| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
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Koordinaten: 48° 4′ N, 8° 28′ O |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Baden-Württemberg | |
| Regierungsbezirk: | Freiburg | |
| Landkreis: | Schwarzwald-Baar-Kreis | |
| Höhe: | 704 m ü. NN | |
| Fläche: | 165,47 km² | |
| Einwohner: |
81.022 (31. Dez. 2010)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 490 Einwohner je km² | |
| Postleitzahlen: | 78048–78056 | |
| Vorwahlen: | 07721, 07720, 07425, 07705 | |
| Kfz-Kennzeichen: | VS | |
| Gemeindeschlüssel: | 08 3 26 074 | |
| Stadtgliederung: | 2 Stadtbezirke sowie 9 kleinere Stadtteile | |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Münsterplatz 7/8 78050 Villingen-Schwenningen | |
| Webpräsenz: | ||
| Oberbürgermeister: | Rupert Kubon (SPD) | |
| Lage der Stadt Villingen-Schwenningen im Schwarzwald-Baar-Kreis | ||
Villingen-Schwenningen [ˈfɪlɪŋən ˈʃvɛnɪŋən] ist eine Mittelstadt im Südwesten Baden-Württembergs mit rund 81.000 Einwohnern. Sie ist Kreisstadt, Hochschulstandort und größte Stadt im Schwarzwald-Baar-Kreis. Villingen-Schwenningen ist das Oberzentrum der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg (das höchstgelegene deutsche Oberzentrum) und gilt als eine der Hochburgen der schwäbisch-alemannischen Fastnacht.
Eine Besonderheit ist der Charakter als Doppelstadt, die sich aus zwei großen Stadtteilen und ehemals selbständigen Städten zusammensetzt, nämlich dem badischen Villingen und dem württembergischen Schwenningen, die wenige Kilometer getrennt voneinander liegen. Villingen-Schwenningen ist seit der Gründung 1972 Große Kreisstadt, was auch schon die beiden ehemaligen Städte Villingen im Schwarzwald und Schwenningen am Neckar seit 1. April 1956 waren.
Villingen liegt zwischen dem Ostrand des Schwarzwalds und der Hochmulde der Baar an der Brigach, einem der beiden Quellflüsse der Donau (der andere ist die Breg), die in Donaueschingen zusammenfließen. Schwenningen liegt etwa fünf Kilometer entfernt östlich auf der Baar. In der Nähe des Schwenninger Moos befindet sich der Neckarursprung, die Quelle des Neckar. Das Stadtgebiet erstreckt sich von 660 bis 975 Meter Höhe.
Zwischen den beiden Teilstädten verläuft die Europäische Wasserscheide und die Grenze zwischen den ehemaligen Ländern Württemberg und Baden.
Die durchschnittliche Jahresniederschlagsmenge in Villingen-Schwenningen beträgt 916 mm/Jahr, die Jahresdurchschnittstemperatur 6,7 Grad Celsius.
Der Schwarzwald-Baar-Kreis ist in Deutschland das Gebiet mit dem höchsten Hagelrisiko. Der Hagelsturm vom 28. Juni 2006 war weltweit der sechstschlimmste der Geschichte. Dieser Tag war zunächst sonnig und heiß. Am Abend bildete sich über der Stadt eine sogenannte „Super-Zelle“ in den Wolken. Kurz nach 19.30 Uhr schlugen dann Hagelkörner mit bis zu 11 cm Durchmesser in Villingen, Schwenningen und Trossingen ein. 18.000 Dächer wurden in Villingen-Schwenningen beschädigt, Autos demoliert und mehr als 100 Menschen verletzt. Zehn Tage war die Feuerwehr bei mehr als 1400 Einsätzen unterwegs. Die Dachreparaturen zogen sich zum Teil zwei Jahre hin. Das Unwetter war vom Schadensvolumen her weltweit das sechstteuerste Hagelunwetter der Geschichte, hinter Hagelereignissen in München (1984), in Dallas, Denver, St. Louis (alle USA) sowie Sydney (Australien). Hagel-Forscher Marco Kaschuba von der Universität des Saarlands rechnet das Unwetter von Villingen-Schwenningen angesichts der Vielzahl der Verletzten auch zu den sechs vernichtendsten Hagelstürmen seit dem Mittelalter. Die Hagelgefahr in Villingen-Schwenningen und im Schwarzwald-Baar-Kreis, der in der 2500 km² großen sogenannten Europäischen Hagelzone liegt, wird derzeit (2009) von einem wissenschaftlichen Langzeitprojekt der Uni Saarbrücken untersucht.[2]
Folgende Städte und Gemeinden grenzen an die Stadt Villingen-Schwenningen. Sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Nordwesten genannt:
Unterkirnach, Sankt Georgen im Schwarzwald, Mönchweiler, Königsfeld im Schwarzwald, Niedereschach, Dauchingen (alle Schwarzwald-Baar-Kreis), Deißlingen (Landkreis Rottweil), Trossingen (Landkreis Tuttlingen) sowie Tuningen, Bad Dürrheim, Brigachtal, Donaueschingen und Vöhrenbach (alle Schwarzwald-Baar-Kreis).
Das Stadtgebiet Villingen-Schwenningens besteht aus den beiden Stadtbezirken Villingen und Schwenningen und den im Rahmen der Gemeindereform der 1970er Jahre eingegliederten Gemeinden Herzogenweiler, Marbach, Mühlhausen, Obereschach, Pfaffenweiler, Rietheim, Tannheim, Weigheim und Weilersbach. Am 31. Dezember 2008 zählten die Stadtteile folgende Einwohnerzahlen:
Für den Stadtteil Mühlhausen wurde gemäß § 65 der baden-württembergischen Gemeindeordnung ein Bezirksbeirat gebildet, dessen acht Mitglieder nach jeder Kommunalwahl durch den Gemeinderat von Villingen-Schwenningen neu gewählt werden. Die anderen acht Stadtteile bzw. Stadtbezirke sind zugleich Ortschaften im Sinne von § 67 ff. der Gemeindeordnung, das heißt, sie haben jeweils einen von den Wahlberechtigten bei jeder Kommunalwahl direkt zu wählenden Ortschaftsrat, mit einem Ortsvorsteher als Vorsitzenden. Die Zahl der Ortschaftsräte beträgt in allen Ortschaften zehn, in Herzogenweiler jedoch nur sechs.
Zu einigen Stadtteilen gehören weitere räumlich getrennte Wohnplätze mit eigenem Namen, die oft sehr wenige Einwohner haben oder Wohngebiete mit eigenem Namen, deren Bezeichnung sich im Laufe der Bebauung ergeben haben und deren Grenzen dann meist nicht genau festgelegt sind. Im Einzelnen handelt es sich um folgende Gebiete:
Die Gemarkung der Stadt – mit über 16.500 ha eine der flächengrößten im Land Baden-Württemberg – weist einen in Baden-Württemberg kaum vergleichbaren Verlauf auf. So sind die Gemarkungen von Unterkirnach und dem Stadtbezirk Villingen eng miteinander verzahnt. Während die meisten Waldflächen rund um Unterkirnach auf Gemarkung Villingen liegen, sind die offenen Flächen auf Unterkirnacher Markung. Allein der Grenzverlauf Villingen-Unterkirnach ist rund 60 km lang und bildet zahlreiche En- bzw. Exklaven. Die Gewanne im Stockwald, Groppertal, Hippengehr, Salvest, Viehhof und Neuhäusle sind Beispiele hierfür.
