| Wappen | Deutschlandkarte | |
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Koordinaten: 49° 34′ N, 11° 21′ O |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Mittelfranken | |
| Landkreis: | Nürnberger Land | |
| Höhe: | 355 m ü. NN | |
| Fläche: | 49,36 km² | |
| Einwohner: |
7.942 (31. Dez. 2010)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 161 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 91220 | |
| Vorwahl: | 09153 | |
| Kfz-Kennzeichen: | LAU | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 5 74 155 | |
| Marktgliederung: | 33 Ortsteile | |
| Adresse der Marktverwaltung: | Marktplatz 1 91220 Schnaittach | |
| Webpräsenz: | ||
| Erster Bürgermeister: | Georg Brandmüller (SPD) | |
| Lage des Marktes Schnaittach im Landkreis Nürnberger Land | ||
Schnaittach ist ein Markt im mittelfränkischen Landkreis Nürnberger Land.
Der Kernort Markt Schnaittach liegt im Schnaittachal, an dem Fluss gleichen Namens, einem Nebenfluss der Pegnitz, westlich des Rothenbergs am Rande der Frankenalb. Der Untergrund (Höhen 330-400 m ü. NN) besteht entweder aus Sandstein/Sand oder Lehm bzw. Hanggeröll der Fränkischen Alb. In Lagen über 400 Meter ist auch Kalkstein anzutreffen. Sand und Ton werden in Gruben der Umgebung abgebaut, Kalkstein in Brüchen. Der Kernort liegt westlich des Veldensteiner Forstes und östlich des Nürnberger Reichswaldes. Nachbargemeinden sind (im Norden beginnend im Uhrzeigersinn) Betzenstein, Kirchensittenbach, Neunkirchen am Sand, Lauf an der Pegnitz, Eckental, Igensdorf, Weißenohe und Simmelsdorf.
Die politische Gemeinde Schnaittach hat 33 amtlich benannte Ortsteile[2]:
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Der Ort wurde 1011 erstmals urkundlich erwähnt. Über der Ortschaft befindet sich die Festungsruine Rothenberg, die bis zur Eingliederung Mittelfrankens nach Bayern eine Festung der Wittelsbacher war und „der bayerische Stachel im Nürnberger Fleisch“ genannt wurde.
Der westlich von Schnaittach, an der Grenze zu Eckental liegende Ortsteil Kirchröttenbach wurde 1054 als Rotenbach erstmals urkundlich erwähnt, um 1500 dann in Kirch-Röttenbach umbenannt. Die (heute wie damals katholische) Kirche St. Walburga war zeitweise eine Kirchenburg und im 18. Jahrhundert eine beliebte Wallfahrtsstätte. Der Ort wurde am 1. Juli 1972 nach Schnaittach eingemeindet.
Der Ortsname Bellhofen (Pelhoven) von Großbellhofen, das zwischen Schnaittach und Kirchröttenbach gelegen ist, deutet auf die Höfen eines gewissen Bello hin.
Ehemalige Gemeinden nach Größe:
Bis 1806 war die christliche Bevölkerung Schnaittachs, im Gegensatz zum Umland, überwiegend katholisch. Schnaittach hatte seit dem 15. Jahrhundert eine große jüdische Gemeinde und bald einen eigenen jüdischen Friedhof. Heute befindet sich im ehemaligen Gebäudekomplex der Synagoge das Jüdische Museum in Franken (zweiter Standort in Fürth).
Der Marktgemeinderat von Schnaittach besteht aus 20 Marktgemeinderäten und dem Ersten Bürgermeister.
| CSU | SPD | Grüne | FW | FAIR | Gesamt | |
| 2005 | 7 | 7 | 2 | 2 | 2 | 20 |
(Stand: 1. Mai 2008)
Bekannt ist Schnaittach durch das Jüdische Museum Franken und die bedeutende Rokoko-Festung Rothenberg (Bauzeit von ca. 1729 bis 1750). Auf dem Neuen Friedhof erinnert seit 1952 ein Denkmal an 39 jüdische Einwohner, deren Grabsteine in der NS-Diktatur zerstört wurden. Jeder Hinweis auf die im Holocaust Deportierten fehlt.[3]
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