| Umm Qasr | ||
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| Lage | ||
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| Koordinaten | 30° 2′ N, 47° 56′ O30.03888888888947.931666666667 Koordinaten: 30° 2′ N, 47° 56′ O |
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| Staat | Irak | |
| Gouvernement | Basra | |
| Distrikt | Chat al-`Arab | |
| Basisdaten | ||
| Einwohner | 107.620 (2005) | |
Umm Qasr (arabisch أم قصر, DMG Umm Qaṣr; Alternativschreibweise Umm Kasr) ist eine Hafenstadt im Irak, im Westen der Halbinsel Fau am Persischen Golf. Sie hat 107.620 Einwohner (Stand 1. Januar 2005) und liegt in einer schmalen Bucht, deren gegenüberliegendes Ufer zu Kuwait gehört. Der genaue Grenzverlauf in der Bucht ist umstritten. Es gibt auch ein gleichnamiges Dorf in Kuwait, auf der anderen Seite der Grenze. Das US-amerikanische Gefangenenlager Camp Bucca befindet sich in der Nähe der Stadt.
Ehemals ein kleiner Fischerhafen, wurde der Hafen nach der irakischen Revolution von 1958 zu einem Militärhafen und einem Überseehafen mit modernen Hafenanlagen ausgebaut. Es ist der einzige Tiefwasserhafen des Iraks.
Im Ersten Golfkrieg von 1980 bis 1988 zwischen dem Iran und dem Irak bekam Umm Qasr eine besondere Bedeutung, da die anderen Häfen des Irak im Schatt al-Arab für den Irak nicht mehr nutzbar waren.
Im Dritten Golfkrieg 2003 war die Stadt eines der Angriffsziele der amerikanischen, britischen sowie polnischen Truppen.
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