Tobias Jaecker (* 15. Dezember 1975 in Hamburg) ist ein deutscher Journalist und Sachbuchautor.
Jaecker studierte von 1996 bis 2004 Publizistik- und Kommunikationswissenschaft, Politikwissenschaft und Neuere Geschichte an der Freien Universität Berlin. Seit 2000 ist er bei radioeins vom Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) als freier Redakteur tätig. 2006 arbeitete er als Arthur F. Burns Fellow beim National Public Radio (NPR) in Chicago. In Online- und Printmedien hat er unter anderem in der tageszeitung, im Tagesspiegel, in der Netzeitung und in der Jüdischen Allgemeinen veröffentlicht.
Tobias Jaecker hält Vorträge und Seminare zu den Themen Antisemitismus, Antiamerikanismus und Verschwörungstheorien.
Laut Jaecker reduzieren Verschwörungstheoretiker komplexe Vorgänge auf simple, überschaubare Zusammenhänge und unterstellen, dass unsichtbare Mächte die Weltgeschichte lenken. Die nach dem 11. September 2001 erhobenen Vorwürfe gegen die „Öl-Mafia" oder Berater der US-Regierung seien von den Mutmaßungen eines Jan van Helsing oft nicht weit entfernt.[1] Dabei würden offizielle Untersuchungsergebnisse und Verlautbarungen nur als Beweise für die Plausibilität der eigenen, entgegengesetzten Theorien gewertet. Jaecker kritisiert Autoren wie Mathias Bröckers und Gerhard Wisnewski. Diese würden, Bröckers dabei etwas ironischer als andere[2], nach einem typischen verschwörungstheoretischen Muster vorgehen.
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Tobias_Jaecker aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und ist unter der Lizenz Creative Commons Attribution/Share Alike verfügbar. Zusätzliche Bedingungen können anwendbar sein. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar. |