Grund für den markanten Grenzverlauf ist, dass Unterkirnach bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts ein abhängiger, unselbständiger Ort der Stadt Villingen war. Bei dessen Loslösung von der Stadt wurden die offenen Flächen im Kirnach- und Brigachtal der neuen selbständigen Gemeinde Unterkirnach zugeschlagen, während der Wald als einer der größten kommunalen Wälder in Baden-Württemberg (rund 8.000 ha) – bis heute – bei der Stadt Villingen verblieb. Der Waldrand und somit die Gemarkungsgrenze bildet die örtlichen geologischen Verhältnisse ab, der Wald stockt auf dem unfruchtbaren Buntsandstein, während die Wiesen im fruchtbareren Granit/Gneis angelegt wurden.
Villingen-Schwenningen ist das Oberzentrum der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg, dem die Mittelzentren Donaueschingen, Rottweil, Schramberg und Tuttlingen zugeordnet sind. Für die meisten Gemeinden im Schwarzwald-Baar-Kreis übernimmt Villingen-Schwenningen auch die Funktion des Mittelbereichs. Lediglich die Stadt Donaueschingen und die Gemeinden Blumberg, Bräunlingen und Hüfingen gehören zum Mittelbereich Donaueschingen.
Die Historie der beiden ehemaligen Städte ist sehr unterschiedlich. Die Stadtgeschichte des seit 1806 zum Großherzogtum Baden gehörenden Villingen reicht bis ins frühe Mittelalter zurück. Knapp 500 Jahre war die Zugehörigkeit zu Vorderösterreich prägend. Schwenningen bewahrte dagegen lange Zeit einen eher dörflichen Charakter. Erst mit der Industrialisierung stieg die Einwohnerzahl schnell. Schwenningen entwickelte sich zu einem bedeutenden Zentrum der Uhrenindustrie. 1907 wurde das mit rund 13.000 Einwohnern „größte Dorf in Württemberg" zur Stadt erhoben.
Der Zusammenschluss von Villingen und Schwenningen am 1. Januar 1972 ist eng mit einer tiefgreifenden Gebietsreform in Baden-Württemberg verknüpft. In deren Zuge wurde die Zahl der Landkreise 1973 von 63 auf 35, die der selbständigen Gemeinden zwischen 1968 und 1975 von 3379 auf 1111 verringert. Außerdem wurden im Land zwölf Regionalverbände als Körperschaften des öffentlichen Rechts gebildet. Der Oberbürgermeister von Schwenningen, Gerhard Gebauer (SPD), und dessen Villinger Amtskollege, Severin Kern (CDU), hatten sich bereits 1968 darauf verständigt, die beiden großen Kreisstädte zusammenzuführen. Ziel war es, ein neues Oberzentrum zu schaffen. Dieses sollte der Region wirtschaftlich und politisch in Baden-Württemberg ein stärkeres Gewicht verleihen. Die Fusion der beiden Städte wurde von den tragenden politischen Kräften unterstützt. Bereits 1969 stimmten die beiden Städte in einem gemeinsamen Ausschuss bedeutsame kommunalpolitische Vorhaben miteinander ab. Nennenswerte Gegenwehr entstand nur in Villingen. Die Bürger entschieden im März 1971 die Debatte an der Wahlurne: In Villingen befürworteten 64,2 Prozent den Zusammenschluss, in Schwenningen 77,4 Prozent. Im November 1971 wählten die Bürger Dr. Gerhard Gebauer mit 97 Prozent der Stimmen zum ersten Oberbürgermeister der Stadt Villingen-Schwenningen. Der Prozess des Zusammenwachsens der beiden Städte ist bis heute nicht abgeschlossen. Dazu haben einschneidende wirtschaftliche Strukturveränderungen wie der Niedergang der Uhren- und Unterhaltungselektronikindustrie beigetragen, die sich nachhaltig auf die Entwicklung des Oberzentrums auswirkten.
Am Westrand Villingens zieht sich von Norden nach Süden eine alte Siedlungsgrenze hin, die so genannte Buntsandsteingrenze, die den unzugänglichen Schwarzwald im Westen vom östlich davon gelegenen offenen Kalkland der seit der jüngeren Steinzeit besiedelten Hochebene der Baar trennt. Die ersten Ansiedlungen befanden sich östlich des heutigen Villingens links der Brigach.
| Herzogenweiler gehörte zum Fürstentum Fürstenberg, kam 1805 an Württemberg, 1806 an Baden und gehörte zunächst zum Amt Hüfingen, ab 1813 zum Bezirksamt Villingen, ab 1819 erneut zum Amt Hüfingen, 1844 zum Bezirksamt Donaueschingen und ab 1851 erneut zum Bezirksamt Villingen, aus dem 1939 der Landkreis Villingen hervorging. | |
| Marbach gehörte zu Vorderösterreich und gelangte 1805 an Württemberg, 1806 an Baden und gehörte dann zum Bezirksamt Villingen. | |
| Mühlhausen gehörte zur Reichsstadt Rottweil, kam mit dieser 1803 an Württemberg und gehörte dann zum Oberamt Rottweil, ab 1810 zum Oberamt Tuttlingen und ab 1938 (wieder) zum Landkreis Rottweil. | |
| Obereschach gehörte dem Johanniter-/Malteserorden, wurde 1805 württembergisch und 1806 badisch. Es gehörte dann stets zum Bezirksamt Villingen. | |
| Pfaffenweiler gehörte spätestens seit dem 18. Jahrhundert zu Vorderösterreich und teilte daher die Geschicke der Stadt Villingen, das heißt, es wurde 1805 württembergisch und 1806 badisch. Danach gehörte der Pfaffenweiler zum Bezirksamt Villingen. | |
| Rietheim gehörte zu Vorderösterreich, kam 1805 an Württemberg, 1806 an Baden und war dann dem Bezirksamt Villingen zugeordnet. | |
| Tannheim gehörte zum Fürstentum Fürstenberg, kam 1805 an Württemberg, 1806 an Baden und gehörte zunächst zum Amt Hüfingen, ab 1813 zum Bezirksamt Villingen, ab 1819 erneut zum Amt Hüfingen und ab 1844 zum Bezirksamt Donaueschingen, aus dem 1939 der Landkreis Donaueschingen hervorging. | |
| Weigheim gehörte zum Fürstentum Fürstenberg, kam 1805 an Württemberg und wurde dem Oberamt Tuttlingen zugeordnet. 1938 kam der Ort zum Landkreis Rottweil. | |
| Weilersbach gehörte zur Rottweiler Bruderschaft, kam 1803 an Württemberg und wurde zunächst dem Oberamt Rottweil zugeordnet, wurde jedoch 1810 im Tausch an Baden gegeben und gehörte dann zum Bezirksamt Villingen. |
Das Gebiet der Stadt Villingen-Schwenningen hat sich wie folgt entwickelt (soweit nicht anders angegeben gehörten die Gemeinden vor 1973 zum Landkreis Villingen):
Im Mittelalter und der frühen Neuzeit hatten Villingen und Schwenningen nur wenige hundert Einwohner. Die Bevölkerung wuchs nur langsam und ging durch die zahlreichen Kriege, Seuchen und Hungersnöte immer wieder zurück. Erst mit der Industrialisierung im 20. Jahrhundert beschleunigte sich das Bevölkerungswachstum. Villingen hatte 1900 erst 7.800 Einwohner, 1971 waren es 39.000. In Schwenningen lebten 1900 rund 10.000 Menschen, 1971 waren es 35.000. Am 1. Januar 1972 wurden die beiden Städte zur neuen Stadt Villingen-Schwenningen mit rund 80.000 Einwohnern vereinigt. Seitdem schwankt die Bevölkerungszahl um diese Grenze. Am 30. Juni 2005 betrug die „Amtliche Einwohnerzahl“ für Villingen-Schwenningen nach Fortschreibung des Statistischen Landesamtes Baden-Württemberg 83.921 (nur Hauptwohnsitze und nach Abgleich mit den anderen Landesämtern).
