| Wappen | Deutschlandkarte | |
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Koordinaten: 52° 23′ N, 14° 24′ O |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Brandenburg | |
| Landkreis: | Märkisch-Oderland | |
| Amt: | Lebus | |
| Höhe: | 88 m ü. NN | |
| Fläche: | 11,24 km² | |
| Einwohner: |
405 (31. Dez. 2010)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 36 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 15236 | |
| Vorwahl: | 033602 | |
| Kfz-Kennzeichen: | MOL | |
| Gemeindeschlüssel: | 12 0 64 480 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Straße der Freiheit 1 15326 Lebus | |
| Bürgermeister: | Joachim Kretschmann | |
| Lage der Gemeinde Treplin im Landkreis Märkisch-Oderland | ||
Treplin ist eine Gemeinde im Landkreis Märkisch-Oderland.
Treplin liegt auf der Lebuser Hochfläche, einer wald- und wasserreichen Grundmoränenlandschaft am Rand des Oderbruchs, etwa 70 km östlich von Berlin.
Östlich von Treplin liegt Booßen, ein Ortsteil von Frankfurt (Oder). Im Westen und Norden grenzt die Gemeinde Zeschdorf an. Im Süden liegt die Gemeinde Jacobsdorf.
Mit dem Vordringen der askanischen Markgrafen wurden die Handelswege auf eine südlicher gelegene Linie verlegt. Diese Route verlief über Müncheberg – Frankfurt (Oder) – Posen. Entlang dieser Linie gab es eine Reihe von Gründungen neuer Siedlungen. Mit Hilfe von Lokatoren warben die Askanier Siedler an. Die ersten Ansiedlungen aus der Zeit um 1250 besaßen zumeist eine Größe von 64 Hufen, wovon vier der Kirche gehörten, so auch in Treplin,[2] und bekamen zumeist den Namen des Lokators oder ersten Lehnsherren. Um Treplin entstanden auf diese Weise einige Dörfer, wie zum Beispiel das nahe gelegene Pillgram oder Biegen. Ortsnamen, welche slawisch klingen, lassen jedoch nicht immer einen Rückschluss auf vorherige Besiedlung zu, da sich die deutschen Siedler diese Namen teilweise auch zu eigen machten, vor allem bei Ortsgründungen, welche nahe an Gewässern lagen, wie im Beispiel Niederjesar oder Hohenjesar.[3]
Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes geht auf den 18. April 1341 zurück, als sich die Brüder gherardo & hinrico trepelin presbyteris in einer Appellation finden.[4] Der Name änderte seine Schreibweise in den Folgejahren nur wenig: Treppelyn (1460), Trippelin, Treppelin (1624).
1755 begann man zwischen Treplin und Petershagen die erste Kohle in der Mark Brandenburg abzubauen. Es handelte sich dabei um Braunkohle, die im Tagebau gefördert wurde. Dieser Kohleabbau endete 1960, als die Grube „Sophie“ geschlossen wurde.
In der Liste der Baudenkmale in Treplin stehen die in der Denkmalliste des Landes Brandenburgs eingetragenen Baudenkmale.
In Treplin betreibt die Deutsche Telekom AG eine Sendeanlage für UKW-Rundfunk und DVB-T. Als Antennträger kommt ein 185,1 Meter hoher abgespannter Stahlfachwerkmast zum Einsatz, der 1994 errichtet wurde. Daneben befinden sich auf dem Areal noch einige Antennen für Kurzwelle, die aus DDR-Zeiten stammen. Funkamateure betreiben auf dem Gelände ihre Klubstation.
In dem Ort befindet sich eine Kirche mit einem Storchennest auf der östlichen Apsis, eine Heimatstube und eine Wassermühlenruine.
Die Kirche aus dem 19. Jahrhundert wurde im Zweiten Weltkrieg und durch Entnahme von Baumaterial in der Nachkriegszeit schwer beschädigt, so dass sie bis 2002 eine Ruine war. Der Kirchturm konnte in den Nachkriegsjahren wieder instandgesetzt werden. 2003 wurden Turm und Kirchendach erneuert, der Innenausbau ist geplant. In der Region bekannt ist der „Weihnachtsmarkt in der Kirche“ am 1. Adventssonntag.
In einem kleinen, neu errichteten Gemeindehaus neben der Kirche, befinden sich der Kirchsaal, in dem in der Regel die Gottesdienste und die weitere Gemeindearbeit stattfinden, ferner eine Gemeindeküche sowie Sanitärräume.
Treplin liegt in einem Naturschutzgebiet, dem Treplin-Alt-Zeschdorfer Fließtal. Es gibt zwei Seen in einem Waldtal.
Treplin liegt an der Bundesstraße 5, die von Berlin kommend nach Frankfurt (Oder) weiterführt. Der nächstgelegene Bahnhof befindet sich im neun Kilometer südlich gelegenen Jacobsdorf (Richtung Berlin und Frankfurt (Oder)).
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