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Die geographische Bezeichnung Transkaukasien bezeichnet den Teil Kaukasiens südlich der Hauptkette des Großen Kaukasus.
Politisch gehören zu Transkaukasien die Länder Armenien, Georgien und Aserbaidschan. Geografisch umfasst es den größten Teil der Südabdachung des Großen Kaukasus, die Kolchische Tiefebene, die Kuraniederung, den Kleinen Kaukasus, das Dshawater-Armenische Bergland, das Talysh-Gebirge und die Lenkoraner Niederung. Als politische Einheit bestand 1918 kurzzeitig die Transkaukasische Republik und zwischen 1922 und 1936 die Transkaukasische SFSR innerhalb der Sowjetunion.
Der Begriff wurde aus europäisch-russischer Sicht geprägt und bedeutet wörtlich das Gebiet jenseits des Kaukasus.
Als Transkaukasier werden oft Auswanderer oder Flüchtlinge aus diesen 3 Staaten bezeichnet; in einigen ehemaligen Sowjetrepubliken (z. B. Kasachstan) sind sie relativ zahlreich.
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