Eine Videokassette besteht aus einer Plastikkassette aus Polystyrol, in der sich ein aufgerolltes magnetisierbar beschichtetes Kunststoffband (Magnetband oder Videoband) befindet. Die Videokassette wird als Datenträger für Filme eingesetzt.
Es existieren verschiedene Standards, Datenformate und Kassettengrößen zum Einsatz in diversen Geräten zur Aufnahme und Wiedergabe von Filmen (Videorekorder), zum Beispiel: VHS-Videokassetten für analoge Video- und Tonsignale, digitale Videokassetten wie DV und miniDV für Aufzeichnungen mittels Camcorder, etc.
Durch das Aufkommen von DVD-Video, wiederbeschreibbaren DVDs und Festplattenrekordern Anfang des 21. Jahrhunderts hat die Bedeutung der Videokassette stark abgenommen.
Videobänder haben wie alle Datenträger eine begrenzte Lebensdauer, die entscheidend von der richtigen Lagerung, jedoch auch von der Bandsorte abhängt. Bei trockener Lagerung bei normaler konstanter Raumtemperatur sind in seltenen Fällen bis zu 35 Jahre möglich. 20 Jahre werden fast immer erreicht. Bei der Alterung sind dabei zwei Effekte zu unterscheiden:
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