Montag, 28. Mai 2012

Themen


Verband Evangelischer Freikirchen und Gemeinden in der Schweiz

Verband Evangelischer Freikirchen und Gemeinden in der Schweiz
mitte
Gründung 1919
Sitz Aarau, Schweiz
Personen

Max Schläpfer, Präsident

Aktionsraum Schweiz
Schwerpunkt Nationaler Verband evangelischer Freikirchen der Deutschschweiz
Mitglieder 15 freikirchliche Bewegungen mit ca. 700 örtlichen Kirchen und diakonischen Werken
Website freikirchen.ch

Der Verband Evangelischer Freikirchen und Gemeinden in der Schweiz ist ein Dachverband von Freikirchen in der Schweiz. Er tritt heute unter der Bezeichnung «VFG – Freikirchen Schweiz» auf.

Geschichte

Die Geschichte des Verbandes beginnt am 18. November 1919 mit der Gründung des «Verbandes unabhängiger evangelischer Korporationen (Kirchen, Gemeinschaften, Gesellschaften und Vereine) der Schweiz». Bis 1995 hiess der Verband «Verband evangelischer Freikirchen und Gemeinschaften». Auch kleine Gemeinden wie die Freie Kirche Uster und die Minoritätsgemeinde von Aarau, die sich von der dortigen evangelisch-reformierten Kirchgemeinde abgespalten hatte, gehörten ihm an. Heute dagegen ist Bedingung für die Mitgliedschaft, dass eine Freikirche oder freikirchliche Gemeinschaft mindestens zehn vollamtliche Mitarbeitende oder 2000 Mitglieder zählt.

Selbstverständnis

Der Verband sieht sich selbst als «dritte Kraft» zwischen den zwei grossen Kirchen. Verbindend sind für die Mitgliedskirchen und -gemeinden «das Bekenntnis zu Jesus Christus als Herr auf der Basis der Bibel, der Auftrag der Verkündigung des Evangeliums und der Aufbau von lokalen Kirchen.»[1] Die gemeinsame theologische Basis sind das Apostolische Glaubensbekenntnis und die Lausanner Verpflichtung.[1]

Organisationsstruktur und Statistik

Die Generalversammlung des Verbandes ist identisch mit der Konferenz der Leiter der zugehörigen Freikirchen. Der Vorstand wird durch die Leiterkonferenz (LKF) auf drei Jahre gewählt und besteht aus dem Präsidenten, dem Vizepräsidenten, dem Sekretär und dem Kassier.

Derzeitiger Präsident ist Max Schläpfer von der Schweizerischen Pfingstmission.

Generalversammlung und Vorstandschaft wird unterstützt von mehreren Ausschüssen, darunter ein ständiger Ausschuss für Medien. In Bezug auf Radio und Fernsehanstalten arbeitet man mit der Schweizerischen Evangelischen Allianz (SEA) zusammen. Das Forum der Begegnung dagegen dient der Aussprache und Konsensfindung über brennende theologische und gesellschaftliche Fragen. Ausser zur Evangelischen Allianz unterhält der Verband ökumenische Beziehungen zu Fédération Romande des Eglises et Oeuvres Evangéliques (FREOE) und zum Schweizerischen Evangelischen Kirchenbund (SEK) und beteiligt sich an den sog. Oltener Gesprächen der überdenominationellen Werke.

Der Verband umfasst 15 freikirchliche Körperschaften mit über 700 lokalen Freikirchen[2] mit 150.000 Mitgliedern und Freunden. Weiter sind zahlreiche diakonische Werke vorwiegend in der deutschsprachigen Schweiz angeschlossen.

Mitgliedskirchen

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise

  1. ab VFG-Selbstverständnis auf der Internetseite der VFG
  2. Die Entstehung des VFG auf freikirchen.ch (abgerufen 14. Februar 2012)
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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