"Wir sind traurig, Martha Stewart verloren zu haben, die eine Marke und ein Unternehmen aufgebaut hat, die weltweit bewundert werden", sagte der Chef des Börsenbetreibers, Dick Grasso, am Donnerstag in New York.
Dem Hausfrauen-Star und Chefin von Martha Stewart Living Omnimedia wird Insider-Handel mit Aktien des Biotech-Unternehmens ImClone vorgeworfen. Am Mittwoch hatte die Investmentbank Merrill ihren auch für Stewart tätigen Broker Peter Bacanovic gefeuert. Er hatte das ImClone-Geschäft für Stewart getätigt.
Die Unternehmerin war 2002 in das NYSE-Gremium (board of directors) berufen worden. Bereits einige Tage später wurde sie wegen angeblichen Insiderhandels beschuldigt. Sie soll ImClone-Titel kurz vor Ablehnung des Krebsmittels Erbitux durch die US-Arzneimittelbehörde FDA veräußert haben
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