Dienstag, 29. Mai 2012

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Stimulans

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Als Stimulantia, Stimulanzien (v. lat. stimulare „anregen“, Singular: das Stimulans), auch Psychostimulanzien, Psychotonika oder Psychoanaleptika, werden Substanzen bezeichnet, die anregend auf den Organismus wirken. Die Weltgesundheitsorganisation WHO definiert Stimulanzien als Substanzen, die die Aktivität der Nerven erhöhen, beschleunigen oder verbessern.

Typische Stimulanzien sind unter anderem:

Gefahren

Viele Stimulanzien, insbesondere die als Rauschmittel klassifizierten, haben ein Abhängigkeitspotenzial. Überdosierungen von Stimulanzien können je nach Substanz Bluthochdruck, Herzrasen, Schweißausbrüche und Übelkeit bewirken. Die psychischen Symptome schließen Erregung, Aggressivität, Selbstüberschätzung und Schlaflosigkeit ein. Bei Kokain und Amphetaminderivaten ist der Ausbruch von Psychosen möglich. Einige Appetitzügler gehören ebenfalls zu den Stimulanzien oder weisen ähnliche chemische Strukturen auf.

Medizinische Nutzung

Stimulanzien vom Xanthintyp (Theophyllin) finden in der Lungenheilkunde zur Behandlung von Asthma, chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) und Schlafapnoe Verwendung. Methylphenidat und Amphetamin wird zur Behandlung der ADHS, Narkolepsie und therapieresistenten Depressionen, Modafinil bei Narkolepsie eingesetzt. Ephedrin wird bei Erkältungskrankheiten zum Abschwellen der Schleimhäute verwendet.

Siehe auch

Sympathomimetika, Genussmittel

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