| Wilde Weißeritz | ||
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Tal der Wilden Weißeritz in Tharandt |
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| Daten | ||
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| Gewässerkennzahl | DE: 53721 | |
| Lage | Osterzgebirge, Sachsen, Deutschland | |
| Flusssystem | Elbe | |
| Abfluss über | Weißeritz → Elbe → Nordsee | |
| Quelle | auf dem Erzgebirgskamm nahe Nové Město (Moldava)50° 42′ 0″ N, 13° 40′ 55″ O50.69988111111113.681904722222823 | |
| Quellhöhe | 823 m ü. NN | |
| Mündung | Vereinigung in Freital-Hainsberg mit der Roten Weißeritz zur Weißeritz50.98156111111113.629461111111183 Koordinaten: 50° 58′ 54″ N, 13° 37′ 46″ O50° 58′ 54″ N, 13° 37′ 46″ O50.98156111111113.629461111111183 |
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| Mündungshöhe | 183 m ü. NN | |
| Höhenunterschied | 640 m | |
| Länge | 52,5 km | |
| Einzugsgebiet | 162,7 km² | |
| Abfluss am Pegel Hainsberg 3[1]AEo: 162 km² Lage: 900 m oberhalb der Mündung | NNQ (27.08.1949)MNQ 1928/2005MQ 1928/2005Mq 1928/2005MHQ 1928/2005HHQ (13.08.2002) | 0 l/s 231 l/s 1,18 m³/s7,3 l/s km²15,0 m³/s 217 m³/s |
| Mittelstädte | Freital | |
| Kleinstädte | Tharandt | |
| Gemeinden | Rehefeld-Zaunhaus, Hermsdorf/Erzgeb., Hartmannsdorf-Reichenau, Pretzschendorf, Höckendorf, Dorfhain | |
Die Wilde Weißeritz ist einer der beiden Quellflüsse der Weißeritz.
Die Wilde Weißeritz entspringt am tschechischen Erzgebirgskamm bei Nové Město (Moldava) (Neustadt) als Divoká Bystřice auf einer Höhe von 823 m. Die Quelle ist nur 800 m vom Quellgebiet der Flöha und nur 1,5 km von der Freiberger Mulde entfernt. Bei Rehefeld tritt sie dann auf deutsches Gebiet über. Bis zu ihrer Vereinigung mit der Roten Weißeritz legt sie eine Lauflänge von 52,5 Kilometer zurück und besitzt ein Gefälle von 642 Metern. Ihr Einzugsgebiet umfasst insgesamt 162,7 Quadratkilometer . Im Gegensatz zur Roten Weißeritz durchfließt die Wilde Weißeritz im Ober- und Mittellauf vorwiegend gering besiedeltes Gebiet. Erst im Unterlauf passiert sie die Stadt Tharandt, kurz darauf vereinigt sie sich in Freital-Hainsberg mit der Roten Weißeritz zur (Vereinigten) Weißeritz.
Nachdem 1897 ein verheerendes Hochwasser die Täler der Weißeritz-Flüsse und die an ihnen liegenden Siedlungen, insbesondere Freital und die südlichen Vorstädte von Dresden, verwüstet hatte, wurde im beginnenden 20. Jahrhundert ein Maßnahmekonzept zum Hochwasserschutz erstellt und umgesetzt. Dies führte im kaum besiedelten Mittellauf des Flusses zwischen 1908 und 1914 zum Bau der Talsperre Klingenberg, der dann 1926 bis 1931 die Talsperre Lehnmühle folgte. Beide Sperrwerke dienen zudem der Trinkwasserversorgung und in geringem Maße der Elektroenergieerzeugung.
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