Villingen gehörte zunächst zum Bistum Konstanz und war dem Archidiakonat „vor dem Wald“ unterstellt. Später wurde die Stadt Sitz eines Landkapitels. Zwischen 1520 und 1530 versuchte das Franziskanerprovinzial die Reformation einzuführen, doch scheiterte dies an der Regierung Vorderösterreichs, zu der die Stadt gehörte. Villingen blieb daher bis ins 19. Jahrhundert überwiegend katholisch. Die ursprüngliche Pfarrkirche Villingens war die heutige Friedhofskirche, deren romanischer Turm noch erhalten ist. Das Münster zu Unserer Lieben Frau, eine Doppelturmbasilika aus dem 12. Jahrhundert, war die „Leutkirche“, die schon im Gründungsplan der Stadt vorgesehen war. Sie ist die heutige katholische Hauptkirche Villingens.
Von deren Pfarrei spaltete sich 1927 die Kuratie St. Fidelis ab, die 1942 zur Pfarrei erhoben wurde. Die zugehörige Kirche wurde 1953/54 erbaut. Von der Pfarrei St. Fidelis spaltete sich 1956 die Kuratie St. Konrad ab, welche 1970 zur Pfarrei erhoben wurde. Die zugehörige Kirche wurde 1964/67 erbaut. Eine weitere katholische Kirche ist die 1962/64 erbaute Kirche Bruder-Klaus im Nordosten der Stadt. Hier gab es seit 1963 eine eigene Kuratie und seit 1969 eine Pfarrei. Alle vier Gemeinden bilden heute die katholische Gesamtkirchengemeinde Villingen. Neben der Pfarrkirche (Münster) gab es in Villingen auch zahlreiche Klöster. Der Johanniter-/Malteserorden gründete 1253 in Villingen eine Kommende und baute eine Kirche. Die Kommende Villingen gehörte bis 1806 zum katholischen Großpriorat Deutschland des Johanniter-/Malteserordens, mit Sitz in Heitersheim. Ein Franziskanerkloster gab es ab 1268, doch wurde es 1797 aufgehoben. Die Kirche wurde bereits 1298 geweiht. 1451 wird ein Antoniterhaus erwähnt. Im 13. Jahrhundert gab es auch Nonnen, die nach den Regeln der Augustiner lebten. Diese Vereinigung ging jedoch im Dominikanerorden auf, der 1782 aufgelöst wurde. Das Bickenkloster beziehungsweise Kloster St. Clara war ein Klarissenkloster, das 1633 weitgehend zerstört, 1731 jedoch neu errichtet und 1782 aufgehoben wurde. Aus ihm entstand das Ursulinenkloster, das heutige Kloster St. Ursula am Bickentor. Schon 1536 gab es auch ein Kloster mit Benediktinermönchen aus St. Georgen. Deren Klosteranlage ist barock ausgestattet worden. Schließlich gab es ab 1655 noch ein Kapuzinerkloster, das 1806 aufgehoben wurde.
Schwenningen gehörte ebenso wie Villingen zunächst zum Bistum Konstanz und war dem Archidiakonat „vor dem Wald“ unterstellt.
Seit 1444 war Schwenningen württembergisch. Infolge der Zugehörigkeit zum Herzogtum Württemberg wurde 1535 die Reformation eingeführt. Daher war Schwenningen im Gegensatz zu Villingen bis ins 19. Jahrhundert rein evangelisch.
1275 gab es sowohl in Ober- als auch in Unterschwenningen jeweils eine Kirche. In Oberschwenningen bestand die Michaelskirche und in Unterschwenningen die St.-Vincenz-Kirche. Wenngleich die Vincenzkirche allmählich zur Filialkirche von St. Michael herabgestuft wurde, so wurde sie nach der Reformation die alleinige Pfarrkirche von Schwenningen. Die Michaelskirche wurde abgebrochen. 1563 erhielt die Vincenzkirche einen neuen Turm, 1700 ein neues Schiff und 1837/38 ein Querschiff und eine Erhöhung des Turmes. An der nunmehrigen Stadtkirche wurde infolge des starken Zuzugs von Protestanten bereits 1835 eine zweite Pfarrei errichtet.
1907 wurde die Pauluspfarrei (Kirche von 1910), 1922 die Johannespfarrei (Notkirche von 1931, 1959/60 Neubau) abgetrennt. Aus der Johannespfarrei entstand 1965 die Johannespfarrei II. Ferner entstand noch die Markuspfarrei (Kirche von 1957). Neben den genannten Kirchen gibt es noch eine Friedhofskapelle von 1908. Alle evangelischen Gemeinden Schwenningens gehören zum Dekanat Tuttlingen der Evangelischen Landeskirche in Württemberg. Zu dieser Landeskirche gehören auch die Protestanten aus dem Stadtteil Weigheim, die von der Nachbargemeinde Schura betreut werden.
Im 19. Jahrhundert zogen wegen des starken Wachstums des Ortes infolge der Industrialisierung (Uhrenindustrie) zahlreiche Katholiken aus der Umgebung nach Schwenningen. Sie erhielten 1892/93 eine eigene Kirche, die Franziskuskirche. Eine zweite katholische Kirche Mariä Himmelfahrt wurde 1952 gebaut, da durch den Zuzug vieler Heimatvertriebener die Stadt stark gewachsen war. Die katholischen Gemeinden Schwenningens gehören zum Dekanat Rottweil des Bistums Rottenburg-Stuttgart.
Neben den beiden großen Kirchen gibt es in Villingen-Schwenningen auch eine serbisch-orthodoxe Gemeinde sowie Gemeinden, die zu Freikirchen gehören, darunter die evangelische Stephanus-Gemeinde, die Baptisten-Brüdergemeinde, die Christliche Gemeinde, die Christliche Glaubensgemeinde, die Christus-Gemeinde und die Gemeinde Gottes.
