| Sendai-shi仙台市 | ||
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| Geographische Lage in Japan | ||
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| Region: | Tōhoku | |
| Präfektur: | Miyagi | |
| Koordinaten: | 38° 16′ N, 140° 52′ O38.268333333333140.86944444444 Koordinaten: 38° 16′ 6″ N, 140° 52′ 10″ O |
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| Basisdaten | ||
| Fläche: | 783,55 km² | |
| Einwohner: | 1.049.824(1. April 2012) | |
| Bevölkerungsdichte: | 1.340 Einwohner je km² | |
| Gemeindeschlüssel: | 04100-9 | |
| Symbole | ||
| Flagge/Wappen: | ||
| Baum: | Japanische Zelkove | |
| Blume: | Hagi-Strauch | |
| Insekt: | Glöckchenzikade | |
| Vogel: | Kuckuck | |
| Rathaus | ||
| Adresse: | Sendai City Hall3-7-1, Kokubun-chōAoba-ku, Sendai-shiMiyagi 980-8671 | |
| Webadresse: | http://www.city.sendai.jp | |
| Lage Sendais in der Präfektur Miyagi | ||
Sendai (jap. 仙台市, -shi) ist eine Großstadt und Verwaltungssitz der japanischen Präfektur Miyagi.
Sendai ist die größte Stadt in der Region Tōhoku und liegt auf dem schmalen Landstreifen zwischen der Küste des Pazifiks und den Bergen.
Sendai wurde im Jahr 1600 von Date Masamune als Hauptstadt seines Gebietes gegründet. Masamune baute sein Schloss und seine Burg auf einem Hügel, neben dem der Fluss Hirose fließt. Diese Burg wurde auch Aobajō (青葉城, Schloss der Grünen Blätter) – nach dem Hügelnamen – genannt.
In der Meiji-Zeit wurde Sendai die Hauptstadt der Präfektur Miyagi. Weil Sendai bereits damals die größte Stadt in der Region Tōhoku war, wurde die Stadt ein Hauptort von Handel, Erziehung und Politik. Am Ort der damaligen Burg, befanden sich eine Garnison und die Universität Tōhoku.
Im Zuge der Einführung moderner Gebietskörperschaften durch die Meiji-Regierung wurde Sendai 1889 eine Shi, eine kreisfreie Stadt. Zum hundertjährigen Jubiläum dieses Anlasses wurde Sendai 1989 zur seirei shitei toshi, einer „Großstadt per Regierungserlass“.
Am 11. März 2011 ereignete sich 130 km vor der Stadt im Meer das Tōhoku-Erdbeben, das zu einem Tsunami in der Küstenregion der Stadt geführt hat. Bis zum 20. Mai wurden 685 Tote und 180 Vermisste gezählt.[1]
Sendai unterteilt sich als seirei shitei toshi in Stadtbezirke, namentlich: Aoba-ku, Miyagino-ku, Wakabayashi-ku, Taihaku-ku und Izumi-ku. Diese fünf Stadtbezirke sind zugleich die Wahlkreise für den Stadtrat (Sendai-shigikai),[2] dessen 60 Mitglieder durch einfache nicht-übertragbare Stimme für vier Jahre gewählt werden, zuletzt bei den einheitlichen Regionalwahlen im April 2007. Stärkste Fraktion mit 14 überwiegend ehemaligen LDP-Mitgliedern[3] ist „Neuer Flügel“ (新しい翼), gefolgt von der Demokratischen Partei (DPJ) mit 11 Mandaten (Stand: November 2010).[4]
Der Bürgermeister wird alle vier Jahre direkt gewählt. Am 26. Juli 2009 wurde die ehemalige Vizebürgermeisterin Emiko Okuyama mit Unterstützung von DPJ und SDP zur Nachfolgerin von Katsuhiko Umehara gewählt, der nach einem Skandal um missbräuchlich eingesetzte Taxigutscheine nicht für eine zweite Amtszeit kandidierte.[5] Die nächste reguläre Wahl findet 2013 statt.
In der Stadt gibt es eine U-Bahn-Linie und eine weitere befindet sich zurzeit im Bau (siehe: U-Bahn Sendai).
Sendai ist eine der wichtigsten Stationen auf der Strecke JR Tōhoku-Shinkansen.
| Sendai | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Klimadiagramm | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Sendai
Quelle: Japan Meteorological Agency
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In Sendai befindet sich die Universität Tōhoku. Architektonisch international bekannt und bedeutend ist die Sendai Mediatheque, entworfen vom Tokyoter Architekten Toyo Ito und 2001 eingeweiht.
Zu den bekanntesten kulinarischen Spezialitäten aus Sendai gehören Gyūtan, in dünne Scheiben geschnittene und gegrillte Kuhzunge; Sasakamaboko, eine Fisch-Wurst in Blätter eingewickelt; und Zundamochi, Mochi-Kugeln mit einer hellgrünen Edamame-Paste.
Wichtigste Tageszeitung ist die Kahoku Shimpo.
Die Wirtschaft in Sendai wird von Handels- und Dienstleistungsunternehmen dominiert. Dabei haben nur wenige bedeutende Firmen dort ihren Hauptsitz, es dominieren Zweigstellen anderswo ansässiger Unternehmen.
In Sendai befindet sich das Hauptquartier des Energieversorgers Tōhoku Denryoku.
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