Dieser Artikel kann sich nicht entscheiden, welche der vielen Bedeutungen von "Stabilität" er behandelt. In dem er alle möglichen Bedeutungen aufzählt, wird er zur Doppelung von Stabilität (Begriffsklärung).---<)kmk(>- 02:29, 7. Nov. 2011 (CET)
Stabilität (von lat. stabilis = standhaft, stabil) ist die Eigenschaft eines Systems frei von starken Schwankungen zu sein.[1] Das Gegenteil der Stabilität ist die Instabilität. Ein schwacher Zustand der Stabilität wird als Metastabilität bezeichnet. Bleibt ein System trotz einwirkenden Störungen aus der Umwelt stabil, so spricht man von Robustheit.
Ein stabiles System neigt dazu, seinen momentanen Zustand beizubehalten, auch wenn Störungen von außen einwirken. Solche Störungen können beispielsweise sein: Stöße oder (geistige) Anstöße, Bahnstörungen, elektrische und magnetische Effekte, Wind, Änderung der Strahlung, Temperatur oder der chemischen Umgebung. Im sozialen Bereich Abbruch des Kontakts, Betrug, Enttäuschung, Intoleranz oder ähnliches. Für mathematisch beschreibbare Systeme kann die Stabilität durch die Stabilitätstheorie quantifiziert werden.
Stabilität einer Größe bedeutet, dass diese in einem bestimmten fixierten - oder erwünschten - Bereich bleibt. Abweichungen hiervon werden durch korrigierende Einflüsse minimiert (bei Instrumenten Justierung genannt).
Ein stabiles Gleichgewicht ist das Ergebnis eines Regelkreises (z. B. beim Aufhängen eines Gegenstandes das abnehmende Pendeln durch Schwerkraft und Reibungseffekte).
Stabilität einer Verbindung bedeutet, dass eine Kombination, die aus mehreren Elementen zusammengefügt ist, diesen Zusammenhalt nicht verliert, auch wenn sie Einwirkungen ausgesetzt ist, die gegen diesen Zusammenhalt gerichtet sind. Im Gegenteil werden die einwirkenden Einflüsse (Störungen) durch Gegenkräfte kompensiert oder ausgeglichen.
Stabilität einer Beziehung: in ähnlicher Weise sind Partnerschaft, Ehe, Freundschaft mit Störungen konfrontiert. Die wichtigste Gegenkraft ist das Ansprechen der Störungen und der Gefühle – bzw. das Akzeptieren, dass es sie gibt. Abgeschwächt werden die stabilisierenden Kräfte durch Schuldzuweisungen, verletzende Worte oder stillen Rückzug.
Politische Stabilität ist die Beständigkeit der öffentlich wirksamen Gesellschaft (staatlich oder regional). Instabile Politik-Situationen sind z. B. Revolution, Unruhen durch Armut, Hunger oder Ungerechtigkeit, massive Korruption oder offensichtlicher Wahlbetrug (siehe Ukraine 2004), schwere Wirtschaftskrisen und hohe Arbeitslosigkeit, und manchmal auch politischer Gleichstand an Parlamentssitzen (wechselnde Mehrheiten, siehe z. B. Italien).[2]
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