Auch die Neuapostolische Kirche und die Zeugen Jehovas sind in Villingen-Schwenningen vertreten.
Auch die meisten heutigen Stadtteile von Villingen-Schwenningen blieben nach der Reformation überwiegend katholisch, weil sie entweder zu Vorderösterreich oder zum Fürstentum Fürstenberg gehörten. Daher gibt es in den meisten Stadtteilen auch eine katholische Gemeinde oder Filialgemeinde und eine Kirche.
Die Gemeinde Herzogenweiler wurde zunächst von Vöhrenbach betreut. Heute ist sie eine Filiale von Pfaffenweiler. Die Kapelle St. Wendelin wurde 1908 erbaut. Eine Stephanskapelle ist jedoch bereits 1320 genannt. Marbach war eine Filiale von Kirchdorf. Doch wurde bereits 1710 eine Filialkirche St. Jakobus der Ältere erbaut, die 1935 erweitert wurde. Mühlhausen kam wohl im 16. Jahrhundert an Rottweil. Die katholische Kirche St. Georg wurde bereits im 12. Jahrhundert gebaut, 1714/15 renoviert und erhielt dabei einen neuen Turm. In Obereschach gab es eine alte St.-Ulrichskapelle, die 1821 durch einen Neubau ersetzt wurde. Zur Pfarrei Obereschach gehört auch der Nachbarort Mönchweiler. Die Dreifaltigkeitskirche Pfaffenweiler wurde erst 1965/66 erbaut, der Turm stammt jedoch von 1720. Eine Kirche wird dort bereits im 12. Jahrhundert erwähnt. Sie gehörte dem Kloster St. Georgen. Eine eigene Pfarrei war jedoch erst wieder 1869 errichtet worden. Diese betreut auch die Filialgemeinde Herzogenweiler. In Rietheim gibt eine 1487 erstmals genannt St.-Konradskapelle, die 1909 vergrößert wurde. Zunächst wurde Rietheim von Kirchdorf aus betreut, seit 1797 gehört es zur Pfarrei Villingen und seit 1927 zu St. Fidelis. Tannheim war zunächst ebenfalls eine Filiale von Kirchdorf und wurde 1806 zur eigenen Pfarrei erhoben. Die zugehörige Kirche St. Gallus wurde aber erst 1898 erbaut. Die Weigheimer Kirche wurde 1763 nach einem Brand unter Einbeziehung des Turms des Vorgängerbaus von 1694 neu erbaut. Das Schiff wurde 1891 verlängert. Daneben gibt es eine im 18. Jahrhundert erbaute St.-Wendelinskapelle. Auch in Weilersbach ist seit dem 13. Jahrhundert ein Pfarrer erwähnt. Die Kirche wurde 1360/70 erstmals erwähnt. Die alte Kirche St. Hilarius wurde jedoch 1953/55 durch einen Neubau ersetzt.
Alle genannten katholischen Gemeinden im Stadtgebiet von Villingen-Schwenningen gehören zum Dekanat Villingen des Erzbistums Freiburg mit Ausnahme der Pfarreien in Mühlhausen und Weigheim, die dem Dekanat Rottweil des Bistums Rottenburg-Stuttgart angehören.
Im 19. Jahrhundert zogen auch wieder Protestanten nach Villingen. Sie wurden zunächst von Mönchweiler aus betreut. 1854 entstand die erste protestantische Gemeinden, die 1892 zur Johannespfarrei zusammengefasst wurde. Die Gemeinde erhielt die ehemalige Johanniterkirche aus dem 13. Jahrhundert, heute Johanneskirche. 1952 wurde von ihr die Pauluspfarrei und 1960 die Markuspfarrei abgetrennt. 1972 entstand noch die Petruspfarrei und 1975 die Lukaspfarrei. Im Stadtteil Marbach entstand 1976 ebenfalls eine eigene Pfarrei. Diese bildet heute mit den fünf Villinger Pfarreien und mit der Nachbargemeinde Niedereschach die Evangelische Gesamtkirchengemeinde Villingen. Die genannten Gemeinden betreuen auch die Protestanten der Stadtteile Herzogenweiler, Pfaffenweiler und Rietheim (Pfarrei Marbach), Mühlhausen (Pauluspfarrei), Obereschach (Petruspfarrei) und Weilersbach (Niedereschach). Die Protestanten von Tannheim werden von der Gemeinde Donaueschingen betreut. Sie gehören alle zum Kirchenbezirk Villingen der Evangelischen Landeskirche in Baden.
Dass Villingen bis zur Kreis- und Gemeindereform dem badischen und Schwenningen dem württembergischen Landesteil angehörte, wirkt bis heute nach. Vieles gibt es angesichts zweier großer Stadtteile doppelt und in etwas unterschiedlicher Ausprägung. Villingen-Schwenningen wird deshalb auch als „Doppelstadt“ bezeichnet.
Einige Beispiele:
Solche größtenteils historisch gewachsenen Eigenheiten in der sogenannten Doppelstadt sind trotz langjähriger gemeinsamer Geschichte noch nicht in allen Punkten überwunden. Die Stadtverwaltung versucht diese doppelstädtische Besonderheit touristisch zu vermarkten, in dem sie Villingen-Schwenningen als „Baden-Württemberg-Stadt“ bezeichnet.
Nach den Ergebnissen der Gemeinderatswahl vom 7. Juni 2009 mit einer Wahlbeteiligung von 38,5 % verteilen sich die 40 Sitze wie folgt auf die Fraktionen:
| Partei / Liste | Stimmenanteil | +/− | Sitze | +/− |
| CDU | 30,6 % | −5,2 | 13 | −2 |
| FWG | 25,0 % | +4,3 | 10 | +2 |
| SPD | 19,1 % | −1,0 | 8 | = |
| GRÜNE | 13,0 % | +2,1 | 5 | +1 |
| FDP | 7,9 % | +1,0 | 3 | = |
| DLVH | 4,4 % | −1,0 | 1 | −1 |
Alle Gemeinderäte der Stadt sind im Transparenzportal abgeordnetenwatch.de vertreten. Dort kann jeder Bürger den gewählten Kommunalpolitikern öffentlich Fragen stellen.[9]
An der Spitze der Stadt Villingen stand anfangs der vom Stadtherrn eingesetzte Schultheiß und die Vierundzwanzig. Seit dem 13. Jahrhundert waren auch die Zünfte im Rat vertreten. 1297 ist erstmals ein Bürgermeister genannt. Nach dem Zunftbrief von 1324 gab es einen Rat, dem der Bürgermeister, der Schultheiß, die Richter und Zunftmeister und mehrere Zünftige angehörten. Zunächst gehörten insgesamt 80 Mitglieder zum Rat, später reduzierte man diese auf 12 Richter und 10 Zunftmeister, später noch weniger. 1756 führt Österreich eine neue Ratsverfassung ein. Im 19. Jahrhundert, als Villingen zu Baden gehörte, gab es einen Bürgermeister und einen Gemeinderat. Ferner gab es einen Bürgerausschuss, der sich in einen Großen und eine Kleinen Ausschuss aufteilte. Im 20. Jahrhundert erhielt das Stadtoberhaupt die Amtsbezeichnung Oberbürgermeister.
