| Filmdaten | |
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| Deutscher Titel | Spy Game – Der finale Countdown |
| Originaltitel | Spy Game |
| Produktionsland | USA, Japan, Deutschland, Frankreich |
| Originalsprache | Englisch |
| Erscheinungsjahr | 2001 |
| Länge | 121 Minuten |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Stab | |
| Regie | Tony Scott |
| Drehbuch | David Arata,Michael Frost Beckner |
| Produktion | Armyan Bernstein,Thomas A. Bliss,James W. Skotchdopole,Iain Smith |
| Musik | Harry Gregson-Williams |
| Kamera | Daniel Mindel |
| Schnitt | Christian Wagner |
| Besetzung | |
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Spy Game – Der finale Countdown ist ein Thriller aus dem Jahr 2001. Regie führte Tony Scott, das Drehbuch schrieben David Arata und Michael Frost Beckner. Robert Redford und Brad Pitt sind in den Hauptrollen als Nathan D. Muir und Tom Bishop zu sehen.
Nathan D. Muir, ein Agent der CIA, steht im Jahr 1991 kurz vor seiner Pensionierung. Am letzten Arbeitstag soll er seinen Vorgesetzten Auskunft über den ehemaligen Kollegen Tom Bishop erteilen, der in China verhaftet wurde.
In Rückblenden wird erzählt, wie Muir den viel jüngeren Bishop anwarb und ihm zahlreiche Tricks beibrachte. Die beiden wurden zuerst in West-Berlin eingesetzt, dann während des libanesischen Bürgerkriegs im Nahen Osten, wo sie einen Anschlag auf einen Islamistenführer ausüben sollten. Dort lernt Bishop die Ärztin Elizabeth Hadley kennen und verliebt sich in sie, obwohl diese sich als eine Terroristin erweist. Über Hadley bekommt Bishop auch Kontakt zum Leibarzt des umzubringenden Islamistenführers und er kann diesen zu einem Giftanschlag während einer anstehenden Untersuchung überreden. Muir hat im Auftrag der CIA jedoch parallel einen zweiten Mordanschlag für den Fall geplant, dass die Vergiftung fehlschlagen sollte. Aufgrund von chaotischen Zuständen in der Stadt gelingt es Bishop mehrere Tage später nicht, den Arzt zum vorgesehenen Zeitpunkt zur Untersuchung zu bringen. Muir löst daraufhin den zweiten Anschlag aus, der mittels Autobombe erfolgt und bei deren Explosion neben dem Islamistenführer auch viele Unschuldige sowie der mittlerweile vor Ort eingetroffene Arzt getötet werden. Aufgrund von Meinungsverschiedenheiten über das Attentat – Muir hat aus Bishops Sicht eine zu kalte, harte Vorgehensweise – lässt sich Bishop einer anderen Abteilung zuteilen und er und Muir verlieren sich aus den Augen. Hadley wurde in einem von Muir eingefädelten Deal mit China gegen einen Agenten ausgetauscht.
Bishop wird verhaftet, als er Jahre später versucht, Hadley zu befreien. In wenigen Stunden soll Bishop hingerichtet werden. Um das bevorstehende Handelsabkommen zwischen den USA und China nicht zu gefährden, wollen die Chefs der CIA nichts unternehmen, um ihn zu retten, zumal Bishop auf eigene Faust handelte.
Nachdem der Versuch von Muir gescheitert ist, mithilfe der Medien auf Bishop aufmerksam zu machen, fälscht er die Unterschrift des CIA-Direktors unter dem Befehl für die US-Spezialeinheiten, Hadley und Bishop zu befreien. Seine gesamten Ersparnisse verwendet er dafür, Mitarbeiter der chinesischen Elektrizitätswerke zu bestechen, damit diese für die Zeit der Befreiungsaktion den Strom abschalten – damit handelt er entgegen seinem ersten Tipp, den Muir seinem damals neu angeworbenen Agenten Bishop gab: Er solle sich eine Geldreserve zurücklegen und diese niemals für jemand anderen antasten. Währenddessen muss Muir seine Chefs, die allmählich merken, dass er gegen sie arbeitet, überzeugen, dass er sich von seinen Ersparnissen ein Grundstück auf den Bahamas kaufen wolle. Dies gelingt, ebenso wie die militärische Aktion zur Befreiung Bishops. Dieser erkennt am Codenamen der Operation, dass sie von seinem Mentor initiiert worden ist.
Nell Minow schrieb auf movies.yahoo.com, im Film würden die Spione keine eleganten Sakkos tragen und keine Martinis trinken, sondern ihre Gehirne benutzen. Er lobte die fabelhaften (marvelous) Darstellungen von Robert Redford und Brad Pitt sowie die Regie von Tony Scott.
Im Filmlexikon von TV-Spielfilm wird der Film als Bildersturm bezeichnet, bei dem die Synapsen um Hilfe schreien und der verhindert, dass man ernsthaft der Handlung folgen kann. Kritisiert wird auch die MTV-mäßige Überinszenierung, die die Kriegsszenen wie ein P.-Diddy-Video aussehen und den Film zu einem Scott-typischen bombastischen Popcornkino-Knaller werden lassen.[1]
Der Film wurde für die Toneffekte für den Motion Picture Sound Editors Golden Reel Award in zwei Kategorien nominiert. Harry Gregson-Williams wurde für die Filmmusik für den Golden Satellite Award nominiert.
In den USA spielte der Film 62,3 Mio. US$ und weltweit 143 Mio. US$ ein.[2]
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