Dienstag, 29. Mai 2012

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Thomas Hoeren

Thomas Hoeren

Thomas Hoeren (* 22. August 1961 in Dinslaken) ist ein deutscher Rechtswissenschaftler mit Schwerpunkt Informations- und Medienrecht.

Leben

Von 1980 bis 1987 studierte Thomas Hoeren Theologie und Rechtswissenschaften in Münster (Westfalen), Tübingen und London. Dabei erwarb er 1986 den Grad eines kirchlichen Lizentiaten der Theologie und absolvierte 1987 sein erstes Juristisches Staatsexamen. 1989 wurde er an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster mit einer Arbeit zum Thema Softwareüberlassung als Sachkauf promoviert. 1991 legte er das zweite Juristische Staatsexamen ab. Nach der 1994 erfolgten Habilitation, ebenfalls in Münster zum Thema Selbstregulierung im Banken- und Versicherungsrecht, wurde Hoeren 1995 Universitätsprofessor an der Juristischen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, wobei er die Professur für Bürgerliches Recht und internationales Wirtschaftsrecht erhielt.

Von 1996 bis Ende 2011 war Hoeren Richter am OLG Düsseldorf. 1997 erhielt er einen Ruf auf den Lehrstuhl für Informationsrecht und Rechtsinformatik an der Juristischen Fakultät der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster und ist als Forscher am dortigen European Research Center for Information Systems tätig. Er besitzt die Lehrbefugnis für Bürgerliches Recht, Wirtschaftsrecht, Zivilprozessrecht und Rechtsinformatik.

Bis 1997 war Hoeren Rechtsberater der Europäischen Kommission/DG XIII im Legal Advisory Board on Information Technology, Mitglied der Task Force Group on Intellectual Property der Europäischen Kommission. Er ist Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats der DENIC sowie Kuratoriumsmitglied des Research Center for Information Law der Universität St. Gallen.

Seit Juni 2000 arbeitet Hoeren bei der World Intellectual Property Organization als Domain Name Panelist mit. Er ist außerdem seit 2004 Mitglied (Research Fellow) am Oxford Internet Institut/Balliol College, Mitglied des Fachausschusses Kommunikation der Deutschen UNESCO-Kommission, Mitglied der Arbeitsgruppe „Neue Medien“ der Hochschulrektorenkonferenz und Mitglied des Fachausschusses für Urheber- und Verlagsrecht der Deutschen Vereinigung für gewerblichen Rechtsschutz und Urheberrecht. Seit 2012 ist er Dekan der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Münster.

Hoeren ist verheiratet und hat zwei Kinder; er lebt privat in Steinfurt. Er arbeitet nebenberuflich als selbständiger Fotograf.

Auszeichnungen

Zeitschriften

  • Bis 1997 Redaktionsmitglied der Zeitschrift Computer und Recht, Mitherausgeber der Zeitschrift Information and Communications Technology Law und der EDI Law Review.
  • Seit 1998 Mitherausgeber der Zeitschrift Multimedia und Recht (MMR).
  • Seit Mai 2005 Redaktor für „Informatik und Recht“ der Schweizer juristischen Online-Fachzeitschrift Jusletter.
  • Seit 2007 Mitglied im Beirat der Zeitschrift Computer und Recht.
  • Herausgeberbeirat der Ausbildungszeitschrift Ad legendum

Werk (Auswahl)

Weblinks

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Diese Seite wurde zuletzt am 23. Januar 2012 um 18:37 Uhr geändert.

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