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Börse am Morgen Lufthansa im Sturzflug

2. Teil: Uneinheitlicher Handel in New York - Verluste in Tokio

Mineralöl- und Finanztitel ziehen Wall Street nach oben

Mineralöl- und Finanztitel haben am Montag den US-Leitindex Dow Jones nach oben gezogen, während Technologiewerte leicht schwächer doch deutlich über ihren Tagestiefs notierten. Der Dow Jones stieg um 38,75 Punkte auf 10.611 Punkte, ein Plus von 0,4 Prozent. Es war der dritte Zuwachs des Dow in Folge. Die Nasdaq verlor 0,01 Prozent auf 1929 Zähler.

Händler begründeten die bessere Stimmung der Anleger hauptsächlich mit jüngsten Hinweisen auf eine wirtschaftliche Erholung. Nach Mitteilung der Regierung registrierten die Großhandelsumsätze im Januar ihren steilsten Anstieg seit 19 Monaten und die Lagerbestände schlossen auf einem Zweijahrestief. Beide Statistiken signalisieren eine Erholung bei den Industrieaufträgen.

Zu den Tagesgewinnern gehörten General Electric Chart zeigen , deren GE Capital-Tochter die größte Nichtbank ist. J.P. Morgan Chase Chart zeigen profitierten von einem börsengünstigen Artikel in der Wochenzeitschrift Barrons's.

ExxonMobil und andere Mineralöltitel wurden von höheren Rohölpreisen nach oben geschwemmt und Rüstungsaktien profitierten von den wachsenden Spannungen in Nahost. Compaq fielen nach Gerüchten, die geplante Fusion mit Hewlett-Packard werde scheitern. H-P legten zu.

Herbe Verluste in Tokio

Die Aktienbörse in Tokio hat am Dienstag mit deutlichen Verlusten geschlossen. Der Nikkei-Index für 225 führende Aktienwerte büßte nach den starken Gewinnen der vergangenen Handelstage 311,97 Punkte oder 2,6 Prozent ein und ging beim Stand von 11.607 Punkten aus dem Handel. In den vergangenen vier Handelstagen hatte der Nikkei um mehr als 550 Punkte zugelegt. Der breit angelegte Topix gab ebenfalls deutlich um 26,87 Punkte oder 2,4 Prozent nach und schloss mit 1098 Punkten.

Euro-Kurs kaum verändert

Der Kurs des Euro hat sich am Dienstag kaum verändert. Die europäische Gemeinschaftswährung kostete um 9.00 Uhr in Frankfurt 0,8751 Dollar. Ein Dollar kostete damit 1,1427 Euro. Am Montag hatte die Europäische Zentralbank (EZB) den Referenzkurs auf 0,8741 (Freitag: 0,8797) Dollar festgesetzt.

Der Euro sei auch in der Nacht zum Dienstag in einer engen Bandbreiten gehandelt worden, sagten Händler in Tokio. Die Investoren würden auf die Veröffentlichung der Zahlen für das Bruttoninlandsprodukt der Eurozone im vierten Quartal warten.

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