| Wismar
Gemeinde Uckerland
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| Koordinaten: | 53° 31′ N, 13° 48′ O53.52277777777813.79277777777854 Koordinaten: 53° 31′ 22″ N, 13° 47′ 34″ O |
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| Höhe: | 54 m | |
| Fläche: | 11,72 km² | |
| Einwohner: | 209 (2003) | |
| Eingemeindung: | 31. Dez. 2001 | |
| Postleitzahl: | 17337 | |
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Lage von Wismar in Brandenburg |
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Das Dorf Wismar mit dem Gemeindeteil Hansfelde ist ein Ortsteil der Gemeinde Uckerland im Landkreis Uckermark im Land Brandenburg. Hier befindet sich der nördlichste Punkt Brandenburgs.
Der Ort befindet sich etwa vier Kilometer östlich von Strasburg. Er wird in fast allen Himmelsrichtungen vom Land Mecklenburg-Vorpommern umgeben. Nordöstlich des Dorfes befindet sich der Demenzsee. Im Südosten liegt zwar der geografische Zugang zum Land Brandenburg, aber die Straßen führen nur über die vorpommerschen Orte Strasburg und Groß Luckow nach Brandenburg. Zudem sind die Orte Wismar und Hansfelde im Süden durch die Ostseeautobahn A 20 von Brandenburg und dem restlichen Teil der Gemeinde Uckerland "abgeschnitten".
Das Wahrzeichen des Ortes ist eine Feldsteinkirche aus der zweiten Hälfte des 13. Jahrhundert, welche von einer starken Wehrmauer umgeben ist. Der Kirchturm mit Fachwerkaufsatz ist 35 Metern hoch. In der Kirche befindet sich eine klassizistische Orgel.
Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort 1316.[1] Der Ortsname Wismar leitet sich von Wismaria Ort des Vysěmêr oder Visemêr ab, dem slawischen Lokator des Ortes. [2]
Wismar gehörte bis zum 30. Juni 1950 zum brandenburgischen Landkreis Prenzlau.[3] Am 1. Juli 1950 wechselte die Gemeinde in den mecklenburgischen Kreis Pasewalk. Am 25. Juli 1952 wurden die Länder der DDR durch Gesetz aufgelöst, 14 Bezirke geschaffen und die alten Kreise in neue aufgeteilt. Die Uckermark war damit auf die beiden Bezirke Neubrandenburg und Frankfurt (Oder) aufgeteilt. Wismar lag fortan im Kreis Strasburg des Bezirks Neubrandenburg. Ab 1990 gehörte die Gemeinde dann zum Landkreis Strasburg im neu gegründeten Bundesland Mecklenburg-Vorpommern.
Nach einem Bürgerentscheid im Jahr 1992 wurden die Gemeinden Fahrenholz, Güterberg, Jagow, Lemmersdorf, Lübbenow, Milow, Trebenow, Wilsickow, Wismar und Wolfshagen aus dem Landkreis durch den Staatsvertrag zwischen den Ländern Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern über die Änderung der gemeinsamen Landesgrenze vom 9. Mai 1992 mit Wirkung zum 1. August 1992 dem Kreis Strasburg ausgegliedert und fielen an das Land Brandenburg zum Kreis Prenzlau, während die Stadt Strasburg, Blumenhagen, Groß Luckow und Klein Luckow im Land Mecklenburg-Vorpommern verblieben. Seit dem 6. Dezember 1993 gehört Wismar zum neu gegründeten Landkreis Uckermark.
Am 31. Dezember 2001 wurde Wismar ein Teil der Gemeinde Uckerland.[4]
Im oben genannten Bürgerentscheid entschieden sich die Wismarer mit einer Stimme Mehrheit für Brandenburg, in der Hoffnung, dass sich das nahe Zentrum Strasburg ebenso entscheiden würde, was jedoch nicht eintraf. Seit einigen Jahren kämpfen die Einwohner von Wismar und dem Ortsteil Hansfelde für eine Rückkehr nach Mecklenburg-Vorpommern und eine Eingliederung in die Stadt Strasburg. Die Gründe hierfür sind die abgeschnittene geografische Lage als Nase Brandenburgs, die Identifikation mit Strasburg sowie die schlechtere medizinische Versorgung und die deutlich erhöhten Wasserpreise, die aus der Trennung zu Strasburg resultieren. Eine Rückkehr nach MV ist jedoch nur per Staatsvertrag zwischen den Ländern Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern möglich und zurzeit eher unwahrscheinlich.[5][6][7]
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* Volkszählungsergebnisse
Der Kernort Wismar hat 155 Einwohner, der Ortsteil Hansfelde 54 (Stand: März 2003).
Quelle: Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005 - Landkreis Uckermark[8]
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