Dienstag, 29. Mai 2012

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solus Christus

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Solus Christus ist die Kurzformel eines theologischen Grundsatzes der Reformation und der reformatorischen Theologie. Er bedeutet, dass Jesus Christus der alleinige Heilsmittler ist (1 Tim 2,5-6 EU u.a.). Er allein habe durch seinen Selbstopferung am Kreuz die Erlösung des sündigen, von Gott getrennten und somit todgeweihten Menschen erwirkt. Dieses reformatorische Prinzip spielt in der Auseinandersetzung mit der römischen Kirche (Heiligen- und Marienverehrung, Mitwirkung des Menschen am Heilswerk Gottes) eine große Rolle, weiter auch in der Auseinandersetzung mit Modeströmungen, mit Bibelkritik und Fundamentalismus.

Auch nach römisch-katholischem Verständnis ist allein das Opfer Christi die Ursache allen Heils, jedoch so, dass die Mitwirkung von Menschen dadurch nicht ausgeschlossen, sondern ermöglicht und ermächtigt wird.[1]

Quellen

  1. Vgl. Kol 1,24 EU; Zweites Vatikanisches Konzil, Dogmatische Konstitution über die Kirche Lumen Gentium, Nummer 60.
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