| Wappen | Deutschlandkarte | |
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Koordinaten: 48° 36′ N, 11° 37′ O |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Oberbayern | |
| Landkreis: | Pfaffenhofen an der Ilm | |
| Höhe: | 415 m ü. NN | |
| Fläche: | 91,62 km² | |
| Einwohner: |
11.017 (31. Dez. 2010)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 120 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 85283 | |
| Vorwahl: | 08442 | |
| Kfz-Kennzeichen: | PAF | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 1 86 162 | |
| LOCODE: | DE WLZ | |
| Adresse der Marktverwaltung: | Marktplatz 1 85283 Wolnzach | |
| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Jens Machold (CSU) | |
| Lage des Marktes Wolnzach im Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm | ||
Wolnzach ist ein Markt im oberbayerischen Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm im Hopfenland Hallertau. Wichtige Institutionen des Hopfenanbaus wie das Deutsche Hopfenmuseum sind in Wolnzach angesiedelt.
Wolnzach liegt im fruchtbaren Tertiärhügelland der Hallertau, dem größten zusammenhängenden Hopfenanbaugebiet der Welt.
Ortsteile sind Abeltshausen, Attenhausen, Auhöfe, Beigelswinden, Bratzhof, Bratzmühle, Bruckbach, Buch, Burgstall, Edenthal, Egg, Eschelbach, Gebrontshausen, Geroldshausen, Giglhof, Gosseltshausen, Grubwinn, Gschwend, Hagertshausen, Hanfkolm, Haunerhof, Haushausen, Hirnsberg, Hüll, Irlmühle, Jebertshausen, Kemnathen, Königsfeld, Kreithof, Kreut, Kumpfmühle, Larsbach, Lehen, Lohwinden, Niederlauterbach, Nietenhausen, Oberlauterbach, Schermbach, Schlagenhausermühle, Schreinmühle, Schrittenlohe, Schwaig, Siegertszell, Stadelhof, Starzhausen, Stockberg, Thongräben, Weingarten und Wilhelm.
Wolnzach wird erstmals 756 in der Gründungsurkunde von Kloster Wessobrunn als Wolamotesaha erwähnt. 1465 wurde Hans von Preysing zu Wolnzach die Reichsfreiheit verliehen. Schon 1482 fällt Wolnzach aber an Bayern-Landshut. Wolnzach wurde Pflegamt und besaß ein Marktgericht mit wichtigen Eigenrechten.
Von 1726 bis 1802 bestand das Kloster Wolnzach, ein Kapuzinerkloster, von dem heute nichts mehr vorhanden ist. Wolnzach wurde im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern 1818 eine selbständige politische Gemeinde. Nach der Verteilung der Gemeindegründe an Bauern nahm seit 1834 mit der Einführung des ersten Hopfensiegels in der Hallertau der Hopfenanbau einen nennenswerten Aufschwung. Im Jahre 1864 zählte der Markt 230 Häuser und 1.300 Einwohner, die in den Lokalgewerben, hauptsächlich aber in der sehr stark betriebenen Hopfenkultur tätig waren.
Im Zuge der Gebietsreform 1971 wurden mehrere angrenzende Gemeinden eingemeindet. 1978 kamen dann weitere Gemeinden hinzu. Seit 2002 gibt es in Wolnzach das Deutsche Hopfenmuseum.
siehe auch: Liste der Baudenkmäler in Wolnzach
In den Eingemeindungen leben heute zusammen ca. 4500 Menschen, während die Einwohnerzahl des Hauptortes Wolnzach nahezu 6500 beträgt.
| Jahr | 1840 | 1900 | 1925 | 1950 | 1970 | 1987 | 2000 | 2009 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Einwohner | 3 880 | 6 093 | 6 712 | 9 071 | 7 541 | 7 752 | 10 466 | 11047 |
Offizielle Beschreibung des Wappens des Marktes Wolnzach: „In grün auf silbernem Dreiberg ein aufspringendes goldenes Rehkitz.“
Der Gemeinderat der Gemeinde Wolnzach umfasst 25 Sitze und setzt sich seit der letzten Kommunalwahl am 2. März 2008 wie folgt zusammen:[2]
Seit der Kommunalwahl im März 2008 ist Wolnzachs Erster Bürgermeister Jens Machold von der CSU.
Partnerstadt von Wolnzach ist Poperinge in Belgien.
Am 12. Februar 1929 wurde in Wolnzach-Hüll der bisherige Kälterekord im Messnetz des Deutschen Wetterdienstes mit -37,8 Grad Celsius, gemessen
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