Dienstag, 29. Mai 2012

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Theater Hof

Neubau des Theaters Hof von 1994

Das Theater Hof ist ein Mehrsparten-Theater in der bayerischen Stadt Hof (Saale). Es deckt als Vierspartenhaus die Bereiche Musiktheater, Schauspiel, Ballett sowie Kinder- und Jugendtheater ab und ist Hauptspielstätte der Hofer Symphoniker.

Geschichte

Bis zum Jahr 1811 wurde Hof von Wanderbühnen besucht, die den Rathaussaal der Stadt anmieteten. 1822 eröffnete das erste „Stadttheater Hof“, das über den städtischen Haushalt der damals 5000 Einwohner zählenden Stadt mitfinanziert wurde. Spielstätte war bis 1894 die nicht beheizbare frühere Franziskanerkirche in der Theaterstraße, die nach ihrer Verwendung als Lagerhalle zum Theater mit Orchestergraben und Schnürboden umgebaut worden war und 588 Zuschauer fasste. Sie wurde 1902 abgerissen.

Bereits 1894 wich das Hofer Theater in einen neugebauten und komfortableren Conzert-, Ball- und Theatersaal an der Schützenstraße aus, der nach seinem Finanzier und Besitzer, dem Korbwarenhändler Adolf Pfaff, als Pfaff's Colosseum bezeichnet und für Veranstaltungen verschiedenster Art genutzt wurde. An diesem privat geführten Haus gab es von Anfang an drei Sparten. Er blieb die Spielstätte des Hofer Theaters bis 1994. Die Übernahme des zentralen Veranstaltungsortes in private Hand bedeutete zunächst das Ende des städtischen Einflusses auf das Theater in Hof. Es kamen nun auswärtige Theaterensembles und Bauerntheater zu Gast und ein Verein der Volksbühnenbewegung gab bis zum Beginn des Ersten Weltkrieges eigene Aufführungen.[1]

Während des Krieges spielte das Stadttheater Plauen in Hof. Erst nach der Verbesserung der allgemeinen wirtschaftlichen Lage, 1924, kam es kurzfristig wieder zur Gründung eines eigenen Hofer Theaterensembles. 1925 wurde die Stadt Hof Eigentümerin des Theatergebäudes und richtete es in den folgenden Jahren zu einer Zweigbühne des Stadttheaters Plauen ein. Von 1929 bis 1930 renovierte sie es wegen mangelnder Wirtschaftlichkeit, der Saal fasste nun etwa 800 Zuschauer.[2][3]

Kurz nach Beginn der Zeit des Nationalsozialismus, am 12. September 1933, beschloss die bayerische Staatsregierung, in Hof ein eigenständiges Theater, das „Grenzlandtheater“ einzurichten. Bereits am 18. Oktober wurde es mit der Premiere von „Wiener Blut“ eröffnet. Der damalige Oberbürgermeister Richard Wendler betonte in seiner Premierenansprache den programmatischen Namen des Theaters, das, in einer „Kampfstätte für deutsche Sitten und deutsche Kultur“ gelegen, die „deutschen Brüder jenseits der Grenzpfähle“ erreichen sollte und unter dessen Intendanten Karl Kroll und Hanns Jessen die Spielpläne der nationalsozialistischen Ideologie angepasst wurden. Ab dem Beginn des Zweiten Weltkrieges wurden Operetten und unterhaltende Theaterstücke zur Ablenkung vom Kriegsalltag eingesetzt. Das Grenzlandtheater gab Gastspiele vor allem in den heutigen Landkreisen Hof und Wunsiedel und gastierte mit der Operette „Liebe in der Lerchengasse“ 1938, nach der Eingliederung des Sudetenlandes einmalig in . Mit der Errichtung des Reichsgau Sudetenland 1939 wurde die Bezeichnung als „Grenzlandtheater“ überflüssig, zu der Umbenennung in „Städtebundtheater“, die das Reichspropagandaministerium anstrebte, kam es jedoch nicht. Das Grenzlandtheater schloss kriegsbedingt 1944 zusammen mit allen deutschen Theatern.[4]