An der Spitze der Stadt Schwenningen stand der von der württembergischen Herrschaft eingesetzte Vogt. Seit 1819 gab es einen Bürgermeister und 1821 trug dieser die Amtsbezeichnung Schultheiß, ab 1907 Stadtschultheiß und seit 1927 Oberbürgermeister. Dem Vogt stand ein Untervogt zur Seite, der meist Nachfolger des Vogtes wurde. Seit 1833 trug dieser die Amtsbezeichnung Ratschreiber. Daneben gab es das Dorfgericht, später einen Gemeinderat.
Die Oberbürgermeister der Städte Villingen und Schwenningen wurden nach dem Zweiten Weltkrieg ebenso wie die Oberbürgermeister der seit 1972 vereinigten Stadt von den Wahlberechtigten für eine Amtszeit von 8 Jahren (zeitweise auch 12 Jahre) direkt gewählt. Sie waren und sind Vorsitzende des Gemeinderats. Allgemeiner Stellvertreter des Oberbürgermeisters ist der 1. Beigeordnete mit der Amtsbezeichnung „Bürgermeister“.
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Beschreibung: Das 2001 anlässlich des bevorstehenden 30-jährigen Stadtjubiläums verliehene Wappen vereinigt Elemente der früheren Wappen von Villingen („Gespalten von Silber und Blau, darin ein goldbewehrter und -bezungter roter Adler.“) und Schwenningen („Geteilt von Blau und Silber, oben ein silberner Schwan, unten ein vierspeichiges, blaues Zahnrad.“). Blasonierung: „Gespalten von Silber und Blau, darin ein Wellenbalken in verwechselten Farben, darüber vorne ein linksgewendeter, goldbewehrter und -bezungter roter Adler, darüber hinten ein schwimmender Höckerschwan in natürlichen Farben (silberner Schwan, schwarzer Höcker, goldener Schnabel und Zunge).“ |
Der rote Adler entstammt dem Wappen von Villingen (dort rechtsgewendet), der Höckerschwan verweist auf Schwenningen, der Wellenbalken symbolisiert die Flüsse Brigach und Neckar.
Bis zur Verleihung dieses Wappens durch das Regierungspräsidium Freiburg am 11. Dezember 2001 führte die Doppelstadt kein eigenes Wappen und musste sich des Landeswappens Baden-Württembergs bedienen.
Das historische Villinger Stadtwappen mit Helmzier und Pfauenfedern sowie Schnörkeln aus dem Jahre 1530 wurde der Stadt für ihre Erfolge im Bauernkrieg und dem Festhalten am alten Glauben verliehen, während das Schwenninger Wappen noch keine sehr lange Tradition hatte. Es wurde erst bei der Stadterhebung 1907 angenommen. Der damals in das Wappen aufgenommene Schwan ist jedoch schon in den Siegeln des Ortes von 1797 zu sehen, während das Zahnrad als Symbol der Uhrenindustrie anstelle des zuvor geführten Neckarursprungs (mit den Buchstaben N und U) aufgenommen wurde.
Die Stadt Villingen-Schwenningen beziehungsweise die früheren Städte Villingen und Schwenningen unterhalten mit folgenden Städten Städtepartnerschaften:
| Stadt | Land | seit |
|---|---|---|
| Friedrichsthal-Bildstock | 1935 | |
| Pontarlier | 1964 | |
| La Valette-du-Var | 1974 | |
| Savona | 1986 | |
| Zittau | 1990 | |
| Tula | 1993 |
Mit den Gemeinden Brigachtal, Dauchingen, Mönchweiler, Niedereschach, Tuningen und Unterkirnach hat die Stadt Villingen-Schwenningen eine Verwaltungsgemeinschaft vereinbart.
Nach der Kommunalabfrage 2007 des Bundes der Steuerzahler Baden-Württemberg stehen städtischen Steuereinnahmen von insgesamt 70,426 Mio. Euro 2006 und geschätzten Steuereinnahmen für 2007 von insgesamt 78,188 Mio. Euro folgende Schulden der Kommune gegenüber:
Das Theater am Ring bietet Theatervorstellungen aller Gattungen. Es gibt ein Großes Haus mit Oper, Schauspiel und Ballett sowie Kinder- und Jugendtheatervorstellungen und ein Kleiner Saal für Theatergespräche und Lesungen.
Das 1982 eröffnete Franziskaner Konzerthaus entstand aus dem Umbau eines ehemaligen mittelalterlichen Kirchenraumes. Das Konzerthaus beherbergt die Reihe der Meisterkonzerte sowie Veranstaltungen der örtlichen Musikvereine und des Sinfonieorchesters Villingen-Schwenningen.
Das Sinfonieorchester Villingen-Schwenningen wurde 1912 von Martin Oberle als „Villinger Orchesterverein“ gegründet. Größere Erfolge konnte das Orchester erst nach dem Zweiten Weltkrieg als „Kammerorchester Villingen“ erzielen. Bekannt sind die Kienzle-Werkskonzerte und die Kreuzgang-Konzerte im alten Franziskanerkloster. Ende der 1970er Jahre entwickelte es sich zu einem Sinfonieorchester. Das Orchester wird nach wie vor als eingetragener Verein geführt.
In Villingen-Schwenningen gibt es drei sinfonische Blasorchestervereinigungen: Stadt- und Bürgerwehrmusik Villingen, Stadtharmonie Villingen e. V. sowie die Stadtmusik Schwenningen. Alle drei bestehen aus einem Großen Blasorchester, einem Jugendblasorchester, einem Schülerorchester sowie weiteren kleineren Ensembles, zu den beiden Villinger Vereinigungen gehört jeweils noch ein Spielmannszug. Neben diesen drei Vereinigungen gibt es in den Kernstädten noch den Musikverein Harmonie Schwenningen, zusätzlich besteht in jedem der Teilorte Villingen-Schwenningens ein eigener Musikverein.
Die Stadt liegt an der Deutschen Uhrenstraße.
Der mittelalterliche Stadtkern von Villingen ist formal zu großen Teilen erhalten, dazu gehört das frühgotische Münster (13.–16. Jahrhundert), das spätgotische Rathaus (1534), die Stadtmauer mit drei erhaltenen von ursprünglich vier Tortürmen, die Universitäts-Zehntscheuer,[11] die Alte Prälatur (13.-16. Jahrhundert)[12] und das stadtgeschichtliche Franziskanermuseum in Villingen, das im Rahmen der 1000-Jahr-Feier 1999 neu eröffnet wurde. Dort befinden sich auch sehr viele Funde vom Magdalenenberg. Die Straßenzüge der Innenstadt werden durch Um- sowie Neubauten der Nachkriegsjahre und jüngsten Zeit geprägt. Das Alte Rathaus in Villingen wurde im 13. Jahrhundert erbaut. Ende des 19. Jahrhundert wurde die spätgotische Fassade mit einer eindrucksvollen Historienmalerei versehen, die vom Kunstmaler Karl Eyth stammte und Ende der 1920er Jahre beseitigt wurde. Das Zehndersche Haus in der Bärengasse ist ein Historisches Fachwerkgebäude, erbaut 1690. Ein weiteres interessantes Bauwerk ist der 1888 errichtete Aussichtsturm auf der Wanne.
