Ein Wallfahrtsort ist ein Ort mit wichtiger religiöser Bedeutung und als solcher das Ziel einer Wallfahrt.
Teilweise werden Wallfahrtsorten oder dem Besuch eines solchen Ortes besondere Wirkungen zugesprochen, wie die Heilung von Krankheiten beispielsweise in Lourdes.
Eine religiöse Tradition kann beispielsweise durch ein besonderes Ereignis (Wunder, Marienerscheinung) entstanden sein, oder durch eine wichtige Persönlichkeit der jeweiligen Religion (im Christentum sind dies meist Heilige), die an dem Ort gewirkt hat, begraben ist oder in sonst einer Beziehung steht.
Ein im entsprechenden Anliegen vollzogener Besuch eines Wallfahrtsortes ist eine Wallfahrt oder eine Pilgerreise. Alljährlich unternehmen Millionen Menschen eine solche religiös motivierte Reise. Heute finden sie häufig als Busreise mit anschließendem Gottesdienst oder als Wanderung mit Gebet oder Meditation statt.
Besonders populäre Termine für solche Wallfahrten sind Gedenktage von Personen oder Ereignissen aus Geschichte und Tradition, die mit dem Wallfahrtsort in Verbindung stehen. Zu solchen Terminen sind oft Tausende von Wallfahrern unterwegs.
Im Christentum waren die ersten Wallfahrtsorte direkt mit der Geburt, dem Leben, Tod und der Auferstehung Jesu Christi verbunden. Zeugnisse aus dem 4. Jahrhundert belegen, dass es damals schon Wallfahrten ins Heilige Land gab. Später, als sich die Kirche immer weiter verbreitete, wurden auch Wallfahrten nach Rom unternommen. Auch Orte, die in Verbindung mit Aposteln, Märtyrern und Heiligen stehen, wurden bald zu Wallfahrtsorten, ebenso Orte mit Marienerscheinungen.
Das Zentrum christlicher Wallfahrtsorte ist meist eine Wallfahrtskirche.
Im Buddhismus gibt es zahlreiche Pilgerstätten, als die fünf wichtigen gelten:
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