Nach dem Kriegsende erhielt der Schauspieler und Regisseur Kurt Lentz im Herbst 1945 eine Lizenz der amerikanischen Militärregierung und gründete das „Neue Theater“. Es eröffnete am 8. Februar 1946 mit einem Potpourri beliebter Operettenmelodien im Saal der Hofer Bürgergesellschaft, da die Amerikaner das Theater an der Schützenstraße bis 1947 nicht freigaben. Einige Tage später folgte die Premiere von „Nathan der Weise“, ein Drama, das sich, der Aufklärung verpflichtet, inhaltlich für einen Neubeginn anbot. Die schwierigen Nachkriegsbedingungen in den Hungerwintern 1947 und 1948, ein dramatischer Besucherrückgang im Zuge der Währungsreform und der Entzug der Spielstätte in der Schützenstraße durch die Stadt Hof führten zum Ende des Lentzschen Privattheaters.[5]

Am 11. März 1948 riefen Vertreter der Städte Hof, Marktredwitz, Rehau, Schwarzenbach/Saale, Selb und Wunsiedel, sowie der Landkreise Hof, Münchberg, Naila, Rehau und des Staatsbades Bad Steben den Zweckverband Nordostoberfränkisches Städtebundtheater ins Leben. Er hat den Status einer öffentlich-rechtlichen Körperschaft mit staatlicher Anerkennung und Unterstützung. Das Bestreben der Städte und Gemeinden im nordöstlichen Bayern war es damals, unter den erschwerten Bedingungen der Nachkriegszeit ihre Kräfte zu bündeln und ihren Bürgern hochwertige Theatervorstellungen zu bieten. Zeitgenössische und kritische Autoren sollten nun zu Wort kommen.

Ende April 1948 wurde der bisherige Chefdramaturg und Spielleiter der Städtischen Bühnen Augsburg, Ulrich Lauterbach, zum ersten Intendanten für das Hofer Städtebundtheater gewählt. Lauterbach übernahm ein Theater mit technischen Problemen und personellen Lücken wie materiellen Problemen. Eröffnet wurde das Städtebundtheater 1948 mit Shakespeares „Was Ihr wollt“. Kassenschlager der ersten Spielzeit war „Des Teufels General“ von Carl Zuckmayer. Das den Zweiten Weltkrieg thematisierende Schauspiel lockte 17.500 Zuschauer an, diese Besucherzahl in der Sparte Schauspiel wurde seither nicht übertroffen. Zuckmayers Stück „Der Gesang im Feuerofen“ über Widerstand und Kollaboration war 1950 bei seiner Bayerischen Erstaufführung in Hof nicht mehr so erfolgreich wie im Rest Westdeutschlands. Am 5. Mai 1949 fand in Hof die Bayerische Erstaufführung von SartresDie schmutzigen Hände“ statt.[6] Der Spielplan in den ersten Jahren bestand überwiegend aus den Schauspielproduktionen. Lediglich eine Oper pro Spielzeit wurde bis 1952/53 aufgeführt. Jedoch gab es bereits 1948/49 sieben Operetten. Die Eintrittspreise lagen damals zwischen 0,50 und 2,80 DM pro Karte im Schauspiel. Neben dem von ihm favorisierten „Theater der Zeit“ brachte Lauterbach auch bewährte Klassiker von Goethe, Schiller oder Shakespeare auf die Bühne. Seine Vorliebe lag beim Sprechtheater, aus geschäftlichen Gründen räumte er jedoch der Operette einen breiten Spielraum ein und begrenzte die finanziell aufwendigen Operninszenierungen. In der Spielzeit 1949/50 gastierte das Theater mit Hugo von Hofmannsthals „Das Große Welttheater“ gratis bei den Flüchtlingen im Lager Moschendorf.[7]

