Das Restaurant wurde 1971 vom Bauunternehmer Fritz Eichbauer gebaut. Als Küchenchef konnte Eckart Witzigmann gewonnen werden, der für das Tantris 1973 einen und 1974 zwei Michelin-Sterne erkochte und es damit zu den besten deutschen Restaurants entwickelte[1]. Seit dieser Zeit gilt das Tantris als eine der wichtigen Talentschmieden für Spitzenköche in Deutschland. 1978 wechselte Witzigmann in sein eigenes Restaurant „Aubergine“, das schon 1979 als erstes deutsches Restaurant mit drei Michelin-Sternen ausgezeichnet wurde. Die Küche im Tantris wurde von Heinz Winkler übernommen und erhielt 1981 als zweites deutsches Restaurant drei Michelin-Sterne. Die behielt es zehn Jahre, bis Winkler sein eigenes Restaurant in Aschau eröffnete.
Seit 1991 leitet Hans Haas, der von 1982 bis 1987 Souschef in Witzigmanns Aubergine war, die Küche. Er hat das Tantris seitdem auf dem hohen Niveau von zwei Michelin-Sternen gehalten. Der Gault-Millau vergibt 18 Punkte, der Restaurantführer Der Feinschmecker sogar die Höchstwertung.
Architekt des Gebäudes ist der Schweizer Justus Dahinden, die Beton-Skulpturen stammen vom Schweizer Künstler Bruno Weber.
Der Weinkeller des Tantris umfasst 35.000 Flaschen[2] und wurde von 1991 bis Juni 2011 von der Sommelière Paula Bosch betreut.
Inzwischen ist das Tantris im Besitz von Felix Eichbauer, dem Sohn des Gründers[3]. 2011 feierte das Tantris 40-jähriges Jubiläum.[4]
48.16976111111111.588313888889
Koordinaten: 48° 10′ 11″ N, 11° 35′ 18″ O
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