Dienstag, 29. Mai 2012

Themen


Thomas Lehr

2011 vor dem Stadtschreiberhaus in Frankfurt-Bergen-Enkheim
Thomas Lehr bei der Vorstellung seines Romans "September, Fata Morgana"

Thomas Lehr (* 22. November 1957 in Speyer) ist ein deutscher Schriftsteller und Hochschullehrer.

Leben

Er studierte 1979 bis 1983 in West-Berlin Biochemie und war danach zunächst als Programmierer an der Universitätsbibliothek der Freien Universität Berlin tätig, ehe er freier Schriftsteller wurde. Er lebt in Berlin und hat seit 2010 an der FU Berlin die Heiner Müller-Gastprofessur für deutschsprachige Poetik inne.

Lehrs bisheriges Hauptwerk Nabokovs Katze (1999) trägt deutlich autobiographische Züge und erzählt, über einen Zeitraum von 25 Jahren, die erotisch-obsessive Beziehung des Helden Georg zu seiner Muse Camille.

Werke

Autograph von Thomas Lehr

Auszeichnungen und Ehrungen

„Von seinem Roman Zweiwasser oder Die Bibliothek der Gnade (1992) an hat Thomas Lehr sprachmächtig in der Nachfolge jener Moderne weiter geschrieben, die bei aller Zeitbezogenheit nie Wachträume, Halluzinationen und Gedankenspiele ausgeschlossen hat. In seiner letzten Prosaarbeit 'Nabokovs Katze' erzählt Thomas Lehr die l'amour fou seines Helden in scharf ausgeleuchteten Bildern, wobei seine literarischen Mittel auf Schnitt- und Überblendungstechniken des Films verweisen. Nicht ganz ohne Grund: Der getriebene Held wechselt von der Mathematik zur Regie. Eines seiner Vorbilder ist Luis Buñuel.“

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Carsten Wette (FU Berlin): Thomas Lehr erhält den Berliner Literaturpreis 2011 - Berufung der Freien Universität Berlin auf die Heiner-Müller-Gastprofessur, in: Informationsdienst Wissenschaft vom 22. September 2010, abgerufen am 23. September 2010
  2. Welten aus Sprache in FAZ vom 9. Juni 2011, Seite 40
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Diese Seite wurde zuletzt am 16. Februar 2012 um 12:45 Uhr geändert.

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Thomas_Lehr aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und ist unter der Lizenz Creative Commons Attribution/Share Alike verfügbar. Zusätzliche Bedingungen können anwendbar sein. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

TOP



TOP