Dienstag, 29. Mai 2012

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Wallersdorf (Ansbach)

Wallersdorf
Stadt Ansbach
Koordinaten: 49° 16′ N, 10° 37′ O49.27083333333310.611388888889409
Koordinaten:
49° 16′ 15″ N, 10° 36′ 41″ O
Höhe: 409 m
Einwohner: 233 (1987)
Eingemeindung: 1. Juli 1972
Postleitzahl: 91522
Vorwahl: 0981
Neubaugebiet
Im Raubkatzenasyl

Wallersdorf (umgangssprachlich: Waləʳschdorf [1]) ist ein Ortsteil der kreisfreien Stadt Ansbach, Mittelfranken.

Geografie

Hier fließt der Brodswindener Bach und der Meinhardswindener Graben in den Silberbach, ein rechter Zufluss der Fränkischen Rezat.[2]

Geschichte

Erstmals namentlich erwähnt wird der Ort im Jahr 1254 als Wahlhestorf mit der Bedeutung zum Dorf des Walh, wobei Walh ein Personenname ist, der sich von dem Volksnamen Walhos, der germanischen Bezeichnung für die Kelten ableitet. Im übertragenem Sinne wurden damit Personen bezeichnet, die fremdländisch aussahen.

1804 gab es in dem Ort zwölf Haushalte, von denen elf dem Oberamt Ansbach und einer Fremdherren untertan waren.

Bis zur Gebietsreform (1972) war Wallersdorf ein Ortsteil der ehemaligen Gemeinde Brodswinden.

Überregional bekannt ist Wallersdorf durch seine Raubkatzen-Auffangstation, die einzige deutschlandweit.

Einwohnerentwicklung

Jahr 1963 1987[3]
Einwohnerzahl 85 233

Verkehr

Gemeindeverbindungsstraßen führen nach Höfstetten, Brodswinden, Ratzenwinden und Steinbach.

Literatur

  •  Johann Kaspar Bundschuh: Geographisches statistisch-topographisches Lexikon von Franken. Band 6. Stettinische Buchhandlung, Ulm 1804, Sp. 90, DNB 790364328.
  •  Elisabeth Fechter,: Die Ortsnamen des Landkreises Ansbach. Erlangen 1955, S. 192, DNB 480570132.

Weblinks

 Commons: Wallersdorf (Ansbach) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. E. Fechter, S. 192.
  2. BayernViewer
  3. Verein für Computergenealogie e. V., Wallersdorf
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Diese Seite wurde zuletzt am 25. April 2012 um 01:45 Uhr geändert.

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