Hamburg - Offenbar sollen die Anteile aber nicht an die Börse gebracht, sondern an andere Unternehmen oder Kapitalgeber veräußert werden, berichtet die "Financial Times Deutschland" unter Berufung auf eine Analyse der Investmentbank Goldman Sachs. Eine solche Option hätten Spitzenmanager der Telekom während eines Analystentreffens genannt. Zurzeit bestünden allerdings noch verschiedene Optionen, unter denen der Konzernvorstand zu entscheiden hätte. Entschieden sei deshalb noch nichts.
Insgesamt könnte der Verkauf bis zu drei Milliarden Euro in die Kassen der Deutschen Telekom spülen, schätzten die Experten. Das würde einen Teil des Betrages decken, die der Deutschen Telekom zum Abbau ihrer gewaltigen Schuldenlast fehlen. Im August noch hatte Finanzvorstand Karl-Gerhard Eick eingeräumt, dass noch vier bis sieben Milliarden Euro fehlen, um das Gesamtschulden-Ziel von 50 Milliarden Euro zu erreichen. Derzeit betragen sie mehr als 64 Milliarden Euro.
Den Gesamtwert von T-Mobile beziffern Experten von Goldman Sachs auf 20 Milliarden Euro. Analysten der Deutschen Bank gehen von einem Wert von 28 Milliarden aus. Im Jahr 2000, in dem der Börsengang ursprünglich geplant war, betrug der Wert von T-Mobile noch 60 bis 70 Milliarden Euro.
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