Dienstag, 29. Mai 2012

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Wasserzell (Ansbach)

Wasserzell
Stadt Ansbach
Koordinaten: 49° 19′ N, 10° 32′ O49.31833333333310.537222222222405
Koordinaten:
49° 19′ 6″ N, 10° 32′ 14″ O
Höhe: 405 m ü. NN
Einwohner: 107 (1987)
Eingemeindung: 1. Juli 1972
Postleitzahl: 91522
Vorwahl: 0981

Wasserzell (umgangssprachlich: Wasətsel [1]) ist ein Ortsteil der kreisfreien Stadt Ansbach, Mittelfranken.

Geografie

Das Dorf liegt an der Fränkischen Rezat.

Geschichte

Erstmals namentlich erwähnt wurde der Ort 1303 als Celle apud Onolspach, ab 1342 als Wazzerzelle. Der Ortsname bedeutet zu dem am Wasser gelegenen Klosterhof. Es kann davon ausgegangen werden, dass Wasserzell vom Gumbertuskloster als Wirtschaftshof gegründet wurde. Das Kloster Heilsbronn erwarb dort Mitte des 14. Jahrhunderts einen Hof.

Bis zur Gebietsreform (1972) gehörte Wasserzell zu der mittlerweile aufgelösten Gemeinde Neuses bei Ansbach.

Baudenkmäler

  • Haus Nr. 4: Eingeschossiger Bau mit Fachwerkgiebel und Satteldach, bezeichnet 1704
  • Wassermühle: Zweigeschossiger Massivbau mit zweigeschossigem Giebel und geohrtem Portal, bezeichnet 1756

Verkehr

Gemeindeverbindungsstraßen führen nach Steinersdorf und die B 13 kreuzend nach Strüth.

Literatur

  •  Elisabeth Fechter,: Die Ortsnamen des Landkreises Ansbach. Erlangen 1955, S. 193f., DNB 480570132.
  •  Günter P. Fehring: Stadt und Landkreis Ansbach. In: Bayerische Kunstdenkmale, Bd. 2. Deutscher Kunstverlag, München 1958, S. 150, DNB 451224701.
  •  Georg Muck: Geschichte von Kloster Heilsbronn von der Urzeit bis zur Neuzeit. Band 2. C. H. Beck, Nördlingen 1879, S. 291f., DNB 940177943.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. E. Fechter, S. 193.
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Diese Seite wurde zuletzt am 25. April 2012 um 05:42 Uhr geändert.

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