| Technische Universität München | |
|---|---|
| Motto | Die unternehmerische Universität |
| Gründung | 1868 |
| Ort | München |
| Bundesland | Bayern |
| Staat | Deutschland |
| Präsident/ Vizepräsidenten/ Kanzler | Wolfgang A. Herrmann PräsidentRegine Keller VizepräsidentThomas Hofmann VizepräsidentLiqiu Meng VizepräsidentHans Pongratz VizepräsidentAlbert Berger Kanzler |
| Studenten | >31.000 (Okt. 2011)[1] |
| Mitarbeiter | 9.302 (2011, ohne Klinikum)[2] |
| davon Professoren | 475 (2011, mit Klinikum)[2] |
| Jahresetat | 649,3 Mio. Euro (2011, ohne Klinikum)[2] |
| Netzwerke | TU9, ATHENS, GE4, EUA, TIME, CESAER, EuroTech Universities |
| Website | www.tum.de |
Die Technische Universität München (kurz TUM oder TU München) ist die einzige Technische Universität in Bayern. Sie ist eine der größten Technischen Hochschulen in Deutschland (TU9) und zählt zu den auch international renommierten deutschen Spitzenuniversitäten. Ihr Stammsitz ist München. Sie gehört zu den drei ersten Universitäten, die im Rahmen der Exzellenzinitiative in die Förderlinie „Zukunftskonzept“ aufgenommen wurden. Sie ist in das Elitenetzwerk Bayern eingebunden.
An der TU München werden 142 Studiengänge angeboten.[2] Die Kernbereiche sind die Natur- und Ingenieurwissenschaften sowie die Medizin/Lebenswissenschaften. Sie werden ergänzt durch die Wirtschaftswissenschaften, die Sport- und Gesundheitswissenschaften und die TUM School of Education (Lehrerbildung/Bildungsforschung).[3]
Die Technische Universität München hat mit dem Stammgelände in der Münchner Innenstadt, dem neuen Campus in Garching und den Hochschuleinrichtungen in Freising-Weihenstephan drei Hauptstandorte. Dazu kommen zahlreiche Sondereinrichtungen auch außerhalb der Hauptstandorte. So gehören der Medizinischen Fakultät das Klinikum Rechts der Isar, das Deutsche Herzzentrum München und die Kinderklinik München Schwabing an. Als Teil der Fakultät für Bauingenieur- und Vermessungswesen besteht das Oskar von Miller-Institut für Wasserbau am Walchensee. Das Architekturmuseum der TUM befindet sich in der Pinakothek der Moderne.
Im Rahmen eines Joint-Venture mit der National University of Singapore hat die TU München eine Niederlassung in Singapur eröffnet. Das so genannte TUM ASIA - German Institute of Science and Technology (GIST) wurde 2002 gegründet. Später wurde die Nanyang Technological University als weiterer Partner gewonnen. Seit 2010 ist die TUM mit dem Projekt „Electromobility for Mega-Cities“ Mitglied des CREATE-Forschungscampus in Singapur.
In den 60er Jahren des 19. Jahrhunderts zeichnete sich in Bayern die Gründung einer Technischen Hochschule ab. Die Entscheidung fiel, entgegen vieler Anzeichen, nicht auf die Standorte Augsburg oder Nürnberg, sondern auf München. Die TU wurde 1868 durch König Ludwig II. von Bayern als Polytechnische Schule gegründet und ab 1877 offiziell als Königlich Bayerische Technische Hochschule München bezeichnet. Der Architekt Gottfried von Neureuther entwarf nach Vorbild der ETH Zürich das Hauptgebäude der Hochschule aus Kelheimer Kalkstein. Erster Direktor der Einrichtung wurde der Vermessungstechniker Karl Maximilian von Bauernfeind. Zum Professorenkollegium gehörten anfangs elf Ingenieure und Künstler, fünf Naturwissenschaftler, drei Mathematiker und drei Geisteswissenschaftler. 1875 gründete Carl von Linde das erste deutsche Maschinenlabor, an dem später Rudolf Diesel lernte. Insgesamt fünf akademische Richtungen entstanden, nämlich die allgemeine, mechanisch-technische, chemisch-technische, der Hochbau und Ingenieurbau. Zur Jahrhundertwende kam es zur Gründung des Labors für technische Physik (heute: Institut für Technische Physik und Festkörperphysik), hauptsächlich finanziert durch den MAN-Konzern.