Folgende Kirchen gibt es in Villingen: Die Katholische Stadtpfarrkirche, das Münster zu Unserer Lieben Frau, wurde bereits im Mittelalter erbaut. Es erfuhr mehrere Veränderungen und wurde im 18. Jahrhundert innen barockisiert. Die Benediktinerkirche wurde ab 1688 von Michael Thumb errichtet. Vollendet wurde sie aber erst 1719 von dem ebenfalls zur Auer Zunft gehörenden Jodokus Beer. Die Bickenklosterkirche entstand 1737 als Saalkirche. Die ehemalige Altstadtpfarrkirche St. Maria (heute Friedhofskirche) wurde 1864 neu erbaut. Erhalten ist aber der Turm aus dem 12. Jahrhundert. Die ehemalige Johanniterkirche aus dem 13. Jahrhundert dient seit Ende des 19. Jahrhunderts als evangelische Johanneskirche.
Neuere katholische Kirchen in Villingen sind St. Fidelis (erbaut 1953/54), St. Konrad (erbaut 1964/67), St. Bruder Klaus (erbaut 1962/64) und Heilig Kreuz (1971). Neue evangelische Kirchen sind die Pauluskirche von 1955 und das Markuszentrum von 1962.
Ursprünglich bestand die Villinger Stadtbefestigung aus der bis heute zu weiten Teilen erhaltenen inneren Stadtmauer, wenngleich in wesentlich höherer Ausführung, dem inneren Graben und der so genannten „Fülle“ (äußere Stadtmauer) mit einer Stärke von mehreren Metern, deren innere und äußere Stützmauern mit Füllmaterial der Gräben verdichtet war. Die Fülle war niedriger als die innere Stadtmauer und eignete sich zur Positionierung von Kanonen und anderen Geschützen. Obwohl mittelalterlichen Ursprungs, war die Funktion der Fülle vergleichbar mit dem französischen Festungswesen des 17./18. Jahrhunderts. Der Fülle vorgelagert war der äußere Graben, der nach Außen durch eine Stützmauer abgesichert war. Während des Schweizerkrieges 1499 wurde die im Hochmittelalter erbaute Stadtmauer durch Rondelle und Torbastionen verstärkt und seit Ende des 17. Jahrhunderts weiter ausgebaut, bis die Innenmauer gegen Anfang des 18. Jahrhunderts in etwa dem heutigen Aussehen entsprach. Im 19. Jahrhundert wurden Teile der Stadtbefestigung abgerissen, darunter der äußere Wall mit Vortoren, das Niedere Tor und die Gräben. Weitere Verluste folgten im 20. Jahrhundert, als die Stadtmauer an mehreren Stellen durch neue Bauwerke ersetzt wurde. Erst mit Inkrafttreten des Denkmalschutzgesetzes 1972 wurden die Stadtbefestigungen vor weiteren Beschädigungen geschützt. Heute ist der Bereich ab dem Inneren Graben nach Außen zu großen Teilen Bestand der begrünten Ringanlagen um die Altstadt.
| Noch existierende Türme und Tore | Abgegangene Türme und Tore |
|---|---|
| Oberes Tor | Harzerturm |
| Riettor | Speckturm |
| Bickentor | Türmle beim Benediktiner |
| Kaiserturm (Gerberturm, Wachtel- oder Schnabelturm) | Rondell an der äußeren Stadtmauer (Nord-West-Ecke) |
| Romäusturm (Diebsturm, St.-Michaelsturm) | Pulverrondelle beim Oberen Tor |
| Elisabethenturm (ehem. Wachturm) | Niederes Tor |
| Pulvertürmle | Niedertorerker |
| Glockenhiisle (zu Wohnzwecken umgebaut) | Obertorerker |
| Bastion | Riettorerker |
| Rondell am Bickentor | Bickentorerker |
| „Bügeleisen“ | |
| Bastionen an der äußeren, östlichen Stadtmauer |
Das Rathaus in Schwenningen wurde 1926 bis 1928 von Hans Herkommer erbaut. An der Fassade ist ein Mosaik von August Babberger mit dem Titel „Krieg und Frieden“ und der Unterschrift „Der Stadt zur Zier, dem Toten zur Ehr.“ zu sehen. Das Heimat- und Uhrenmuseum beim Marktplatz wurde 1697 zunächst als Bauernhaus in Fachwerkbauweise errichtet und wird seit 1931 museal genutzt.
Die ehemalige St.-Vincenz-Kirche ist die älteste evangelische Kirche Schwenningens und trägt heute den Namen „Stadtkirche“. Sie erhielt 1563 einen neuen Turm, 1700 ein neues Schiff und 1837/38 ein Querschiff und eine Erhöhung des Turmes. Sehenswert ist auch das evangelische Pfarrhaus, das seine heutige Gestalt im Jahre 1747 erhielt, aber bereits 1560 errichtet wurde. Damit ist es der älteste in Schwenningen nachweisbare Bau. 1910 wurde als zweite evangelische Kirche die Pauluskirche erbaut, 1956 bis 2004 wurde die 1908 erbaute Kapelle im Alten Friedhof als „Markuskirche“ genutzt. 1959/60 entstand die heutige Johanneskirche, 1972 das Rinelenzentrum, heute Markuszentrum. Die 1892/93 erbaute Franziskuskirche ist die katholische Hauptkirche Schwenningens. Die Kirche Mariä Himmelfahrt wurde 1952 gebaut.
Sehenswert sind auch das Naturschutzgebiet Schwenninger Moos (Neckarursprung), das Luftrettungszentrum mit Stationierung des Rettungshubschraubers „Christoph 11“, das internationale Luftfahrtmuseum, das Uhrenindustriemuseum in der ehemaligen Uhren-Fabrik Bürk, das Heimat- und Uhrenmuseum, das Feuerwehr-Museum, die Städtische Galerie und die neue Helios-Arena mit dem Zweitliga-Eishockeyverein SERC Wild Wings.
Zu den Kirchen der anderen Stadtteile vergleiche bei Religionen.
