| Wappen | Deutschlandkarte | |
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Koordinaten: 49° 19′ N, 7° 8′ O |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Saarland | |
| Landkreis: | Neunkirchen | |
| Höhe: | 325 m ü. NN | |
| Fläche: | 11,4 km² | |
| Einwohner: |
13.720 (31. Dez. 2010)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 1204 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 66583 | |
| Vorwahl: | 06821 | |
| Kfz-Kennzeichen: | NK | |
| Gemeindeschlüssel: | 10 0 43 117 | |
| Gemeindegliederung: | 2 Ortsteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Hauptstr. 116 66583 Spiesen-Elversberg | |
| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Reiner Pirrung (CDU) | |
| Lage der Gemeinde Spiesen-Elversberg im Landkreis Neunkirchen | ||
Spiesen-Elversberg ist eine saarländische Gemeinde im Landkreis Neunkirchen – rund 15 km nordöstlich von Saarbrücken gelegen.
Das Gebiet wurde bereits zur Römerzeit besiedelt. 1195 wurde Spiesen erstmals urkundlich erwähnt. Elversberg entstand nach 1852 als Kolonistensiedlung für die nahe gelegene neue Kohlegrube Heinitz und wurde erst 1872 zu einer eigenständigen Gemeinde.
Zur Zeit des Nationalsozialismus wurde der Adolf-Hitler-Turm gebaut (heute Galgenbergturm). Er ist das wichtigste Symbol des Ortes.
Die heutige Gemeinde wurde 1974 im Rahmen der Gebiets- und Verwaltungsreform aus den bisher selbständigen Gemeinden Spiesen und Elversberg gebildet.
Die Klöster Wadgassen und Neumünster übten über das Gebiet im Mittelalter die kirchliche Gewalt aus.
Spiesen
Elversberg
Bei der letzten Bürgermeisterwahl am 23. Oktober 2011 konnte sich der amtierende Bürgermeister Reiner Pirrung mit 52,9 % der abgegebenen Stimmen gegen seinen Herausforderer Dr. Steffen-Werner Meyer (SPD), auf den 47,1 % entfielen, durchsetzen.
Der Gemeinderat mit 33 Sitzen setzt sich nach der Kommunalwahl vom 7. Juni 2009 wie folgt zusammen:
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34,2 % | (+0,8) | 12 Sitze |
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33,5 % | (-11,1) | 11 Sitze |
| 15,2 % | (neu) | 5 Sitze | |
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7,0 % | (neu) | 2 Sitze |
| 6,4 % | (-11,5) | 2 Sitze | |
| 3,6 % | (-0,6) | 1 Sitz |
Auf Antrag der Gemeinde vom 26. April 1976 an den Innenminister und nach Zustimmung des Landesarchivs vom 18. Mai 1976 erfolgte die Verleihung des neuen Gemeindewappens mit Urkunde vom 31. Mai 1976. Gleichzeitig wurden auch die Farben Rot und Gelb als Gemeindefarben verliehen.
„In Rot eine goldene Spitze, belegt mit einem gekrönten roten Löwen, der in der rechten Pranke eine schwarze Grubenlampe mit silbernem Glas und roter Flamme hält; die Spitze beiderseits begleitet von je einem durchgehenden goldenen Kreuz. Das Wappen symbolisiert mit der Spitze den Ortsnamen.“ [2]
Der rote Löwe im goldenen Feld war das Wappen der ersten Grafen von Saarbrücken, die in und um Spiesen ursprünglich einmal Grundherren waren. Die beiden Klöster Wadgassen und Neumünster, die sich später den Grundbesitz von Spiesen teilten, werden durch die beiden Kreuze symbolisiert.
Spiesen-Elversberg ist durch die Bundesstraße 41 (Saarbrücken–Bad Kreuznach) sowie durch die Bundesautobahn 8 an das überregionale Straßennetz angebunden.
Am 13. Dezember 2007 startete im Saarland das digitale terrestrische Fernsehen DVB-T. Der Sender Spiesen, der als Antennenträger einen Ende 2007 auf der „Spieser Höhe“ errichteten freistehenden Stahlfachwerkturm verwendet, ging allerdings erst am 8. Februar 2008 in Betrieb.
| Kanal/Pol. | Gleichwellennetz (SFN) | Multiplex | DVB-T-Programme im Ensemble | ERP |
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| 42 V | Göttelborner Höhe, Riegelsberg-Schoksberg | SR | Das Erste, SR Fernsehen, arte, Phoenix | 25 kW |
Eigentümer und Betreiber des Sendeturm ist der Saarländische Rundfunk.
Siehe auch: Liste von Sendeanlagen im Saarland
Grundschule, Erweiterte Realschule, Kindergarten, Volkshochschule
Siehe: Liste der Baudenkmäler in Spiesen-Elversberg
Spiesen-Elversberg ist die Heimat des Fußball-Regionalligisten Sportvereinigung 07 Elversberg, der im Waldstadion Kaiserlinde spielt. Für den Breiten- und Wettkampfsport gibt es neben Freiluftsportplätzen auch zwei Sporthallen.
Außerdem spielen in Spiesen der SV Borussia 09 Spiesen (Landesliga Nordost) und in Elversberg die DJK Elversberg.
Der Billardclub 1921 Elversberg spielt in der Bundesliga.
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