1901 wurde der Hochschule das Promotionsrecht verliehen. Nach der Technischen Universität Berlin stellte sie die zweitgrößte derartige Einrichtung dar. Jonathan Zenneck leitete ab 1913 das neugegründete Physikalische Institut. 1916 vollendete Friedrich von Thiersch das Wahrzeichen der Hochschule, den Thiersch-Turm und German Bestelmeyer die Bauten in der Arcisstraße. 1922 integrierte die Hochschulleitung die Handelshochschule München als Technisch-Wirtschaftliches Institut. 1946 ging es auf die Universität München über. Der erste Nobelpreisträger der Hochschule, Hans Fischer wurde 1930 für Chemie ausgezeichnet. Die Hochschule für Landwirtschaft und Brauerei Weihenstephan wurde 1930 integriert. Der Rektor Walther von Dyck engagierte sich zu jener Zeit für eine enge Kooperation zwischen Lehrkörper und Wirtschaft. 1937 wurde unter Max Schmitt die Planung für einen Universitätsneubau in Nymphenburg fortgesetzt, sie wurde jedoch bis auf die Grundsteinlegung im Jahre 1938 nie umgesetzt. Die Studentenzahl halbierte sich aufgrund nationalsozialistischer Führung bis 1939. Wegen zunehmender antisemitischer Stimmung verließ bereits 1924 der Chemie-Nobelpreisträger Richard Willstätter die Bildungseinrichtung. Mehrere renommierte Techniker besetzten die Lehrstühle, so Willy Messerschmitt und Max Dieckmann.
Während des Zweiten Weltkriegs wurden die Einrichtungen auf dem Stammgelände zu 80 Prozent zerstört. Der Universitätsbetrieb wurde 1946 wieder aufgenommen. Nach dem Krieg erwarb die Technische Hochschule die Oskar von Miller-Institute. Der Standort Garching wurde 1957 durch die Inbetriebnahme des Forschungsreaktors München (FRM) begründet. Die Hochschule berief Heinz Maier-Leibnitz als Professor und Nachfolger von Walther Meißner. Ihm oblag die Leitung des Instituts. Später wurde Rudolf Mößbauer damit betraut. Die deutsche Luft- und Raumfahrforschung wurde ein Herzstück der Hochschule. Elektrotechnik und Mathematik gewann durch die PERM an Bedeutung. Hans Piloty und Robert Sauer prägten das Bild der Rechenanlage. Forschung in diesem Bereich war Grundlage für das heutige Leibniz-Rechenzentrum. 1967 wurde am Klinikum rechts der Isar die medizinische Fakultät eröffnet. Nach der Vorklinik wechseln viele Medizin-Studenten von der Münchner Universität an die Technische Hochschule. Im gleichen Jahr immatrikulierten die ersten Informatik-Studenten, die u. a. bei Friedrich Ludwig Bauer Vorlesungen hörten. Die Umbenennung von TH in TU erfolgte 1970. Die Geochemikerin Paula Hahn-Weinheimer wurde im selben Jahr als erste Frau als Professorin berufen.[5] Die Forschungs-Neutronenquelle Heinz Maier-Leibnitz (FRM II) wurde 2004 als Nachfolger des FRM in Garching in Betrieb genommen.
Präsident der TUM ist seit 1995 der Chemieprofessor Wolfgang A. Herrmann, der sich bundesweit als Hochschulreformer profiliert hat. Er wurde zweimal wiedergewählt, zuletzt am 10. Mai 2005 einstimmig durch den Verwaltungsrat der Hochschule. Auf seine Initiative geht die grundlegende Strukturreform der TUM zurück, woran sich andere Bundesländer und Österreich mit ihren neuen Hochschulgesetzen orientierten. Aufsichtsratsgremium der TUM ist der Hochschulrat, dem u. a. Susanne Klatten, Norbert Reithofer, Peter Löscher und Edmund Stoiber angehören.[6]
Die TU München gehörte zu den ersten drei Universitäten, die von der Exzellenzinitiative für ihre erfolgreichen Zukunftskonzepte ausgewählt wurden.[7] Sie wird ab November 2006 fünf Jahre lang für ihre wissenschaftlichen und strategischen Maßnahmen gefördert: zwei Exzellenzcluster (Cognition for Technical Systems und Origin and Structure of the Universe – The Cluster of Excellence for Fundamental Physics), die Graduiertenschule (International Graduate School of Science and Engineering) und das Zukunftskonzept der Entrepreneurial University. In den Medien werden diese Universitäten als Eliteuniversität bezeichnet.
