Wirtschaft



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24.04.2002
 

ProSiebenSat.1-Übernahme

Berlusconi vor dem Ziel?

Pech für Rupert Murdoch. Im Poker um Kirchs Sendergruppe ProSiebenSat.1 kommt möglicherweise der italienische Medienzar Silvio Berlusconi zum Zug.

Geschäftsführer demonstriert Zuversicht: Medienzar Silvio Berlusconi
REUTERS

Geschäftsführer demonstriert Zuversicht: Medienzar Silvio Berlusconi

Mailand - "Schon morgen könnten wir uns in einer Situation befinden, in der wir Co-Protagonisten" des Senders sind, sagte Fedele Confalonieri, Geschäftsführer von Mediaset, am Mittwoch auf der Hauptversammlung des italienischen Medienkonzerns, dessen Hauptaktionär mit 48 Prozent Italiens Ministerpräsident Silvio Berlusconi ist. Auch könnte die Werbevertriebstochter Publieurope die ProSiebenSat.1 als Kunden aufnehmen, fügte er hinzu.

Darüber hinaus gab Confalonieri am Mittwoch bekannt, dass Mediaset Rückstellungen über 171,9 Millionen Euro für ihren Anteil an der insolventen KirchMedia gebildet habe. Mediaset besitzt 2,58 Prozent an KirchMedia, der wiederum 52,5 Prozent an ProSiebenSat.1 gehören. Die Vorsorge ist nach seinen Angaben ausreichend.

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