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Die Stuttgarter Nachrichten (StN) ist eine in Stuttgart erscheinende Tageszeitung. Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich aus der baden-württembergischen Landeshauptstadt heraus in den gesamten Ballungsraum Stuttgart, der 2,8 Millionen Einwohner zählt. Chefredakteur war vom 1. November 2007 bis zum Sommer 2010[2]Christoph Grote. Er löste Jürgen Offenbach ab, der das Blatt seit 1979 geführt hatte und Ende 2007 in den Ruhestand ging. Im April 2011 wurde Christoph Reisinger neuer Chefredakteur.[3]
Der Sitz der Redaktion und des Verlags ist das Pressehaus Stuttgart im Stadtbezirk Möhringen.
Die Zeitung erschien erstmals am 12. November 1946 unter der Lizenz der amerikanischen Militärregierung, anfangs nur drei Mal pro Woche. Herausgeber waren Henry Bernhard, Otto Färber und Erwin Schoettle. Chefredakteur war unter anderem der spätere langjährige Chefredakteur der Schwäbischen Zeitung Chrysostomus Zodel.
Ab 17. Januar 2010 betreut die Redaktion auch Sonntag Aktuell, dessen Redaktion aufgelöst wurde.
Die Zeitung erzielt zusammen mit der Stuttgarter Zeitung eine verkaufte Auflage von 194.908 Exemplaren.[4] Die Stuttgarter Nachrichten haben drei eigene Lokalausgaben:
Mit diesen hatten die Stuttgarter Nachrichten eine Kernauflage von 70.605 Exemplaren (IV/2005), die nicht mehr einzeln ausgewiesen wird. Hinzu kommen sieben Sublokalausgaben mit unterschiedlicher Erscheinungsweise; sie werden dem Blatt täglich oder mehrmals pro Woche als fünftes Zeitungsbuch beigefügt.
Außerdem erstellen die Stuttgarter Nachrichten die überregionalen Seiten (Mantel) folgender Lokalzeitungen in der Region Stuttgart: Backnanger Kreiszeitung, Gäubote, Heidenheimer Neue Presse, Mühlacker Tagblatt, Murrhardter Zeitung, Nürtinger Zeitung/Wendlinger Zeitung, Rems-Zeitung, Sindelfinger Zeitung/Böblinger Zeitung, Kreiszeitung Böblinger Bote, Vaihinger Kreiszeitung, Waiblinger Kreiszeitung/Schorndorfer Nachrichten/Welzheimer Zeitung/Winnender Zeitung. Des Weiteren stehen sie in redaktioneller Kooperation mit dem Schwarzwälder Boten, dem sie den überregionalen Stoff zuliefern.
Ab Januar 2010 werden die Stuttgarter Nachrichten im Rahmen einer redaktionellen Partnerschaft mit der Verlagsgruppe Hof-Coburg-Suhl (HCS) auch der Frankenpost in Hof, der Neuen Presse in Coburg, dem Freien Wort in Suhl und der Südthüringer Zeitung in Bad Salzungen überregionale Inhalte zur Verfügung stellen.[5]
Verlag der Stuttgarter Nachrichten ist die Stuttgarter Nachrichten Verlagsgesellschaft mbH. Sie gehört zu 80 Prozent der Südwestdeutschen Medien Holding GmbH (SWMH), der Obergesellschaft der Zeitungsgruppe Stuttgart. Die Hauptgesellschafter der SWMH sind mit je 44,36 Prozent die Medien-Union GmbH mit Sitz in Ludwigshafen und die Gruppe Württembergischer Verleger. Die SWMH ist unter anderem zu 100 Prozent an der Stuttgarter Zeitung und seit 2002 mit 18,75 Prozent am Süddeutschen Verlag, München (Süddeutsche Zeitung) beteiligt. Zum 29. Februar 2008 übernahm die SWMH weitere 62,5 Prozent der Anteile am Süddeutschen Verlag.[6]
LobbyControl kritisiert, dass die Zeitung sich vehement zum umstrittenen Großprojekt Stuttgart 21 bekennt. Dies hänge damit zusammen, dass sie zur Südwestdeutsche Medien Holding gehöre, die wiederum finanziell vollkommen von der Landesbank Baden-Württemberg abhängig sei. [7].
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