Das im Jahre 2005 gegründete TUM Institute for Advanced Study (TUM-IAS) erhält über das Zukunftskonzept der Exzellenzinitiative fünf Fellowship-Linien, die herausragenden Wissenschaftlern die erforderlichen Freiräume zur Entfaltung ihrer wissenschaftlichen Kreativität gewährt, die akademische Schulenbildung mit Nachwuchswissenschaftlern fördert und Spitzenforschung im interdisziplinären Kontext ermöglicht. Für das Institut entsteht im Zentrum des Campus Garching ein Neubau.
Seit 2009 ist die TUM School of Education die dreizehnte Fakultät der TUM, die als erste Fakultät in Deutschland ganz der Aus- und Weiterbildung von Lehrkräften in den MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) gewidmet ist. Vier ihrer Lehrstühle sind als Stiftungslehrstühle eingerichtet.
Im Jahr 2010 haben Mäzene und Unternehmen die TUM Universitätsstiftung ins Leben gerufen. Die Stiftung soll der Technischen Universität München eine größere Unabhängigkeit von staatlichen Budgets verschaffen und so ihre unternehmerische Handlungsfähigkeit vergrößern. Mit ihren Erträgen will die Stiftung nicht zuletzt die Projekte aus der Exzellenzinitiative langfristig fördern und Berufungen von Spitzenwissenschaftlern unterstützen.
Ein erstes umfassendes Geschichtswerk über die TU München in zwei Bänden erschien im Oktober 2006 (Metropol-Verlag, Berlin).
Der Schwerpunkt des Fächerangebots liegt naturgemäß auf den technischen und naturwissenschaftlichen Fächern. Insbesondere wird eine „konsequente Politik der Verschränkung von Medizin, Natur- und Ingenieurwissenschaften“[8] angestrebt. Erklärte Ziele von Präsident Wolfgang A. Herrmann bestehen darin, „Fakultätsgrenzen in der Forschung (zu) überwinden“[8] und die Anwendung unternehmerischer Prinzipien in Hochschulgestaltung und Wissenstransfer zu fördern.[9]
Bei der Exzellenzinitiative im Jahr 2006 war die TUM als eine von drei deutschen Universitäten in allen drei Förderlinien erfolgreich. Außer der International Graduate School of Science and Engineering (IGSSE) sowie den zwei TUM-geführten Exzellenzclustern Cognition for Technical Systems (COTESYS) und Origin and Structure of the Universe wurde auch das Zukunftskonzept „TUM. The Entrepreneurial University“ gefördert.
Zu herausragenden Forschungseinrichtungen der TUM in Garching gehören unter anderem die Forschungs-Neutronenquelle Heinz Maier-Leibnitz und das Walter Schottky Institut. Auf dem Garchinger Forschungscampus sind in direkter Nachbarschaft außerdem vier Max-Planck-Institute (für Astrophysik, Extraterrestrische Physik, Plasmaphysik und Quantenoptik), das Walther-Meißner-Institut für Tieftemperaturforschung und das Hauptquartier der Europäischen Südsternwarte (ESO) angesiedelt.
Die Medizin ist mit dem Klinikum rechts der Isar und dem akademisch angegliederten Deutschen Herzzentrum München vertreten. Für weltweit großes Aufsehen sorgte die erfolgreiche Transplantation von zwei kompletten Armen im Juni 2008, bei der etwa 40 Ärzte beteiligt waren.[10] Mittlerweile ist der Heilungsprozess so weit fortgeschritten, dass Hände und Finger wieder bewegt und benutzt werden können.[11] Im Wissenschaftszentrum Weihenstephan für Ernährung, Landnutzung und Umwelt in Freising wird schwerpunktsmäßig das Forschungsgebiet der Life Sciences behandelt. Die Kombination dieser Forschungsbereiche verleiht der TU München ein Alleinstellungsmerkmal unter den europäischen Universitäten.
