| Strüth
Stadt Ansbach
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| Koordinaten: | 49° 20′ N, 10° 33′ O49.33111111111110.548888888889476 Koordinaten: 49° 19′ 52″ N, 10° 32′ 56″ O |
| Höhe: | 476 m ü. NN |
| Einwohner: | 169 (1987)[1] |
| Eingemeindung: | 1. Juli 1972 |
| Postleitzahl: | 91522 |
| Vorwahl: | 0981 |
Strüth (umgangssprachlich: Schdrīəd [2]) ist ein Ortsteil der kreisfreien Stadt Ansbach, Mittelfranken.
In der Nähe des Dorfes entspringt der Gumbertusgraben, ein linker Zufluss der Fränkischen Rezat.
Urkundliche Erwähnung fand Strüth erstmals um das Jahr 1277 als Strůt, damals unter der Herrschaft der Herren von Schalkhausen-Dornberg. Der Ortsname bedeutet Siedlung beim Gebüsch.
Nach dem Dreißigjährigen Krieg siedelte der Ansbacher Markgraf Albrecht II. protestantische Exulanten aus dem Salzburger Land in der geplünderten Ortschaft Strüth an. Der Großteil der Bewohner gehört der evangelischen Gemeinde St. Johannis in Ansbach an.
In typisch fränkischer Bauart bilden 13 gleich große Bauernhöfe ein Reihendorf. Eine weitsichtige Planung und Gestaltung des Dorfes lässt viel Raum zwischen den Häuserreihen. Links und rechts der Straße wurden große Vorgärten angelegt, die neben dem Gemüseanbau auch der kurzzeitigen Erholung dienen.
1802 gab es in dem Ort 20 Haushalte, die alle dem Oberamt Ansbach untertan waren.
Nach dem Zweiten Weltkrieg gehörte Ansbach zur Amerikanischen Besatzungszone. Die amerikanische Militärverwaltung richtete in einer ehemaligen Lungenheilanstalt in Strüth ein DP-Lager zur Unterbringung so genannter Displaced Persons ein. Neben einem Kinderheim existierten auf dem Gelände zeitweise auch zwei Kibbuzim, die von jüdischen Hilfsorganisationen eingerichtet worden waren. Heute befindet sich auf dem Gelände die Rangauklinik, eine Klinik der Diakonie Neuendettelsau für Pneumonologie und Onkologie.
Bis zur Gebietsreform 1972 gehörte Strüth zur Gemeinde Neuses.
Gemeindeverbindungsstraßen führen nach Kühndorf, zur B 13 und zur Staatsstraße 2255, die nach Ansbach bzw. nach Rügland führt.
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