Dienstag, 29. Mai 2012

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Weihenzell

Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Weihenzell
Weihenzell
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Weihenzell hervorgehoben
49.35583333333310.6275387
Koordinaten:
49° 21′ N, 10° 38′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Mittelfranken
Landkreis: Ansbach
Verwaltungs- gemeinschaft: Weihenzell
Höhe: 387 m ü. NN
Fläche: 45,18 km²
Einwohner:

2.836 (31. Dez. 2010)[1]

Bevölkerungsdichte: 63 Einwohner je km²
Postleitzahl: 91629
Vorwahlen: 09802, 0981 (Schönbronn, Wernsbach bei Ansbach), 09824 (Beutellohe, Petersdorf, Thierbach), 09828 (Haasgang, Moratneustetten, Neubronn)
Kfz-Kennzeichen: AN
Gemeindeschlüssel: 09 5 71 217
Gemeindegliederung: 22 Ortsteile
Adresse der Gemeindeverwaltung: Ansbacher Str. 15 91629 Weihenzell
Webpräsenz: www.weihenzell.de
Bürgermeister: Hans Emmert (CSU/Freie Bürgerliste)
Lage der Gemeinde Weihenzell im Landkreis Ansbach
Karte
Über dieses Bild

Weihenzell (umgangssprachlich: Waiətsél[2]) ist eine Gemeinde im mittelfränkischen Landkreis Ansbach und Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Weihenzell.

Geografie

Geografische Lage

Die Gemeinde liegt 7 km nordöstlich von Ansbach im Naturpark Frankenhöhe.

Nachbargemeinden

Nachbargemeinden sind (von Norden beginnend im Uhrzeigersinn): Rügland, Dietenhofen, Bruckberg, Petersaurach, Ansbach und Lehrberg.

Gemeindegliederung

Die politische Gemeinde Weihenzell hat 22 amtlich benannte Ortsteile[3]:

Klima

  • Diagramm Niederschlagsmittelwerte Weihenzell für den Zeitraum von 1961 - 1990

  • Niederschlagsdiagramm für Weihenzell (blaue Kurve) vor den Mittelwerten (Quantilen) für Deutschland (grau)

In Weihenzell beträgt die durchschnittliche Niederschlagsmenge im Jahr 687 mm.

Geschichte

Weihenzell im Jahr 1680
Weihenzell bei der Uraufnahme (Erstvermessung), ca. 1824

Die erste urkundliche Erwähnung ist in einer Lehensurkunde des Bischof Manegold zu Würzburg vom 29. März 1299 nachgewiesen. Die Kirche St. Gumbertus (Ansbach) gilt als Gründer des Ortes Weihenzell und war bedeutender Grundherr im Gemeindegebiet. Der Ort gehörte zum 1792 von Preußen erworbenen Fürstentum Ansbach. Als Teil des Fürstentums fiel er im Vertrag von Paris (Februar 1806) durch Tausch an Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

Am 15. Juli 1964 stürzt zwischen den Ortschaften Forst und Petersdorf eine Boeing 720 der deutschen Lufthansa ab. Während eines Trainingsfluges zerbrach die Maschine, bedingt durch Überbelastung, in der Luft. Die Besatzung hatte zuvor eine Rolle geflogen. Beim zweiten Versuch kam es zur Katastrophe, bei der drei Besatzungsmitglieder starben. Einer von ihnen war der frühere Jagdflieger Werner Baake[4].

Eingemeindungen

Gemeinde Einwohner (1970) Eingemeindungs- datum Bemerkungen
Forst[5] 246 1. Juli 1971
Grüb 161 1. Januar 1974
Haasgang[5] 345 1. Juli 1972 Eingliederung von 212 der 345 Einwohner, Umgliederung der anderen Einwohner nach Dietenhofen
Vestenberg 547 1. Mai 1978 Eingliederung von 69 der 547 Einwohner, Umgliederung der anderen Einwohner nach Petersaurach
Wernsbach bei Ansbach 315 1. Januar 1974

Einwohnerentwicklung

Gemeinde Weihenzell mit eingemeindeten Ortsteilen:

  • 1939: 1.353 Einwohner
  • 1950: 1.982 Einwohner
  • 1961: 1.636 Einwohner
  • 1979: 1.754 Einwohner
  • 2004: 2.849 Einwohner
  • 2007: 2.834 Einwohner

Gemeinde Weihenzell ohne eingemeindete Ortsteile:

  • 1910: 487 Einwohner[6]
  • 1933: 485 Einwohner
  • 1939: 445 Einwohner[7]
  • 1961: 605 Einwohner
  • 1963: 618 Einwohner
  • 1970: 650 Einwohner

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat Weihenzell hat 15 Mitglieder einschließlich des Bürgermeisters.

Freie Wähler Weihenzell FWG - Umland Gesamt
2008 9 5 15 Sitze

(Stand: Kommunalwahl am 2. März 2008)

Wappen

Die Wappenbeschreibung lautet: In Silber auf grünem Dreiberg, der mit einer silbernen Wellenspitze belegt ist, eine grüne Kleepflanze mit fünf Blättern, der Stängel belegt mit einem blauen Schild, darin eine goldene heraldische Lilie.

Städtepartnerschaft

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bauwerke

Die evangelische Pfarrkirche aus dem Jahre 1490 ist dem Heiligen Jakobus geweiht.

Regelmäßige Veranstaltungen

Kirchweih wird jedes Jahr am Jakobisonntag (4. Sonntag im Juli) gefeiert.

Literatur

  •  Fechter, Elisabeth: Die Ortsnamen des Landkreises Ansbach. Erlangen 1955, S. 195ff., DNB 480570132.
  •  Fehring, Günter P.: Stadt und Landkreis Ansbach. In: Bayerische Kunstdemkmale, Bd. 2. Deutscher Kunstverlag, München 1958, S. 150f., DNB 451224701.
  •  Rosenhauer, Konrad u.a. (Hrsg.): Der Landkreis Ansbach. Vergangenheit und Gegenwart. Verl. f. Behörden u. Wirtschaft Hoeppner, Aßling-Pörsdorf/Obb. 1964, S. 205f., DNB 450093387.

Weblinks

 Commons: Weihenzell – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung – Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Quartale (hier viertes Quartal, Stichtag zum Quartalsende) (Hilfe dazu)
  2. E. Fechter, S. 195.
  3. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20120222/220905&attr=OBJ&val=1368
  4. www.luftwaffe.cz/baake.html
  5. ab  Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7., Seite 421
  6. http://www.ulischubert.de/geografie/gem1900/gem1900.htm?mittelfranken/ansbach.htm
  7. http://geschichte-on-demand.de/bay_ansbach.html
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Diese Seite wurde zuletzt am 22. Februar 2012 um 23:15 Uhr geändert.

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