Ulrich Lauterbach löste seinen Vertrag mit der Stadt Hof vorzeitig auf, um Leiter der Hörspielabteilung beim Hessischen Rundfunk zu werden. Sein Nachfolger wurde im Juni 1951 Hanns Jessen, der schon während der Zeit des „Grenzlandtheaters“ als Intendant tätig gewesen war und damals aus seiner positiven Einstellung zum Nationalsozialismus keinen Hehl gemacht hatte. Sein Entnazifizierungsverfahren wurde 1947 ohne Angabe von Gründen abgebrochen. Der Hofer Stadtrat sprach sich Anfang 1951 zunächst einstimmig gegen Jessen aus, wählte ihn aber am 22. Juni 1951 dann doch. Jessen selbst argumentierte, dass auch andere Künstler, etwa Gustaf Gründgens, nach dem Ende der Diktatur rehabilitiert worden waren. Vorwürfe an das bundesdeutsche Theater der 1950er Jahre, es sei ein restaurativer, auf Repräsentation, Festlichkeit und unkritisches „Klassikertheater“ festgelegter Kulturbetrieb gewesen, können für das Städtebundtheater unter Jessen relativiert werden; der Spielplan enthielt Stücke von Tennessee Williams, Arthur Miller, das Tagebuch der Anne Frank in der Version von Frances Goodrich und seit 1958 auch Werke von Bert Brecht. 1956 und 1957 konnte das Städtebundtheater auch jenseits der innerdeutschen Grenze in Plauen gastieren. Hans Jessen steigerte die Zahl der Opernpremieren auf drei pro Jahr, hingegen sank die Zahl der Operettenpremieren, ein Genre, das Konkurrenz durch Funk und Film bekam. Unter Jessens Leitung wurde das Städtebundtheater zur zweitgrößten Landesbühne der Bundesrepublik und das Theater in der Schützenstraße erfuhr eine Renovierung. Jessen ging 1963 in den Ruhestand.[8]

Im selben Jahr übernahm Hannes Kepler die Intendanz, der eine Präferenz für das Musiktheater, darunter besonders die Opern Wolfgang Amadeus Mozarts zeigte, aber auch zeitgenössische Werke wie Brechts Dreigroschenoper und das Märchenmusical Polaria in Afrika inszenierte. Wie Jessen verstand er die Musicalsparte als festen Bestandteil des Musiktheaters. Mitte der 70-er Jahre übernahm Toni Graschberger die Intendanz. Er profilierte sich vor allem auf dem Gebiet des Musiktheaters. Horst Gnekow, der zuvor in Luzern und Münster gewirkt hatte, wurde ab 1977 sein Nachfolger. Ihm folgte 1981 Gerd Nienstedt im Amt, der zuvor als Opernsänger an der Wiener Staatsoper sowie in Bayreuth und bei den Salzburger Festspielen tätig gewesen war. 1987 wechselte Nienstedt nach Detmold und sein Nachfolger wurde Reinhold Röttger, der die Spielzeiten grundsätzlich mit einer Oper eröffnete. Nach dem Fall der Mauer erneuerten die Theater Hofs und Plauens ihre Zusammenarbeit und vereinbarten gegenseitige Gastspiele.

