Als Vertriebenenverbände werden Interessenverbände von Flucht oder Vertreibung betroffener bezeichnet.
Die Landsmannschaften der deutschsprachigen Heimatvertriebenen haben nichts mit denjenigen Studentenverbindungen zu tun, die ebenfalls „Landsmannschaften“ heißen.
In Deutschland und Österreich umfasst der Begriff speziell die nach dem Zweiten Weltkrieg entstandenen Verbände Deutschsprachigen, der Heimatvertriebenen.
Zunächst nur auf kommunaler Ebene aktiv, bildeten sie ab Sommer 1948, nachdem das Koalitionsverbot der britischen und französischen Besatzungsmacht gelockert und schließlich aufgehoben wurde, überregionale Zusammenschlüsse. Die Vertriebenenverbände sind im deutschen Dachverband Bund der Vertriebenen (BdV) bzw. im österreichischen Verband der Volksdeutschen Landsmannschaften (VLÖ) organisiert.
Deutschland:
Österreich:
Nach den Balkankriegen haben sich zahlreiche Vertriebenverbände gegründet. Diese waren in der Koalition für Rückkehr organisiert.[1]
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