| Wappen | Deutschlandkarte | |
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Koordinaten: 49° 12′ N, 10° 39′ O |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Mittelfranken | |
| Landkreis: | Ansbach | |
| Verwaltungs- gemeinschaft: | Triesdorf | |
| Höhe: | 437 m ü. NN | |
| Fläche: | 21,71 km² | |
| Einwohner: |
2.172 (31. Dez. 2010)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 100 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 91746 | |
| Vorwahlen: | 09826, 09805 (Nehdorf) | |
| Kfz-Kennzeichen: | AN | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 5 71 216 | |
| Marktgliederung: | 9 Ortsteile | |
| Adresse der Marktverwaltung: | Triesdorfer Str. 8 91746 Weidenbach | |
| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Gerhard Siegler (parteilos (nach Austritt aus der CSU)) | |
| Lage des Marktes Weidenbach im Landkreis Ansbach | ||
Weidenbach ist eine Marktgemeinde im mittelfränkischen Landkreis Ansbach und Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Triesdorf. Die Gemeinde ist Gewinner des Bezirksentscheids 2008/2010 „Unser Dorf hat Zukunft – unser Dorf soll schöner werden“. Die Gemeinde ist baulich mit ihrem Teilort Triesdorf, welcher bis 1806 die Sommerresidenz der Markgrafen von Brandenburg-Ansbach war zusammen gewachsen. Durch die Nähe der Residenz sind in Weidenbach viele bürgerliche Bauten des Ansbacher Spätbarock erhalten geblieben.
Weidenbach liegt 15 km Süd-Süd-Östlich von Ansbach im Altmühltal nördlich der Fränkischen Alb. Nachbargemeinden sind (von Norden beginnend im Uhrzeigersinn): Ansbach, Lichtenau, Merkendorf, Ornbau, Bechhofen, Burgoberbach
Die Marktgemeinde Weidenbach besteht aus 9 Ortsteilen:
1229 wurde Weidenbach als freies Bauerndorf erstmals urkundlich erwähnt. Im Jahr 1600 wurde das benachbarte Bauerndorf Triesdorf von den Herren von Seckendorff an den Ansbacher Markgraf Georg Friedrich I. verkauft. Der Markgraf und seine Nachfolger bauten Triesdorf zu ihrer Sommerresidenz aus, im Zuge dieses Umbaus wurden die 16 Triesdorfer Bauern nach Weidenbach umgesiedelt. Ab 1682 begannen größere Umbauarbeiten in Triesdorf, das Weiße Schloss wird erbaut und Triesdorf wird mit einer Backsteinmauer, der sogenannten Roten Mauer umgeben. 1624 wird Weidenbach das Marktrecht verliehen.
Als Christian Friedrich Carl Alexander von Brandenburg-Ansbach die Regentschaft über das Markgrafentum übernimmt begann ein zweiter Bauboom in Triesdorf. Alexander hegte eine große Leidenschaft für die Jagd. In Triesdorf bot sich ihm für seine Leidenschaft ein weites Betätigungsfeld. Offiziell war sein Regierungssitz zwar Ansbach, aber durch die Liebe zur Jagd hielt er sich die meiste Zeit in Triesdorf auf. Durch die ständige Anwesenheit war eine Umfangreiche Hofhaltung notwendig. So wurde auch eine Ökonomie gegründet, die der Ernährung der Hofgesellschaft sichern sollte. Viele Angehörige des Hofes bauten sich in Weidenbach bürgerliche Häuser im klassischen spätbarocken Stil. 1791 dankte der Alexander ab, das Fürstentum und somit auch Weidenbach-Triesdorf kam zunächst an Preußen und unter Napoleon 1806 an Bayern. 1848 wurde der Gutshof Standort der Königlich Bayerischen Kreisackerbauschule Triesdorf.
Am 1. Juli 1971 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Leidendorf eingegliedert.[2]
Markt Weidenbach mit eingemeindeten Ortsteilen:
Markt Weidenbach ohne eingemeindete Ortsteile:
Der Weidenbacher Marktgemeinderat hat 15 Mitglieder einschließlich des Bürgermeisters. Bei der Kommunalwahl vom 2. März 2008 gab es folgendes Ergebnis:
Weidenbach unterhält eine Gemeindepartnerschaft zu Besenyszög, Ungarn.
Gaststätten:
Der Markt Weidenbach liegt an der Bundesstraße 13, ca. 12 km südlich von Ansbach, in 12 km Entfernung verläuft die Bundesautobahn 6. In ca. 3,5 km Entfernung befindet sich der Bahnhof Triesdorf an der Bahnstrecke Treuchtlingen–Würzburg.
Im Ortsteil Triesdorf befindet sich das Landwirtschaftliche Bildungszentrum Triesdorf[5]
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