Seit Beginn der 80-er Jahre geriet das Theater wegen Baufälligkeit zunehmend in die Diskussion. Als Standorte für ein neues Theater wurden das Stadtzentrum oder das Gelände gegenüber der Freiheitshalle diskutiert. Am 1. Juli 1990 fiel der Beschluss, das neue Theater an der Kulmbacher Straße zu errichten. Zur Finanzierung wurden 84 Millionen DM aufgebracht. Das neue Haus verfügte nun über 544 Sitzplätze und wurde am 23. September 1994 eröffnet. 1995 bis 2012 war Uwe Drechsel Intendant. Zu den durchschnittlich 20 Premieren pro Spielzeit gehörten nun auch Ur- und Erstaufführungen zum festen Bestandteil des Spielplans. Drechsel erweitere auch die Konzeption des Theaters durch die Einrichtung des Kindertheaters Oberfranken, das Kinder von 6 bis 13 Jahren einlädt, das Theater auf und hinter der Bühne kennenzulernen. Das Jungendensemble spricht theaterinteressierte Jugendliche ab dem 14. Lebensjahr an. Neben dem großen Haus verfügt das Theater über ein Studio mit 99 Sitzplätzen. Hier wird Raum für experimentelle Inszenierungen geboten. Die 1995 gegründete Stiftung Theater Hof sorgt auf der Basis eines Grundstocks von damals 350.000 DM für die Förderung des Theaters und seiner Projekte.[9]

Viele spätere Bühnengrößen begannen in Hof ihre Karriere, darunter Liane Hielscher, Peer Augustinski, Gudrun Landgrebe, Annemarie Wendl, Wolfgang Schmidt, der spätere Bayreuther „Siegfried“, oder Franz Peter Wirth.

Mit dem Eintrag ins Handelsregister am 31. März 2010 wurde das Theater in eine GmbH überführt. Die Theater Hof GmbH ist zu 100 % im Eigentum des Zweckverbandes Nordostoberfränkisches Städtebundtheater. Der Zweckverband übertrug zum 1. September 2010 den Spielbetrieb auf seine Tochtergesellschaft.[10]

Organisation

Geschäftsführer der Theater Hof GmbH sind gleichberechtigt Uwe Drechsel und Jean Petrahn.[11] Drechsel ist seit 1995 Intendant[12] und trägt damit die Verantwortung für alle künstlerischen Angelegenheiten. Den Intendanten bestellt die Stadt Hof. Aufsichtsratsvorsitzender ist der Hofer Oberbürgermeister Harald Fichtner.[11] Ab der Spielzeit 2012/2013 soll der in Mainz geborene Regisseur Reinhardt Friese die Intendanz übernehmen.[13]

Das Theater finanziert sich vor allem durch Zuschüsse von Land und Kommunen, aus Eigeneinnahmen, sowie Spenden und Sponsorenzuwendungen.

Es existieren zwei unterschiedliche Tarifverträge am Theater Hof: der „Normalvertrag-Bühne“ für die künstlerisch Beschäftigten und der Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst für alle anderen Beschäftigten, wie die Mitarbeiter der Technik oder der Verwaltung.

Das Theater unterhält eigene Ensembles im Schauspiel, Musiktheater und Ballett. Weiterhin bestehen eine getrennte Damen- und Herrenschneiderei, die Maskenbildnerei, sowie ein Malersaal und die Schreinerei, die für die Herstellung der Bühnenbilder tätig sind.

Architektur

Die bisherige, 1894 erbaute Spielstätte an der Hofer Schützenstraße wies in den 1980er Jahren derartige bauliche, technische und betriebliche Mängel auf, dass es sich anbot, statt das Gebäude zu sanieren, in einen Neubau umzuziehen und dabei einen Schwerpunkt auf die Arbeitsbedingungen der Mitarbeiter, die Funktionalität des Gebäudes und verbesserte bühnentechnische Anlagen zu legen.[14]

Nach einem Architektenwettbewerb der Stadt Hof von 1986 wurden Carlo Weber und Fritz Auer mit der Gestaltung des Neubaus des Theaters Hof beauftragt. Am 6. Juli 1991 erfolgte die Grundsteinlegung und im Juli 1994 wurde der Neubau bezogen. Am 23. September fand mit Don Giovanni die Eröffnungspremiere statt.[15] Der Neubau wurde ein Jahr darauf mit dem Deutschen Architekturpreis ausgezeichnet.[16] Das Baukonzept verbindet einen linear gerichteten Produktionsbereich, in dessen Zentrum die Hauptbühne steht, mit einem konzentrischen, radial auf die Bühne ausgerichteten Zuschauerbereich, der das Foyer und den Zuschauerraum enthält und von einem Glasbogen umspannt wird.[17] Der Bühnenturm ist 28 Meter hoch. Am Boden des Haupteingangs befindet sich eine 30 Meter lange Leuchtschriftinstallation von Joseph Kosuth.[18]

