Dienstag, 29. Mai 2012

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Schockenmühle

Schockenmühle
Stadt Ansbach
Koordinaten: 49° 18′ N, 10° 37′ O49.297510.615555555556407
Koordinaten:
49° 17′ 51″ N, 10° 36′ 56″ O
Höhe: 407 m ü. NN
Einwohner: 7 (1987)[1]
Eingemeindung: 1. Okt. 1970
Postleitzahl: 91522
Vorwahl: 0981

Schockenmühle (umgangssprachlich: Schoknmíl [2]) ist ein Ortsteil der Stadt Ansbach, Mittelfranken.

Geografie

Die Einöde liegt am Eichenbach, einem linken Zufluss der Fränkischen Rezat.

Geschichte

Der Ort wurde 1410 als Hupffenmül erstmals namentlich erwähnt, erst seit 1732 als Schocken Mühl. Benannt wurde die Mühle nach dem Familiennamen des Gründers (Hupf bzw. Hüpf), 1732 nach dem Familiennamen des damaligen Besitzers (Schock) umbenannt. Die jetzige Mühle wurde 1752 erbaut, möglicherweise als Ersatz für eine Mühle, die ca. 100 m bachabwärts gestanden haben muss. Sie diente bis 1970 als Getreide- und Sägemühle. Bis zur Gebietsreform war die Schockenmühle ein Ortsteil der ehemaligen Gemeinde Eyb.

Baudenkmal

  • Wassermühle, Untereichenbach Haus Nr. 1: Zweigeschossiger Bau mit Zwerchgiebel, Portal bezeichnet 1752, Anbau bezeichnet 1776. Scheune von 1848 mit Schleppgauben.

Literatur

  •  Johann Kaspar Bundschuh: Geographisches statistisch-topographisches Lexikon von Franken. Band 5. Stettinische Buchhandlung, Ulm 1802, Sp. 166, DNB 790364328.
  •  Elisabeth Fechter: Die Ortsnamen des Landkreises Ansbach. Erlangen 1955, S. 171, DNB 480570132.
  •  Günter P. Fehring: Stadt und Landkreis Ansbach. In: Bayerische Kunstdenkmale, Bd. 2. Deutscher Kunstverlag, München 1958, S. 140, DNB 451224701.

Weblink

Einzelnachweise

  1. http://gov.genealogy.net/item/show/SCHHLEJN59HH
  2. E. Fechter, S. 171.
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