Dienstag, 29. Mai 2012

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Stausee

Stausee Oberrabenstein bei Chemnitz
Stausee Lago di Vogorno, Tessin

Ein Stausee, vor allem in Österreich auch Speicher genannt, ist ein künstlich angelegter See, der sich in einem Tal vor einem Absperrbauwerk (Staumauer oder Staudamm) bildet. Ein kleiner Stausee ohne stabile Temperaturschichtung wird auch als Staubecken, Stauteich oder Stauweiher bezeichnet. Auch Mühlenteiche fallen meist hierunter.

Ein Stausee ist ein Teil einer Stauanlage, wobei es sich hierbei in der Regel um eine Talsperre handelt. Im Gegensatz zu einem natürlichen See kann der Wasserstand in einem Stausee aufgrund der Speicherbewirtschaftung stark schwanken, in bestimmten Fällen kann der Stauraum auch vollkommen leer gefahren werden.

Eine neue Variante von Staubecken sind die Wasserspeicher, welche für die künstliche Beschneiung von Skigebieten erstellt werden. Typischerweise liegen diese neuen Speicher nicht im Tal, sondern höher und auch einmal an einer Bergflanke, da das Wasser ohnehin oft zugeführt werden muss.

Ein Stausee, der auf natürliche Weise entstanden ist, indem er sich z.B. vor einem Bergsturz, einer Gletscherzunge oder einem Lavastrom aufstaut, wird als Abdämmungssee bezeichnet.

Literatur

  • Dietrich Uhlmann, Wolfgang Horn: Ökologie von Stauseen. In: Biologie in unserer Zeit 36(2), 2006, S. 92–101, ISSN 0045-205X.

Siehe auch

Weblinks

Wiktionary Wiktionary: Stausee – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
 Commons: Stauseen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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