Dienstag, 29. Mai 2012

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sola fide

Der Ausdruck sola fide (lat. für „allein durch Glauben“, „allein aus Glauben“) bezeichnet ein Grundelement der reformatorischen Lehre von der Rechtfertigung und ist ein theologischer Grundsatz der Kirchen, die aus der Reformation hervorgegangen sind.[1] „Sola fide“ findet sich aber schon vorreformatorisch, etwa bei Thomas von Aquin.[2]

Quellen

  1. Wilfried Joest: Dogmatik, Bd. 2: - Der Weg Gottes mit dem Menschen; Göttingen 1990, S. 439
  2. Horst Georg Pöhlmann, in: Evangelisches Lexikon für Theologie und Gemeinde (ELThG), Bd. 3, Wuppertal/Zürich 1994, S.1855. ISBN 3-417-24643-1
  3. Vgl. http://www.bibelwissenschaft.de/online-bibeln/novum-testamentum-graece-na-27
  4. „… iustificari hominem per fidem sine operibus legis“. (Röm 3,28 VUL)
  5. Friedrich Wilhelm Graf: Der Protestantismus., in: Hans Joas (Hrsg.): Säkularisierung und die Weltreligionen. Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-596-17647-2, S. 91.
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