Dienstag, 29. Mai 2012

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Zwiebelfisch (Buchdruck)

Zwiebelfische im Text, drei markiert und drei unmarkiert

Zwiebelfische nennen Schriftsetzer und Buchdrucker einzelne Buchstaben innerhalb eines Textes aus einer anderen Schrift oder einem anderen Schriftschnitt, beispielsweise ein fettes e in einem in normaler Stärke gesetzten Wort. Der Begriff stammt aus dem Bleisatz (Handsatz).

Zwiebelfisch („e“ in „einheit“) aus Meyers Konversationslexikon, 4. Auflage, 8. Band, Seite 500

Wurden einzelne Lettern beim Auflösen einer gesetzten Kolumne (fachsprachlich Ablegen genannt) in den falschen Setzkasten zurücksortiert, so konnten dadurch später Lettern einer anderen Schrift oder eines anderen Schriftschnittes in Texte kommen, die aus diesem Setzkasten neu zusammengesetzt wurden.

Auch beim Desktoppublishing kommen Zwiebelfische vor; beispielsweise dadurch, dass man für einen Text Glyphen verwendet, die in der gewählten Schriftart nicht enthalten sind. Diese werden dann von den entsprechenden Zeichen aus einer anderen Schriftart ersetzt.

Siehe auch

Weblinks

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