Der U-Bahnhof Kochstraße ist eine Station der Berliner U-Bahnlinie 6 im Ortsteil Kreuzberg. Der Bahnhof wurde am 30. Januar 1923 eröffnet und trägt im Bahnhofsverzeichnis der BVG die Bezeichnung Ks. Der Name erinnert an den Berliner Bäckermeister und Kommunalpolitiker Johann Jacob Koch († 1751). Aufgrund eines Aufzugs vom Bahnsteig zur Oberfläche gilt der Bahnhof als barrierefrei.
Am Bahnhof sind zwar Schilder mit der Bahnhofsbezeichnung Kochstraße (Checkpoint Charlie) installiert, in den Liniennetzplänen wird er allerdings nur als U Kochstraße bezeichnet. Der 110 Meter lange Mittelbahnsteig besitzt an beiden Enden Ausgänge direkt auf die Friedrichstraße. Von der Gestaltung ist die Station ähnlich wie die anderen Stationen unter der Friedrichstraße relativ schlicht gestaltet, er besitzt verputzte, weiße Wandflächen und zur Unterscheidung eine gelbe Stützreihe in der Mitte des Bahnsteiges.
Vom 13. August 1961 bis zum 22. Dezember 1989 war dieser Bahnhof der letzte in West-Berlin in Richtung Tegel vor der nördlich des Bahnhofes liegenden Ostberliner Innenstadt. Die Züge fuhren – bis auf einen Halt im Bahnhof Friedrichstraße – bis Reinickendorfer Straße im Transitverkehr durch. In den 1990er-Jahren wurde der Bahnsteig von 80 auf 110 Meter verlängert, um längere Züge aufnehmen zu können.
Am U-Bahnhof besteht eine Umsteigemöglichkeit von der Linie U6 zur Omnibuslinie M29 der Berliner Verkehrsbetriebe.
| Linie | Verlauf |
|---|---|
| Alt-Tegel – Borsigwerke – Holzhauser Straße – Otisstraße – Scharnweberstraße – Kurt-Schumacher-Platz – Afrikanische Straße – Rehberge – Seestraße – Leopoldplatz – Wedding – Reinickendorfer Straße – Schwartzkopffstraße – Naturkundemuseum – Oranienburger Tor – Friedrichstraße – Französische Straße – Stadtmitte – Kochstraße – Hallesches Tor – Mehringdamm – Platz der Luftbrücke – Paradestraße – Tempelhof – Alt-Tempelhof – Kaiserin-Augusta-Straße – Ullsteinstraße – Westphalweg – Alt-Mariendorf |
52.50589747513.390612005556
Koordinaten: 52° 30′ 21″ N, 13° 23′ 26″ O
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