Dienstag, 29. Mai 2012

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Sekundärmarkt

Der Sekundärmarkt (auch Umlaufmarkt, im englischen auch aftermarket) ist der Finanzmarkt zum Handel von schon emittierten Wertpapieren, vor allem Aktien und Anleihen.

Im Sekundärmarkt werden die Titel von einem Investor zum nächsten weitergegeben. Deshalb ist es wichtig, dass Sekundärmärkte äußerst liquide und transparent sind. Die meistgehandelten Wertpapiere werden auf Börsen gehandelt, weniger liquide Titel wechseln ihren Eigentümer im außerbörslichen Handel oder OTC-Handel.

Für Investmentbanken ist der Sekundärmarkt eine der Haupteinnahmequellen neben Emissionen im Primärmarkt (z. B. IPOs) und Mergers & Acquisitions, also Fusionen und Unternehmenskäufen.

Abgrenzung

Der Primärmarkt ist ein Markt mit Mengenanpassung (bei gegebenem Emissionspreis), der Sekundärmarkt ein solcher mit Preisanpassung (bei gegebenem Bestand). Am Primärmarkt wird somit (durch die Nachfrage) entschieden, wie viele Wertpapiere ein Emittent ausgeben kann, am Sekundärmarkt, zu welchem Preis diese gehandelt werden.

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