Innerhalb des Theatergebäudes gibt es zwei Zuschauerräume: das Große Haus mit 567 Sitzplätzen und das Studio mit 99 Sitzplätzen,[16] welches sich zudem u.a. als Tanzfläche für Sonderveranstaltungen anbietet.

Publikationen und Veranstaltungen

Das Theater gibt neben den Programmheften und einem Newsletter für Abonnenten zwei monatliche Publikationen (Theaterzeitung und Leporello) und einen jährlichen Gesamtkatalog heraus. Es bietet die Veranstaltungsreihe des Blauen Montags mit spartenübergreifender Kleinkunst, die jährliche Hofer Kulturnacht, Seniorennachmittage für das ältere Publikum und Sonderveranstaltungen wie die Silvestergala und Matineen zu den einzelnen Produktionen an. Einmal pro Spielzeit gastiert eine englische Theatergruppe.

Bedeutung des Theaters für die Region

Mit seinen Produktionen ist das Theater neben seinem Stammsitz auch an anderen Spielorten in Bayern und Hessen tätig. Auch in Frankreich und Tschechien hat das Ensemble gastiert. Zweite feste Spielstätte ist die Stadthalle Bayreuth, in der das Theater Hof zu jeder Spielzeit mit seinem kompletten Spielplan vertreten ist. Jährlich wird im Rahmen von vielen Vormittagsvorstellungen für Schulklassen und Kindergärten auf der Bühne im Großen Haus ein Weihnachtsmärchen für Kinder angeboten. Unter Leitung einer Theaterpädagogin werden im Rahmen von „mobilen Produktionen“ so genannte „Klassenzimmerstücke“ im Schulunterricht aufgeführt. Das pädagogische Angebot umfasst Führungen, Workshops und Kurse zu Themen wie „Soziale Kompetenzentwicklung“ oder „Umgang mit Konflikt- und Gewaltsituationen“. Eigenproduktionen des Jugendensembles und des Kindertheater Oberfranken (KTO) bieten auch Möglichkeiten, selbst auf der Bühne zu stehen.

Hallek bestätigte 1991 anlässlich der Diskussion um den damals wegen baulicher und sicherheitstechnischer Mängel diskutierten, 1994 dann verwirklichten Theaterneubau die regionale Bedeutung des Theaters Hof. Sie zeigte, dass die Sach- und Personalausgaben wirtschaftliche Effekte vor allem in der Stadt Hof auslösten, dass das Theater eine vorhandene kulturelle Bedürfnislage bei den Einwohnern verschiedener Spielorte befriedige, zur Bekanntheit der Stadt Hof beitrage und ein wichtiger Imagefaktor sei.[19]

Intendanten

  • 1948 − 1951 Dr. Ulrich Lauterbach
  • 1951 – 1963 Hanns Jessen
  • 1963 – 1974 Hannes Keppler
  • 1974 – 1978 Toni Graschberger
  • 1978 – 1981 Horst Gnekow
  • 1981 – 1985 Gerd Nienstedt
  • 1985 – 1994 Reinhold Röttger
  • 1995 – 2012 Uwe Drechsel
  • ab der Saison 2012/2013 Reinhardt Friese

Auszeichnungen

Preise der Bayerischen Theatertage an das Theater Hof:[20]

Preisträger der Preisverleihung der Theaterfreunde Hof e.V. (alljährlich seit 2000):[21]

