Uta Frith (* 25. Mai 1941 in Rockenhausen) ist eine Entwicklungspsychologin, Neurowissenschaftlerin und Autismusforscherin, die am Institute of Cognitive Neuroscience at University College London arbeitet. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Autismus und Dyslexie.
Uta Frith wurde in Deutschland geboren. Sie studierte in Saarbrücken einige Semester Kunstgeschichte, wechselte dann zur Psychologie und promovierte 1968 am King's College London über das Thema Autismus.
Frith entwickelte eine Stufeneinteilung des Schriftspracherwerbs: 1. Stufe: logographisch, 2. Stufe: alphabetisch und 3. Stufe: orthographisch.[1] Sie beeinflusste die Arbeiten von Simon Baron-Cohen und Tony Attwood. Ihr Ehemann Chris Frith ist ebenfalls Neurowissenschaftler.
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