Dienstag, 29. Mai 2012

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Weinberg (Ansbach)

Weinberg
Stadt Ansbach
Koordinaten: 49° 19′ N, 10° 34′ O49.31694444444410.565555555556
Koordinaten:
49° 19′ 1″ N, 10° 33′ 56″ O
Höhe: 430–470 m ü. NN
Einwohner: 5 (1987)[1]
Eingemeindung: 1. Juli 1972
Postleitzahl: 91522
Vorwahl: 0981

Weinberg (umgangssprachlich: Waiberch [2]) ist ein Ortsteil der kreisfreien Stadt Ansbach, Mittelfranken.

Geschichte

Der Einöde wurde 1732 erstmals als Weinberg namentlich erwähnt. Die geschichtlichen Wurzeln reichen jedoch bis ins frühe 16. Jahrhundert zurück, als ein Weinberg angelegt wurde, um eine Alternative zu den Main- und Tauberweinen zu haben, die bis dahin kostspielig nach Ansbach verfrachtet werden mussten. Wegen Ungenießbarkeit des Weines wurde der Weinberg jedoch bald wieder aufgegeben. 1524 ging der Weingarten samt Einöde in Privatbesitz über.

Ab 1853 wurde das kleine Landgut Weinberg für die Jugendpflege als „Rettungsanstalt“ genutzt. Diese ging zwar wenige Jahre später wieder ein, hatte aber wegen der guten Bewirtschaftung reiche Erträge gebracht, so dass mit den Erlösen wenige Jahre später in der Humboldtstraße in Ansbach ein neues Erziehungsheim gebaut werden konnte.

In der Nachkriegszeit und danach wurde bei Weinberg eine Siedlung angelegt, die wesentlich größer ist als die Einöde. Bis zur Gebietsreform (1972) gehörte der Ort zur ehemaligen Gemeinde Hennenbach. Bereits 1963 wurde die Siedlung Weinberg nach Ansbach eingemeindet. Weinberg und Ansbach sind zusammengewachsen.

Baudenkmäler

  • Zweigeschossiges Gasthaus des 18. Jahrhunderts, zum Teil Fachwerk, mit Walmdach
  • Zehntscheune des 18. Jahrhunderts, Fachwerk mit Krüppelwalm

Verkehr

Eine Gemeindeverbindungsstraße führt zur Staatsstraße 2255.

Literatur

  •  Johann Kaspar Bundschuh: Geographisches statistisch-topographisches Lexikon von Franken. Band 6. Stettinische Buchhandlung, Ulm 1804, Sp. 130, DNB 790364328.
  •  Elisabeth Fechter: Die Ortsnamen des Landkreises Ansbach. Erlangen 1955, S. 198, DNB 480570132.
  •  Günter P. Fehring: Stadt und Landkreis Ansbach. In: Bayerische Kunstdenkmale, Bd. 2. Deutscher Kunstverlag, München 1958, S. 151, DNB 451224701.

Weblink

Einzelnachweise

  1. http://gov.genealogy.net/item/show/WEIERGJN59GH
  2. E. Fechter, S. 198.
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