  • 2000 Ballett-Compagnie des Theaters Hof und Jerzy Graczyk, Ballettdirektor
  • 2001 Helga Fleig, Regisseurin
  • 2002 Karsten Jesgarz, Sänger
  • 2003 Ralf Hocke, Schauspieler
  • 2004 Thomas Mogendorf, Ausstattungsleiter und Bühnenbildner
  • 2005 Hofer Symphoniker als Opernorchester
  • 2006 Jan-Hinnerk Arnke, Schauspieler
  • 2007 Claudia Wagner, Kultur- und Theaterpädagogin
  • 2008 Wolfgang Kaiser, Schauspieler
  • 2009 Barbara Schwarzenberger, Kostümdirektorin
  • 2010 Polina Bachmann, Schauspielerin
  • 2011 Stefanie Rhaue, Sängerin

Weitere Preise:

  • Bei der Autorenumfrage 2007 für das Magazin Die Deutsche Bühne erhielt das Theater Hof den 1. Platz in der Kategorie „Überzeugendste Gesamtleistung eines Hauses“.[20]
  • Zusammen mit den anderen 23 deutschen Landesbühnen wurde das Theater Hof im November 2010 im Rahmen der FAUST-Preisverleihung in Essen mit dem Preis des Präsidenten des deutschen Bühnenvereins ausgezeichnet. Der Deutsche Theaterpreis DER FAUST ist ein nationaler, undotierter Theaterpreis.[22]

Literatur

  •  Cäcilia Hallek: Das Theater Hof : ökonomische Auswirkungen und regionale Bedeutung. In: Lüder Bach, Universität Bayreuth, Abteilung Raumplanung (Hrsg.): Materialien zur Stadt- und Regionalplanung; Heft 6. Universität Bayreuth, Abteilung Raumplanung, Bayreuth 1991.
  •  Axel Herrmann, Theater Hof - Stadt Hof (Hrsg.): Theater Hof : Geschichte und Gegenwart ; Dokumentation zur Eröffnung des neuen Theatergebäudes am 23. September 1994. Stadt Hof, Hof 1994.
  •  Ludger Stühlmeyer: Curia Sonans. Die Musikgeschichte der Stadt Hof. Bayerische Verlagsanstalt, Bamberg 2010, ISBN 978-3-89889-155-4.

