Stephan Lebert (* 1961) ist ein deutscher Journalist und Autor.
Lebert arbeitete für den Tagesspiegel, den Spiegel und die Süddeutsche Zeitung. Heute ist er Reporter bei der Zeit.
1998 erhielt Lebert den Egon-Erwin-Kisch-Preis für die Reportage Der letzte Umzug, einer Lebensbeschreibung einer alten Frau, die in ein Altersheim zieht. 2007 bekam er den Herbert-Riehl-Heyse-Preis zusammen mit Stefan Willeke für die Reportage Die Starnberger Republik [1]
Er ist der Sohn von Ursula und Norbert Lebert, der Bruder von Andreas Lebert und der Onkel von Benjamin Lebert.
Stephan Leberts bekanntestes Buch entstand 40 Jahre nachdem sein Vater eine Artikelserie mit Gesprächen mit Kindern prominenter Nationalsozialisten wie Wolf Rüdiger Heß, Martin Bormann junior und Gudrun Burwitz veröffentlicht hatte. Lebert nahm Kontakt zu den Interviewten auf und führte erneut Gespräche mit ihnen, sofern sie noch lebten und zu einem Gespräch bereit waren. Die Artikel seines Vaters und seine eigenen Betrachtungen veröffentlichte er unter dem Titel Denn Du trägst meinen Namen.
Eine ähnliche Idee liegt dem Buch Du bist mein Augenstern. Was die Zeit aus Ehen macht. zugrunde. Hier bildete eine Artikelserie seiner Mutter Ursula Lebert die Grundlage, die Anfang der 1970er Jahre jung verheiratete Paare befragt hatte.
Es gibt Vermutungen, dass Lebert sich gemeinsam mit seinem Bruder Andreas hinter dem Pseudonym Max Landorff verbergen könnte.
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Stephan_Lebert aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und ist unter der Lizenz Creative Commons Attribution/Share Alike verfügbar. Zusätzliche Bedingungen können anwendbar sein. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar. |