Villingen ist für sein Gefüge aus traditioneller schwäbisch-alemannischer Fastnacht und Karneval bekannt. Traditionell steht der „Villinger Narro“, gerne als „Aristokrat der alemannischen Fasnet“ bezeichnet, im Mittelpunkt. Er ist eine der ältesten Narrenfiguren der schwäbisch-alemannischen Fastnacht. Im letzten Drittel des 19. Jahrhundert erreichte die rheinische Karnevalswelle Villingen sowie den gesamten schwäbisch-alemannischen Raum. Zur Sicherung des Bestandes sowie infolge der Rückbesinnung auf die alten Fastnachtsformen und mit Gründung der Vereinigung Schwäbisch-Alemannischer Narrenzünfte in Villingen 1924 wurde der Karneval aus dem deutschen Südwesten in seine Hochburgen am Rhein zurückgedrängt. In Villingen kam es jedoch zu einer entgegengesetzten Entwicklung. Die Katzenmusik, ein Verein, der sich bis dahin in origineller Weise die Fasnet des kleinen Mannes und Verulkung des Militärs ergänzend zum historischen Narrolaufen angenommen hatte, tat Ende der 1920er Jahre einen Schritt, der zu einer Rekarnevalisierung der örtlichen Fastnacht führte. Die Glonki-Gilde – derzeit, nach der Narrozunft (gegründet im Jahre 1882) und Katzenmusik, der drittgrößte Karnevalsverein der Stadt – wurde 1933 nach der sog. „Machtergreifung“ gegründet und folgte ebenfalls dem karnevalistischen Muster. Dadurch entstand eine Dualität, die das Bild der Villinger Fasnet bis heute prägt. Nach dem Zweiten Weltkrieg kamen noch einige Gruppen hinzu, wie auch in den 1970er Jahren, die das traditionelle Bild der Fastnacht zusätzlich verändert haben und den Karneval in Villigen weiter voran treiben. Ein fast schon großstädtischer Karnevalsumzug ist der Große Umzug am Fasnetdienstag, an dem aus Wagen haufenweise Süßigkeiten in die Menge geworfen werden. Angeführt wird dieser Umzug jedoch nach wie vor von der historischen Narrozunft. Einheimische und auswärtigen Gruppen beteiligen sich mit ihren Fantasiefiguren ebenfalls an diesem Umzug. Am Morgen des Fasnetmontags, dem Haupttag der Villinger Fasnet, zieht der historische Umzug der Villinger Narro durch die Stadt. Am Nachmittag findet der sogenannte „Maschgerelauf“ vom Oberen Tor aus statt, bei dem vor allen den Touristen die historische Villinger Fasnet erläutert und nähergebracht werden soll. Zuvor, dazwischen und nachfolgend gibt es weitere Umzüge der Narrenvereine. Einen Tag, welcher dem historischen Fastnachtsbrauchtum vorbehalten bleibt, gibt es nicht.
Der Romäus ist ein Villinger Landsknecht und Lokalheld von riesenhaftem Wuchs, um den sich zahlreiche Geschichten und Sagen ranken. Eine der Heldentaten des Romäus war der von ihm allein durchgeführte, heimliche Diebstahl des Stadttores der mit Villingen konkurrierenden, benachbarten Stadt Rottweil. Er soll in dem nach ihm benannten Romäusturm (früherer Diebesturm), der mit einem überlebensgroßen Bild von ihm bemalt ist, eingesessen haben. Dieses Gemälde folgt einer historistischen Darstellung vom Ende des 19. Jahrhunderts. Zuvor war ein übergroßes Bildnis des Lokalhelden bereits an der äußeren Stadtmauer rechts vom ehemaligen Obertorerkel angebracht. In dieser Form ist es auf der Rottweiler Pürschgerichtskarte von 1564 des David Rötlin bezeugt. Mit Abbruch der äußeren Fülle wurde ein neues Gemälde am Diebsturm angebracht, der seither den Namen Romäusturm trägt.
Villinger Heimatroman und Bezeichnung der Stadt nach dem mundartlichen Ausdruck „Ratze“ für Ratte. Die im Dreißigjährigen Krieg Villingen belagernden Schweden wollten die Stadt wie ein „Ratzennest“ mittels des Schwedendammes ersäufen, was aber durch die Villinger verhindert wurde. Hermann A. Neugart hat diese Episode aus der Villinger Geschichte in seinem 1950 erschienenen Heimatroman „Das Ratzennest: Aus den Schicksalstagen einer tausendjährigen Stadt“ dargestellt.
Das Nägelinskreuz ist das Schutzkreuz Villingens aus dem 14. Jahrhundert, das in der linken Turmkapelle des Villinger Münsters zu sehen ist. Seine Verehrung soll die Stadt vor allen Übeln bewahren. Dem Nägelinskreuz schreibt man zu, dass keine Stadtbelagerung zur Einnahme der Villinger Innenstadt führte und in den Weltkriegen keine der Innenstadtbauten zerstört wurde.
Villingen-Schwenningen war 2010 Veranstaltungsort der 30. Landesgartenschau, deren Schwerpunkt vom 12. Mai bis 10. Oktober 2010 im Stadtteil Schwenningen lag. Motto der Veranstaltung war „Die Natur verbindet“. 28,9 Millionen Euro wurden investiert, 17 Millionen Euro kamen vom Land.[14]
Die Blumenschau wurde genutzt, um in Schwenningen das Bahnhofs-Areal zu sanieren. Hierzu wurde ein Großaquarium, eine Spiel-Insel für Kinder sowie viele Spazierwege auf dem Gelände errichtet.[15] In Villingen wurde auf einer Erhebung nahe der Altstadt ein Rosengarten angelegt, das Ufer der Brigach wurde teils neu gestaltet und der Grüngürtel entlang der Villinger Stadtmauer neu strukturiert. Ein 3,2 Kilometer langer Rundweg über die Gartenschau informiert mit 66 Informationsstationen. Eine Schwarzwald-Rose wurde eigens für diese Gartenschau gezüchtet.[14] Das Maskottchen „Mooses“ erhielt seinen Namen vom Schwenninger Naturschutzgebiet „Moos“.[16]
Eisenbahn: In Villingen-Schwenningen liegen zwei Bahnhöfe und einige Haltepunkte. Der Bahnhof Villingen liegt an der Schwarzwaldbahn Offenburg–Singen (Hohentwiel). Auf der Schwarzwaldbahn verkehren derzeit jedoch nur noch einzelne Intercity-Züge, die allesamt in Villingen halten und die Stadt mit Zielen bis in Norddeutschland verbinden. Weiterhin verkehren zahlreiche Züge des Regionalverkehrs (InterRegioExpress und Regionalexpress, Stand 2006). Daneben ist Villingen Endpunkt der Bahnstrecke Rottweil–Villingen, an der auch der Bahnhof Schwenningen liegt. Von 1904 bis 1966 war Marbach der Ausgangspunkt einer Nebenbahn nach Bad Dürrheim, deren Personenverkehr bereits 1953 eingestellt wurde. Seit 2003 verbindet der Ringzug im Taktverkehr den Schwarzwald-Baar-Kreis mit den Landkreisen Tuttlingen und Rottweil. Weitere Haltepunkte im Stadtgebiet sind Marbach West, Marbach Ost, Zollhaus, Eisstadion und Hammerstatt.
Der innerstädtische öffentliche Personennahverkehr wird durch Stadtbuslinien der Verkehrsgemeinschaft Villingen-Schwenningen bedient. Alle öffentlichen Verkehrsmittel sind in den Verkehrsverbund Schwarzwald-Baar integriert.