An der Technische Universität München wurden und werden außerdem die humanoiden Laufroboter Johnnie und Lola gebaut.
15 Angehörige der TU München wurden mit dem Nobelpreis ausgezeichnet.
Die Universitätsbibliothek der TUM ist eine zentrale Serviceeinrichtung der Hochschule und für einen breiten Nutzerkreis (Studierende der TUM und anderer Hochschulen, TUM-Mitarbeiter und Privatpersonen) öffentlich zugänglich. Zu ihr gehören zehn Teilbibliotheken an allen vier Hochschulstandorten. Die Teilbibliotheken sind über einen internen Lieferdienst miteinander verbunden.
Während die Münchner Standorte der TUM in lebendigen Stadtvierteln der Millionenstadt liegen, befinden sich der Weihenstephaner und der Garchinger Campus in der Peripherie von Klein- bzw. Mittelstädten. In Weihenstephan ist man mit dem Bau eines Studentenwohnheims einen Schritt in Richtung Campus-Universität gegangen; in Garching befinden sich Wohnheime in der Stadt, nicht auf dem Hochschulgelände. Seit November 2006 gibt es die von Studenten betriebene Campus-Cneipe C2 in einem Nebenraum der Mensa.
Einige Fächer (Physik, Chemie, Mathematik, Informatik, gymnasiales Lehramt (Chemie, Biologie, Mathematik, Physik), Medizin und Betriebswirtschaftslehre) werden auch von der ebenfalls in München angesiedelten Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) angeboten, allerdings mit unterschiedlichen Schwerpunkten.
Seit 2006 ist der TU-Standort Garching mit der neuen Endstation Garching-Forschungszentrum der U-Bahn-Linie U6 direkt an das Münchner U-Bahn-Netz angeschlossen, während der Standort Weihenstephan mit der S-Bahn-Linie 1 oder Regionalzügen und Freisinger Stadtbussen erreichbar ist.
Zwischen TU, LMU und teils auch weiteren Hochschulen wird jährlich die Münchner Universitäts-Ruderregatta abgehalten.
Die jährlich stattfindende und mittlerweile drei Tage dauernde IKOM der TU München dient als Unterstützung beim Übergang von Absolventen in das Berufsleben. Die u. a. von Susanne Klatten geförderte UnternehmerTUM GmbH – Zentrum für Innovation und Gründung – am Campus Garching widmet sich der Förderung von unternehmerischen Talenten und bietet kostenfrei Businessplan-Seminare, Workshops, ein Förderprogramm für Nachwuchs-Führungskräfte (Manage&More) und Unterstützung für angehende Gründer an. Dazu gehören auch Büroräume am Standort Garching.
Studenten und Angehörige des akademischen Mittelbaues der TU München wirken im UniversitätsChor München mit. Außerdem veranstalten einige Fachschaften und der AStA der TUM ehrenamtlich regelmäßig Kultur- und Partyveranstaltungen, unter anderem die Open-Air-Festivals TUNIX (Standort Innenstadt) und GARNIX (Standort Garching).
Innerhalb Deutschlands belegen die TUM (in der Gesamtwertung) sowie ihre Fakultäten (in Einzelwertungen) regelmäßig Spitzenplätze bei Rankings.
In einem der umfassendsten weltweiten Rankings, der Shanghai Jiao Tong Annual League (auch „Shanghai-Ranking“ oder „Shanghai-Index“), belegte die TU München[16]:
| Jahr | Rang | Unter den deutschen Hochschulen |
|---|---|---|
| 2003 | 60. | 2. (nach Ludwig-Maximilians-Universität) |
| 2004 | 45. | 1. |
| 2005 | 52. | 2. (nach Ludwig-Maximilians-Universität) |
| 2006 | 54. | 2. (nach Ludwig-Maximilians-Universität) |
| 2007 | 56. | 2. (nach Ludwig-Maximilians-Universität) |
| 2008 | 57. | 2. (nach Ludwig-Maximilians-Universität) |
| 2009 | 57. | 2. (nach Ludwig-Maximilians-Universität) |
| 2010 | 56. | 2. (nach Ludwig-Maximilians-Universität) |
| 2011 | 47. | 1. |
Die nächsten Technischen Universitäten in Deutschland folgen in allen bisherigen Shanghai-Rankings (ARWU) auf Plätzen oberhalb 180.
