Dienstag, 29. Mai 2012

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Una Voce

Die Una-Voce-Bewegung ist eine Bewegung in der römisch-katholischen Kirche, die sich ursprünglich für die Rücknahme der Liturgiereformen des Zweiten Vatikanischen Konzils und die allgemeine Wiedereinführung der Messe in tridentinischem Ritus einsetzte. Wurde das letztgenannte Ziel mit der Zeit zumindest nicht mehr mit letzter Verbindlichkeit verfolgt, so tritt die Una Voce weiterhin für die Erhaltung und Pflege der überlieferten lateinischen Liturgie, für die ihr dienende musikalischen Tradition, insbesondere des gregorianischen Chorals, und für die Weitergabe des unverfälschten Glaubensgutes ein.[1]

Die Bewegung wurde am 12. April 1966 in Rom gegründet, als lateinische Sprache und gregorianischer Choral innerhalb der katholischen Messliturgie zurückgingen. Gründungspräsident wurde Eric de Saventhem (Erich Vermehren).

Seit 1970 publiziert Una Voce Deutschland e.V. eine Informationszeitschrift, die Una Voce Korrespondenz.[2] Im Sommer 2010 hat der Bernardus-Verlag die Herausgabe der seither viermal jährlich erscheinenden Zeitschrift übernommen. Alle zwei bis drei Jahre findet eine Tagung der Una Voce Deutschland statt.[3]

Seit Anfang der 1990er Jahre existiert in Deutschland neben der Una Voce Deutschland auch Pro Missa Tridentina - Laienvereinigung für den klassischen römischen Ritus in der Katholischen Kirche e.V. Diese ist ebenfalls Mitglied in der internationalen Föderation der Una Voce (FIUV).

Präsidenten

  • 1966-1992 : Eric de Saventhem (Erich Vermehren)
  • 1992-2004 : Michael Davies
  • 2004-2005 : Ralf Siebenbürger
  • 2005-2006 : Fra’ Fredrik Crichton-Stuart
  • 2006-2007 : Jack Oostveen
  • seit 2007 : Leo Darroch

Weblinks

Einzelbelege

  1. Vgl. http://www.una-voce.de/
  2. Vgl. auch zum Folgenden http://www.una-voce.de/una-voce-korrespondenz
  3. Vgl. http://www.una-voce.de/una-voce-deutschland
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Diese Seite wurde zuletzt am 13. Februar 2012 um 22:08 Uhr geändert.

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