| Siemens Building Technologies | |
|---|---|
| Rechtsform | Teil der Siemens AG |
| Gründung | 1. Oktober 1998 |
| Sitz | Zug, Schweiz |
| Leitung | Johannes Milde (CEO), Heribert Stumpf (CFO) |
| Mitarbeiter | 42’221 [1] |
| Umsatz | 456 Mio. Euro [1] |
| Branche | Automation, Energie, Gebäudetechnik |
| Website | www.buildingtechnologies.siemens.com |
Siemens Building Technologies ist Dienstleister, Systemintegrator und Produktehersteller für die Bereiche Automatisierung, Energiedienstleistung, Brandschutz und Sicherheit.
Siemens Building Technologies gehört zum Siemens Konzern und beschäftigt sich mit „Grünen Gebäuden“. Die Kompetenz von Siemens Building Technologies liegt in der Zusammenführung von grossen Konzernen auf dem Gebiet
Siemens Building Technologies beschäftigt weltweit über 40’000 Mitarbeiter[2] in vielen Ländern, wie beispielsweise US, MX, CA, BR, DE, IE, UK, SE, CZ, TR, RO, IN, AU, CN, VN, KR.[3] (Stand September 2011)
Die Siemens Building Technologies ist seit dem 1. Oktober 1998 Teil der Siemens AG mit Sitz in Zürich. Die Siemens AG übernimmt 1998 den Bereich Industrie der Elektrowatt AG, welcher seinerseits bereits eine Fusionierung aus der Landis & Staefa und Cerberus ist.
Nach vollendeter Zusammenführung formiert sie folgenden neuen Konzernbereich mit den Divisionen:
Dieser neue Geschäftsbereich wird ‘’Siemens Building Technologies’’ genannt.
Nach diversen Umstrukturierungen und dem Verkauf der Liegenschaftsverwaltung wird die Siemens Building Technologies von Johannes Milde geführt. Finanzchef ist Heribert Stumpf (Stand Dezember 2010) [4].
Zeittabelle Entstehung[5]
| Jahr | |
|---|---|
| 1896 | Gründung des Elektronischen Instituts Theiler & Cie, Zug |
| 1905 | Umfirmung in Landis & Gyr (L&G) |
| 1940 | Gründung der Cerberus AG und der Wärmetechnischen Abteilung von L&G |
| 1962 | Elektrowatt AG übernimmt Cerberus |
| 1974 | Elektrowatt AG übernimmt Staefa Control System |
| 1996 | Elektrowatt AG übernimmt Landis & Gyr und fusioniert L&G Building Control mit SCS zu Landis & Staefa |
| 1998 | Siemens AG übernimmt Elektrowatt Bereich Industrie mit Landis & Staefa und Cerberus und formiert den neuen Konzernbereich Siemens Building Technologies mit den Divisionen:
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| 2007 | Nach Umstrukturierungen und Desinvestitionen entstand Siemens Building Technologies mit den Divisionen:
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| 2010 | Gliederung in fünf Geschäftsgebiete
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| seit 2011 | Neuformatierung in drei Kerngeschäftsgebiete
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Das operative Geschäft von Siemens Building Technologies ist heute in drei Geschäftsgebiete gegliedert.[5]
Ähnlich wie im Bereich Building Automation bietet Control Products and Systems Regelungen, Steuerungen und das Management von Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen.
SBT bietet im Gebiet Building Automation Lösungen und Systeme für die Gebäudeautomatisierung, Energielösungen und -services. Das Angebot wird durch vordefinierte Energieeinsparungspläne ergänzt.
Seit über 150 Jahren erforscht Siemens die Wirkung von Feuer und feuerbezogenen Phänomenen und hat sich auf Sicherheitslösungen und -systeme von Brandmeldungen, -löschungen und –evakuierungen spezialisiert. Dazu vertreibt SBT elektronische Lösungen für Zutrittskontrollen, Einbruchschutz und Videoüberwachung und betreibt Alarmzentralen. Zur Verhinderung von Panik und Chaos sind die Siemens Systeme mit Notstromversorgungen ausgestattet.
Im Fokus dieses Geschäftsbereichs liegt der Energiege- und -verbrauch von öffentlichen und geschäftlich genutzten Gebäuden. SBT überwacht, analysiert und optimiert die Energienutzung und investiert in die Energieeffizienz. SBT entwickelt hierfür Produkte wie beispielsweise Niederspannungsschutzschalltechniken, die dazugehörige Software, Kippschalter, Anschluss- und Steckdosen.
2002 verkaufte der Siemens-Konzern sieben Gesellschaften an den US-Finanzinvestor Kohlberg Kravis Roberts. Betroffen war insbesondere die Zuger Siemens Metering, wo 160 von insgesamt 360 Stellen verloren gingen. Siemens Metering war 1998 aus der Fusion von Siemens und Landis & Gyr hervorgegangen [6]. Der 2005 veröffentlichte Dokumentarfilm “Verlorene Welt – Aus dem Innenleben des einstigen Konzerns Landis & Gyr” [7] von Claudia Schmid und Michael van Orsouw griff den Skandal auf und feierte an den 41. Solothurner Filmtagen Premiere.
2006 verschärfte Siemens als Reaktion auf den Finanzskandal um Untreue und vermutete Bestechung die Verhaltensregeln für seine Mitarbeiter [8]. Im Visier der Ermittlungen standen OZ-Banker Peter Rüegg und Siemens-Manager Roland Rümmeli. Rümmeli wurde vorgeworfen, Kick-backs auf private Konti umgeleitet zu haben. Die illegal bezogenen Gelder (400'000 Franken) zahlte der entlassene Portfoliomanager der Siemens zurück.[9],[10]
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