Weblinks

Einzelnachweise

  1.  Ludger Stühlmeyer, Bayerische Verlagsanstalt (Hrsg.): Die Musikgeschichte der Stadt Hof : Die Entwicklung des Theaterspiels in Hof, S. 286–299. Bamberg 2010.
  2.  Cäcilia Hallek: Das Theater Hof : ökonomische Auswirkungen und regionale Bedeutung, S.67 f.. In: Lüder Bach, Universität Bayreuth, Abteilung Raumplanung (Hrsg.): Materialien zur Stadt- und Regionalplanung; Heft 6. Universität Bayreuth, Abteilung Raumplanung, Bayreuth 1991.
  3.  Axel Herrmann, Theater Hof - Stadt Hof (Hrsg.): Theater Hof : Geschichte und Gegenwart ; Dokumentation zur Eröffnung des neuen Theatergebäudes am 23. September 1994, S. 19, 21, 22, 25–30. Stadt Hof, Hof 1994.
  4.  Axel Herrmann, Theater Hof - Stadt Hof (Hrsg.): Theater Hof : Geschichte und Gegenwart ; Dokumentation zur Eröffnung des neuen Theatergebäudes am 23. September 1994, S. 31–33, 37. Stadt Hof, Hof 1994.
  5.  Axel Herrmann, Theater Hof - Stadt Hof (Hrsg.): Theater Hof : Geschichte und Gegenwart ; Dokumentation zur Eröffnung des neuen Theatergebäudes am 23. September 1994, S. 39–42. Stadt Hof, Hof 1994.
  6.  Axel Herrmann, Theater Hof - Stadt Hof (Hrsg.): Theater Hof : Geschichte und Gegenwart ; Dokumentation zur Eröffnung des neuen Theatergebäudes am 23. September 1994, S. 43–46. Stadt Hof, Hof 1994.
  7.  Axel Herrmann, Theater Hof - Stadt Hof (Hrsg.): Theater Hof : Geschichte und Gegenwart ; Dokumentation zur Eröffnung des neuen Theatergebäudes am 23. September 1994, S. 47–52. Stadt Hof, Hof 1994.
  8.  Axel Herrmann, Theater Hof - Stadt Hof (Hrsg.): Theater Hof : Geschichte und Gegenwart ; Dokumentation zur Eröffnung des neuen Theatergebäudes am 23. September 1994, S. 53–68. Stadt Hof, Hof 1994.
  9.  Ludger Stühlmeyer, Bayerische Verlagsanstalt (Hrsg.): Die Musikgeschichte der Stadt Hof : Die Entwicklung des Theaterspiels in Hof, S. 286–299. Bamberg 2010.
  10. Regierung von Oberfranken: Oberfränkisches Amtsblatt vom 23. April 2010, S. 36 ff. : Satzung des Zweckverbandes in der Fassung vom 10. März 2010. Abgerufen am 8. Januar 2012. 
  11. ab Impressum der Website des Theaters Hof. Abgerufen am 13. Januar 2012. 
  12. Frankenpost am 28. Januar 2011: 81 Bewerber für die Intendanz. Abgerufen am 13. Januar 2012. 
  13. Theater Hof, Presseinformation vom 7. März 2011. Abgerufen am 13. Januar 2012. 
  14.  Axel Herrmann, Theater Hof - Stadt Hof (Hrsg.): Theater Hof : Geschichte und Gegenwart ; Dokumentation zur Eröffnung des neuen Theatergebäudes am 23. September 1994, S. 187, 189–192. Stadt Hof, Hof 1994.
  15.  Axel Herrmann, Theater Hof - Stadt Hof (Hrsg.): Theater Hof : Geschichte und Gegenwart ; Dokumentation zur Eröffnung des neuen Theatergebäudes am 23. September 1994, S. 143. Stadt Hof, Hof 1994.
  16. ab Bericht auf der Website der Hofer Universität, 2007. Abgerufen am 6. Januar 2012. 
  17.  Axel Herrmann, Theater Hof - Stadt Hof (Hrsg.): Theater Hof : Geschichte und Gegenwart ; Dokumentation zur Eröffnung des neuen Theatergebäudes am 23. September 1994, S. 161 f., 178. Stadt Hof, Hof 1994.
  18. Text: „Genau aber genommen, so ist nichts theatralisch als was für die Augen zugleich symbolisch ist, eine wichtige Handlung, die auf eine noch wichtigere deutet.“ (J. W. v. Goethe)  Axel Herrmann, Theater Hof - Stadt Hof (Hrsg.): Theater Hof : Geschichte und Gegenwart ; Dokumentation zur Eröffnung des neuen Theatergebäudes am 23. September 1994, S. 200. Stadt Hof, Hof 1994.
  19.  Cäcilia Hallek: Das Theater Hof : ökonomische Auswirkungen und regionale Bedeutung, S. 9, 12 f., 162, 166 f.. In: Lüder Bach, Universität Bayreuth, Abteilung Raumplanung (Hrsg.): Materialien zur Stadt- und Regionalplanung; Heft 6. Universität Bayreuth, Abteilung Raumplanung, Bayreuth 1991.
  20. ab Frankenpost am 28. November 2009: Aus berufenem Mund - ein ausgezeichnetes Haus. Abgerufen am 13. Januar 2012. 
  21. Theaterfreunde Hof: Preis der Theaterfreunde Hof. Abgerufen am 6. Januar 2012. 
  22. Deutscher Bühnenverein: DER FAUST 2010. Abgerufen am 6. Januar 2012. 

50.31958611.904941
Koordinaten:
50° 19′ 11″ N, 11° 54′ 18″ O

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Diese Seite wurde zuletzt am 5. Mai 2012 um 16:07 Uhr geändert.

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