Yaacov Lozowick (* 1957 in Bad Kreuznach) ist ein israelischer Historiker.
An der Hebrew University in Jerusalem absolvierte er 1982 ein Bachelorstudium für Geschichte und jüdische Philosophie, erhielt 1984 ein Diplom in Pädagogik und graduierte 1989 zum Master im Bereich zeitgenössisches Judentum. 1995 promovierte er an der Hebrew University bei Saul Friedländer. Seine vielbeachtete Doktorarbeit erschien in Deutschland 2000 im Pendo-Verlag unter dem Titel "Hitlers Bürokraten. Eichmann, seine willigen Vollstrecker und die Banalität des Bösen".
Ab 1990 unterrichtete er Geschichte am Paul-Himmelfarb-Gymnasium in Jerusalem. Von 1986 bis 1989 lehrte er moderne jüdische Geschichte an der dortigen WUJS Akademie. Nachdem er bereits seit 1982 in einem Forschungsprojekt von Yad Vashem mitarbeitete, war er von 1989 bis 1993 Direktor von Seminaren für ausländische Erzieher an der "International School for Holocaust Studies", Yad Vashem. 1991 initiierte er die ersten deutschsprachigen Seminare für Lehrer und Erzieher, damit folgte er einem Vorschlag des österreichischen Politologen Andreas Maislinger.[1][2]
Von 1993 bis 2007 war er Direktor des Archivs in Yad Vashem.
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