William James Adams Jr. (* 15. März 1975 in Los Angeles, Kalifornien), besser bekannt unter seinem Künstlernamen will.i.am oder zuper blahq, ist ein US-amerikanischer Rapper und Hip-Hop-Produzent. International bekannt wurde er als Mitglied der erfolgreichen Hip-Hop-Band The Black Eyed Peas. Mittlerweile produzierte er Songs für Größen wie Michael Jackson oder U2. Außerdem ist er als Jurymitglied der britischen Version von The Voice of... tätig.
Adams ist aktuelles sowie Gründungsmitglied der Black Eyed Peas, die seit 2003 weltweite kommerzielle Erfolge erreicht. Zudem fungiert er als Produzent der Alben der Band.
Zudem arbeitet er als Solokünstler. Seit 2001 sind von will.i.am drei Solo-Alben veröffentlicht worden, ein weiteres ist angekündigt.
Unter dem Pseudonym Zuper Blahq versucht er sich zudem seit 2009 im Genre Electro.
Seit 2004 ist will.i.am auch regelmäßig als Produzent tätig. Oft ist er auf den von ihm produzierten Tracks als Gastmusiker vertreten.
Im Jahre 2008 arbeitete will.i.am zusammen mit Michael Jackson, um einige Songs für den Thriller Re-Release, Thriller 25, zu produzieren und zu remixen.
Im Februar 2011 arbeitete er mit der US-amerikanischen Popsängerin Britney Spears an einem Song für ihr siebtes Album Femme Fatale. Der Song heißt Big Fat Bass.
Adams produzierte Musik für weitere Künstler und Projekte, etwa für Zeichentrickfilme (z. B. Madagascar 2), Fernsehserien (z. B. Titelsong für Samurai Jack) und Computerspiele (z. B. NBA Live).
Außerdem produzierte er das Album Sorry for Party Rocking des US-amerikanischen Duos LMFAO.
Als Synchronsprecher gab will.i.am 2008 sein Debüt als Stimme von Moto Moto im Animationsfilm Madagascar 2, für den er gemeinsam mit Hans Zimmer auch am Soundtrack arbeitete.
Im 2009 erschienenen Film X-Men Origins: Wolverine präsentierte er erstmals seine schauspielerischen Fähigkeiten in der Rolle des John Wraith.
2011 war er als Synchronstimme im Film Rio zu hören.
Während der Vorwahlen zur Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten 2008 entschloss er sich, den demokratischen Präsidentschaftskandidaten Barack Obama mit dem Lied Yes We Can[1] zu unterstützen und drehte hierzu gemeinsam mit Regisseur Jesse Dylan, dem Sohn von Bob Dylan, ein viereinhalb minütiges Musikvideo im Stile eines Virals, in dem viele Stars auftreten und das aus ausgewählten Textstellen einer im Original 13-minütigen Wahlkampfrede Obamas besteht, die zu einer Collage verarbeitet wurden und die er am 2. Februar 2008 im Internet auf YouTube veröffentlichte.
Am 29. Februar veröffentlichte er ein zweites Musikvideo, in welchem er erneut Obama unterstützt. Es trägt den Namen We Are the Ones,[2] auf Deutsch „Wir sind Diejenigen“. Auch in diesem Video treten wieder eine große Anzahl von Berühmtheiten auf, die ihre Wünsche, Hoffnungen und Träume für die Zukunft artikulieren, während im Hintergrund der Name Obama skandiert wird. Wie das Vorgängervideo Yes We Can ist auch dieses Video in Schwarz-Weiß gehalten und auf YouTube erschienen, seine Länge beträgt knapp über drei Minuten.
Nach Obamas Wahlsieg am 5. November 2008 veröffentlichte er den Song It’s a New Day[3] auf YouTube.
| Jahr | Titel | Chartplatzierungen[6] | Anmerkungen | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| DE | AT | CH | UK | US | |||
| 2001 | Lost Change | — | — | — | — | — | Erstveröffentlichung: 2. Oktober 2001 |
| 2003 | Must Be 21 | — | — | — | — | — | Erstveröffentlichung: 23. September 2003 |
| 2007 | Songs About Girls | — | — | 27(4 Wo.) | 68(6 Wo.) | 38(4 Wo.) | Erstveröffentlichung: 25. September 2007 |
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