Wilhelm Volkert (* 26. Februar 1928 in München) ist ein deutscher Historiker.
Der Sohn eines höheren Beamten verbrachte seine ersten Lebensjahre in München. 1932 ging die Familie nach Mittelfranken, wohin sein Vater versetzt wurde. 1942 kehrte die Familie nach München zurück. Als Sechzehnjähriger war er im Zweiten Weltkrieg als Flakhelfer tätig und geriet in amerikanische Kriegsgefangenschaft, die er in einem der Rheinwiesenlager verbrachte. Aus der Gefangenschaft zurückgekehrt, holte er zunächst das Abitur nach und begann 1947 das Studium der Geschichte, Germanistik und Geographie an der Universität München. 1952 promovierte Volkert mit einer Arbeit über den bayerischen Herzog Stephan II. und trat anschließend in den staatlich bayerischen Archivdienst ein. 1957 ging er für drei Jahre nach Amberg. Im Archivdienst stieg er bis zum Archivdirektor auf. 1962 wurde er Mitglied der Schwäbischen Forschungsgemeinschaft. 1978 wurde er Professor für bayerische Landesgeschichte an der Universität Regensburg und lehrte dort bis zu seiner Emeritierung im Jahr 1994.
Seine Forschungsschwerpunkte sind die Geschichte des Mittelalters, die Landesgeschichte des süddeutschen Raums und hierbei speziell Bayerns in Mittelalter und der Neuzeit. Größere Bekanntheit erlangte Volkert durch die Herausgabe der Leitartikel Ludwig Thomas im Miesbacher Anzeiger.
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