Mit dem Auto ist die Stadt über die Bundesautobahn 81 Stuttgart–Singen und über die Bundesstraßen 27 (Stuttgart–Schaffhausen), 33 (Offenburg–Konstanz) und 523 (Villingen–Tuttlingen) zu erreichen. Die B 33 führt dabei höhenfrei bis an den Villinger Stadtkern und durch die Stadt hindurch. Im Süden kann man über die B 33 die B 31 erreichen, die nach Freiburg im Breisgau führt.
Im Industriegebiet Schwenningen-Ost liegt der Flugplatz Schwenningen mit angegliedertem Luftfahrtmuseum.
In Villingen-Schwenningen befinden sich vor allem Elektro-, Messgeräte- und Uhrenindustrie. Wichtige Unternehmen der Nachkriegszeit waren beziehungsweise sind unter anderem SABA, Kienzle Apparate GmbH (VDO Automotive, heute Continental Automotive GmbH Werk Villingen), die Württembergische Uhrenfabrik Bürk, Eugen Trost, Kienzle Uhrenfabrik AG Schwenningen, Mauthe, Binder Magnete (heute Kendrion Binder Magnete), Schlittschuhhersteller T'Blade, Wieland Werke AG Villingen, ISGUS (früher ISGUS J. Schlenker-Grusen), Helios Ventilatoren, Kaba GmbH (gehört zur Kaba Gruppe), die Leuchtenhersteller Hess AG und Waldmann Group. Seit dem 7. Mai 1997 ist Villingen-Schwenningen auch Sitz des Briefzentrums 78 der Deutschen Post. Ebenso dort ansässig mit Entwicklung und Produktion ist die Fa. Revox (Hifi-Audio).
In Villingen und Schwenningen bestehen mehrere Krankenhäuser unter dem Dach der Schwarzwald-Baar Klinikum Villingen-Schwenningen GmbH. Im Teilort Tannheim ist die bekannte Nachsorgeklinik Tannheim ansässig.
Villingen-Schwenningen ist Sitz des Schwarzwald-Baar-Kreises, der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg und der Industrie- und Handelskammer Schwarzwald-Baar-Heuberg. Ferner gibt es ein Regionalzentrum der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg, das neu gebaut wurde. Weitere Behörden sind ein Finanzamt und eine Agentur für Arbeit. Ferner gibt es zwei Notariate, ein Amtsgericht, das zum Landgerichtsbezirk Konstanz gehört (das Landgericht Konstanz unterhält in Villingen-Schwenningen zusätzlich eine Außenstelle), sowie Kammern des Arbeitsgerichts Freiburg.
Villingen ist auch Sitz des Kirchenbezirks Villingen der Evangelischen Landeskirche in Baden und des Dekanats Villingen des Erzbistums Freiburg.
In Villingen-Schwenningen erscheinen drei regionale Tageszeitungen mit Lokalausgaben: Der Südkurier (Mantelteil aus Konstanz), der Schwarzwälder Bote (Mantelteil aus Oberndorf am Neckar) und die Südwest-Presse (mit dem Titel „Die Neckarquelle“, Mantelteil aus Ulm).
Der Südwestrundfunk betreibt ein Regionalbüro in der Villinger Innenstadt. Von hier aus wird das Programm „Radio Schwarzwald-Baar-Heuberg“ innerhalb von SWR4 Baden-Württemberg gesendet. Der für Villingen-Schwenningen zuständige private Bereichssender ist Radio 7 (Ulm), Radio Neckarburg (Eschbronn) ist der zuständige private Lokalsender.
Im Ortsteil Marbach befindet sich bei 48° 1′ 40″ nördlicher Breite und 8° 28′ 41″ östlicher Länge ein 72 Meter hoher, als Stahlbetonkonstruktion ausgeführter Sendeturm des SWR.
Ein weiterer, 83 Meter hoher Fernmeldeturm der Deutschen Telekom befindet sich nördlich der Villinger Wöschhalde bei 48° 5′ 16″ nördlicher Breite und 8° 28′ 11″ östlicher Länge.
In Villingen-Schwenningen befinden sich die Hochschule für Polizei (Baden-Württemberg), die Duale Hochschule Baden-Württemberg Villingen-Schwenningen, ein Standort der Hochschule Furtwangen University, ein Studienzentrum der FernUniversität Hagen, die Staatliche Feintechnikschule mit Gewerblicher Schule (unter anderem auch mit einem Technischen Gymnasium – FTS) und die Landesberufsschule für das Hotel- und Gaststättengewerbe.
An allgemeinbildenden Schulen sind vorhanden:
In städtischer Trägerschaft befinden sich drei Gymnasien (Gymnasium am Deutenberg Schwenningen (GaD), das Gymnasium am Hoptbühl und das Gymnasium am Romäusring Villingen), zwei Realschulen (Karl-Brachat-Realschule Villingen und Realschule am Deutenberg Schwenningen), zwei Förderschulen (Janusz-Korczak-Schule und Berthold-Schule), zehn Grundschulen (Gartenschule Schwenningen, Grundschule Im Steppach Villingen, Haslachschule Villingen, Hirschbergschule, Karlschule Schwenningen und Warenberg-Grundschule Villingen sowie je eine Grundschule in den Stadtteilen Marbach, Rietheim, Tannheim und Weigheim-Mühlhausen), eine Hauptschule (Am Deutenberg Schwenningen) sowie sieben Grund- und Hauptschulen (teilweise mit Werkrealschule) und zwar Bickebergschule Villingen, Friedensschule, Golden-Bühl-Schule, GHS Pfaffenweiler, GHS Obereschach, Klosterringsschule Villingen und Südstadtschule Villingen.
Der Schwarzwald-Baar-Kreis ist Träger der Albert-Schweitzer-Schule (Hauswirtschaftlich, Landwirtschaftlich und Sozialpädagogische Schule Villingen), der Kaufmännischen Schule I, der David-Würth-Schule (Kaufmännische Schule II) und der Gewerblichen Schule Villingen-Schwenningen sowie der Carl-Orff-Schule für Geistigbehinderte mit Schulkindergarten, der Christy-Brown-Schule für Körperbehinderte und der Schule für Sprachbehinderte Schwenningen.
Mehrere Privatschulen runden das schulische Angebot Villingen-Schwenningens ab. Darunter die Städtische Abendrealschule, die St.-Ursula-Schulen Villingen (Gymnasium, Realschule, Tagesschule in Trägerschäft der Schulstiftung der Erzdiözese Freiburg), die Freie Christliche Georg-Müller-Schule (Grund- und Realschule), die Inlingua-Sprachschule, die Motima GmbH Schule für Physiotherapie, die Private Krankenhaussschule an der Nachsorgeklinik Tannheim, eine Private Schule für Erziehungshilfe im Kinder- und Familienzentrum VS, die Rudolf-Steiner-Schule (Freie Waldorfschule), ein privater Sonderschulkindergarten für Körperbehinderte und die Krankenpflegeschule an den Städtischen Krankenanstalten Villingen.
Die Liste von Persönlichkeiten der Stadt Villingen-Schwenningen enthält die Ehrenbürger von Villingen-Schwenningen, im heutigen Stadtgebiet geborene Persönlichkeiten sowie solche, die in Villingen-Schwenningen gewirkt haben, jedoch andernorts geboren wurden.
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