Ebenfalls jährlich vergleicht die Times weltweit Universitäten und stellt in Form eines Rankings das Higher Education Supplement auf. Dabei belegte die TU München:
| Jahr | Rang | Unter den deutschen Hochschulen |
|---|---|---|
| 2005 | 105. | 2. (nach Universität Heidelberg)[17] |
| 2006 | 82. | 2. (nach Universität Heidelberg)[17] |
| 2007 | 67. | 3. (nach Universität Heidelberg, Ludwig-Maximilians-Universität)[18] |
| 2008 | 78. | 2. (nach Universität Heidelberg)[19] |
| 2009 | 55. | 1.[19] |
| 2010 | 101. | 4.[20] |
| 2011 | 88. | 4.[21] |
Im Einzelvergleich des Bereichs „Science“ (Technische Hochschulen) belegte die TU München 2006 den 32. Platz (1. Platz unter den deutschen Kandidaten).[13]
Die Drittmittel der TU München stiegen in den letzten fünf Jahren um 67 % auf 246,3 Millionen Euro im Jahr 2010 an. Davon stammen 2010 allein 19,9 Millionen Euro aus Mitteln der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) für Sonderforschungsbereiche und 30 Millionen Euro aus der Exzellenzinitiative.[22] Insgesamt erhält die TU München aus der ersten Phase der Exzellenzinitiative circa 150 Millionen Euro bis zum Jahr 2011.[23]
Eine Evaluation der Europäischen Kommission im November 2010 ergab, dass die TU München im siebten EU-Rahmenprogramm für Forschung und technologische Entwicklung (RP7) die meisten Mittel aller deutschen Universitäten eingeworben hat. Mit dem Rahmenprogramm verfolgt die Europäische Kommission das Ziel, Europa seine führende Position in der weltweiten, wissensbasierten Wirtschaft zu sichern.[24]
Auch in den Drittmittelrankings des Statistischen Bundesamtes landet die TU München konstant in der Spitzengruppe, sowohl was die gesamte Höhe der Drittmittel, als auch was die Drittmittel je Professor anbelangt.
Ab dem Sommersemester 2007 wurde für das Studium an der TU München ein Studienbeitrag von insgesamt 585 Euro pro Semester erhoben. In Einzelfällen kann zwar eine Entbindung von dem darin enthaltenen Beitrag zur Finanzierung der Lehre in Höhe von 500 Euro erfolgen; der Studentenwerksbetrag in Höhe von heute 42 Euro (zunächst 35 Euro) ist aber in jedem Fall zu entrichten.[25] Ab dem Sommersemester 2009 wurde die Verwaltungsgebühr in Höhe von 50 Euro abgeschafft, womit sich der zu zahlende Betrag auf 542 Euro verringerte.[26]
Im Mai 2009 wurde von der TU München die TUM Graduate School gegründet. Ziel dieser Einrichtung ist es, allen Doktorandinnen und Doktoranden der TU München neben ihrer wissenschaftlichen Arbeit fachliche und überfachliche Zusatzqualifizierungen zu ermöglichen und sowohl internationale als auch interdisziplinäre Netzwerkbildung zu fördern. Trotz der Bezeichnung Graduate School handelt es sich nicht um ein verschultes Promotionsprogramm, sondern um zusätzliche Qualifizierungsangebote, die die Absolventinnen und Absolventen auf die immer komplexer werdenden Herausforderungen an Führungskräfte in Industrie und Forschung vorbereiten sollen. Die TUM Graduate School fungiert als Dachorganisation aller Graduiertenzentren der TU München mit rund 3500 Promovierenden. Vorläufer des TUM-weiten Promotionsprogramms ist die erfolgreiche International Graduate School of Science and Engineering (IGSSE), die im Rahmen der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder im Jahre 2006 an der TUM gegründet wurde.
Personen die an der Technischen Hochschule/Universität München studierten und/oder forschten und mit einem Nobelpreis ausgezeichnet wurden.
48.14861111111111.568055555556
Koordinaten: 48° 8′ 55″ N, 11° 34′ 5″ O
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