San Francisco - Der Nettogewinn sei auf 76 Millionen Dollar gestiegen, teilte das US-Unternehmen am Dienstag nach Börsenschluss mit. Das entspreche einem Gewinn pro Aktie von 18 Cent. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres hatte der Gewinn noch bei zwölf Cent gelegen.
Der Wert liegt deutlich über den Erwartungen der Analysten, die im Durchschnitt mit einem Rückgang auf acht Cent gerechnet hatten. Der Nettoumsatz legte um 23 Prozent auf 1,52 Milliarden Dollar zu. Hier hatten Branchenexperten im Schnitt 1,38 Milliarden Dollar erwartet.
Der Trend wird sich AMD zufolge im vierten Quartal fortsetzen. Dann werde es 42 bis 50 Prozent mehr Mikroprozessoren verkaufen als vor einem Jahr, sagte das Unternehmen voraus. Auch die wegen fallender Preise Verluste schreibende Sparte für Flash-Speicherchips erhole sich. Ihr Defizit habe sich auf 50 Millionen Dollar von 90 Millionen Dollar fast halbiert.
"Die Zahlen scheinen durch die Bank sehr stark zu sein, egal ob bei Servern, Notebooks und Desktop-Computern", sagte Analyst Cody Acree von Legg Mason. Auch die Flash-Sparte "bewegt sich definitiv in die richtige Richtung."
Diese Einschätzung schienen die Anleger zu teilen: Im nachbörslichen Handel stieg der Kurs der AMD-Aktie um 0,5 Prozent auf 23,40 Dollar. Zuvor hatte das Papier an der New York Stock Exchange bei 23,29 Dollar gelegen.
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