| Eingangsschild | |
| Daten | |
|---|---|
| Ort | München |
| Art | Kunstmuseum |
| Eröffnung | 1966 |
| Betreiber | Freistaat Bayern |
| Leitung | Sylvia Schoske |
| Website | www.aegyptisches-museum-muenchen.de |
Das Staatliche Museum Ägyptischer Kunst in München gehört neben den Sammlungen in Berlin (Ägyptisches Museum) und in Hildesheim (Roemer- und Pelizaeus-Museum) zu den bedeutendsten in Deutschland. Es zeigt Exponate aus allen Epochen des Alten Ägyptens bis in die koptische (christliche) Zeit, sowie einige Ausstellungsstücke aus benachbarten Kulturen in Nubien, Assyrien und Babylonien und befindet sich gegenwärtig in der Residenz. Der Neubau für das Museum gemeinsam mit der Hochschule für Fernsehen und Film im Kunstareal München ist seit 2011 fertiggestellt. Der Umzug des Museums in das vom Architekten Peter Böhm geplante Gebäude soll im Jahre 2013 stattfinden. [1]
Die Sammlung geht unter anderem auf verschiedene Aegyptiaca Bayerischer Herrscher zurück, u.a. die von Herzog Albrecht V. aus der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts, des Kurfürsten Karl Theodor (zunächst in Mannheim, ab 1808 im Königlichen Antiquarium in München) sowie Kronprinz Ludwig I. (zunächst im „Aegyptischen Saal“ der Glyptothek); die Königlich Bayerische Akademie der Wissenschaften erwarb im 19. Jahrhundert weitere Objekte. Bürgerliche Mäzene und Förderer steuerten zu Beginn des 20. Jahrhunderts weitere Kunstwerke bei. Derzeit werden immer weitere Werke aus dem Haushalt des Freistaats Bayern, durch Stiftungen und den Freundeskreis des Ägyptischen Museums München e.V. (gegründet 1976) erworben.[2]
Das Staatliche Museum Ägyptischer Kunst ging aus der „Ägyptische[n] Sammlung des Bayerischen Staates“ hervor, die 1966 gegründet wurde. In der Vergangenheit wurden über 50 Sonderausstellungen gezeigt.[3]
Direktorin des Staatlichen Museums Ägyptischer Kunst ist Sylvia Schoske, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Museums ist Alfred Grimm.
Sphinx von Sesostris III.
Pharao Thutmosis IV.
Vor dem Eingang des Museums am Festsaalbau der Residenz stand bis ca. 2007 der einzige antike freistehende Obelisk Deutschlands (Obelisk des Titus Sextius Africanus). Die Höhe beträgt 5,80 Meter; das Mittelteil stammt aus dem Jahre 50. Der Obelisk wurde zwischenzeitlich im Vorraum des Museums restauriert. Er wird aus konservatorischen Gründen nicht mehr im Freien aufgestellt. Seit November 2010 steht er im noch nicht geöffneten Neubau des Museums. Auf Schloss Seefeld in der Nähe des Ammersees befand sich bis Ende 2009 ein Zweigmuseum der Münchener Einrichtung.[4]
48.14190833333311.578475
Koordinaten: 48° 8′ 31″ N, 11° 34′ 43″ O
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